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GOLD Prognose - wann 1.000 $ / Oz. Der Prophet wird gesucht !

Dieses Thema im Forum "Edelmetalle" wurde erstellt von romario, 11. Februar 2009.

  1. mesodor39

    mesodor39

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    Ich überlege gerade intensivst....

    waren es ein paar Zeilen höher nicht eben jene Gierknappen, die Gold gekauft haben, als es noch unter 500 Dolars/Unze stand und nun mit ihren Gewinnen prahlen?
     
  2. mesodor39

    mesodor39

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    Also wenn man Gold kauft, gehört man zu Recht mit einem Knüppel auf dem Kpof (tod)geschlagen und ausgeplündert. Interessant.

    Gilt das auch für Aktienkäufer und für Käufer von Bundesanleihen (denn ganz im Gegensatz zu GOLD, das keine Zinsen und Dividenden abwirft) werden Aktien und Bundesanleihen ja nahezu ausschließlich aus Zins- bzw. Dividendengier gepaart mit der Hoffnung auf Kurssteigerungen gekauft....


    (Ironisch gemeinte) Gegenfrage:
    Was würdest Du davon halten, wenn man mit dem, was Du für viele Goldläufer und Goldbesitzer als gerecht ansiehst, bei Münzenhändlern zuerst einmal ausprobiert:

    Knüppel auf den Kopf und ausplündern....
     
  3. rethorn

    rethorn Mitgliedschaft beendet

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    "Also wenn man Gold kauft, gehört man zu Recht mit einem Knüppel auf dem Kpof (tod)geschlagen und ausgeplündert. Interessant.""
    Das hast du jetzt falsch ohne den tatsächlichen Zusammenhang wiedergegeben.

    "Zitat von mesodor39
    Ich überlege gerade intensivst....

    waren es ein paar Zeilen höher nicht eben jene Gierknappen, die Gold gekauft haben, als es noch unter 500 Dolars/Unze stand und nun mit ihren Gewinnen prahlen? "

    Nö, wenn du mich meinst?
    Daß ich mit 500 $ zufrieden wäre, bedeutet nicht, daß ich damals Gold gekauft habe.
    Das wäre nur meiner Meinung nach der angemessene Preis dafür.

    ""Ironisch gemeinte) Gegenfrage:
    Was würdest Du davon halten, wenn man mit dem, was Du für viele Goldläufer und Goldbesitzer als gerecht ansiehst, bei Münzenhändlern zuerst einmal ausprobiert: ""

    Dann würde der aufgebrachte Pulk schon wissen, wer es verdient hat und wer nicht, das glaub mir mal.-jeder kleine Ort weiß, wo die schwarzen Schafe wohnen.
    Jeder aktive oder ehemalige Unternehmer wird schon selber wissen, ob er sich immer so verhalten hat, daß andere ihn lieben, oder ob er stets ausgenutzt und gebunkert hat.


    Mesodor. Ich verstehe, wie du es alles meinst mit dem "trotzdem weiterkaufen", aber irgendwann gibt es nicht mehr genügend kleine Goldmünzen, daß man sich sie leisten könnte.

    Bei der 1/4 Hana aus Indien mit 2-3mm und 0,06g ist dann Schluss.

    Wenn tatsächlich die Unze Feingold mal 5000 Euro kostet, dann das Gramm ungefähr 161 Euro.

    Nun sind aber schon heute die gebräuchlichsten Anlagemünzen nicht schwerer als 2g.
    Also wäre das, wenn man monatlich Gold kaufen möchte, eine Summe von mindestens 322 Euro notwendig.
    Ausser , es wird zukünftig auch Goldstaub verkauft.

    Ich glaube aber, realistisch bei Normalverdienern ist eine monatliche Sparrücklage von 50-200 Euro
     
  4. Tulitei

    Tulitei

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    Von welchen Anlagemünzen sprichst du?
    Und wenn das Grämmchen Gold 161 Euro kauf ich mir alles mögliche ... nur kein Gold mehr :schaem:
     
  5. rethorn

    rethorn Mitgliedschaft beendet

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  6. Silbernumis

    Silbernumis

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    Ich bezweifele, dass es momentan hauptsächlich die Normalverdiener sind die Goldmünzen kaufen. Waren sie es jemals? Wer spart denn monatlich in Gold? Allenfalls die 100 Euro-Sammler 1 x im Jahr.

    Zur Zeit wird Gold wohl von Leuten mit größeren Vermögen zur Diversifikation gekauft und von Normalverdienern die den Banken nicht mehr trauen und ihre Lebensersparnisse oder Teile davon in Gold umwandeln.
     
  7. Silbernumis

    Silbernumis

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    Der angemessene Preis bildet sich nach Angebot und Nachfrage.
    Da die Nachfrage z.Z sehr hoch ist, ist eben auch der Preis hoch und steigt möglicherweise auch noch höher.
    Zu bedenken ist auch, dass viele Minen bereits höhere Kosten als 500$ haben.
     
  8. Satang

    Satang Mitgliedschaft beendet

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    Hallo Rethorn,

    ich habe mal Dein Zitat sinnvoll verkürzt und will Dich nicht persönlich angreifen.

    Aber so ein Schwachsinn kann m.E. nur von einem völlig frustierten Hartz IV-ler aus einem der neuen Bundesländerm verfasst werden, der den Schuss immer noch nicht gehört hat.

    Es sind bald Wahlen und Du weist sicherlich schon, was Du wählen musst. Es gibt für Solche ja gar keine Alternative als die SED Nachfolgepartei. Am besten Du tritts gleich ein und hast die Chance auf eine Parteikarriere, ist bestimmt besser als Hartz IV für ewig Gestrige.

    Hoffentlich wird der Soli-Ost bald abgeschafft, 20 Jahre sind genug!!!

    Immer noch keine blühende Landschaften. Zig-Millarden in den Sand gesetzt und die Restbewohner vom Westen subventioniert -hängen immer noch ihren SED-Träumen nach.

    Aber viel schlimmer- sie unterwanderderten von Anfang an unser System und ebablierten still und heimlich eine neue DDR 2.0

    Neu-Stasi überall, über Datenschutz, sogenannte Anti-Terrorgesetze, Abschaffung des Bankgeheimisses und vieles mehr, mit das Merkel als ehemalige DDR-Funktionärin an der Spitze, die schön ihre Seilschaften hier eingeschleust hat.

    Den Erfolg der implantierten Denke sieht man sehr schön an Rethorns Kommentaren und um sowas zu stützen, muss ich meine hartverdienten Steuergelder hergeben, um mich auch noch verhöhnen zu lassen.

    Nein-Danke.
     
  9. mesodor39

    mesodor39

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    Weitergehende Fragen

    Na dann ist ja alles klar.

    Bis auf einige wenige Restfragen, die ich noch an Dich habe.

    Dann war die französische Revolution ja auch eine gerechte Sache. Da wurde auch niemand zu unrecht geköpft, denn "der aufgebrachte Pulk" wusste schon, wer was verdient hat?

    Und auch in der Reichskristallnacht wußte "der aufgebrachte Pulk" wer was verdient hat?

    Und mangels Juden in diesem Lande solles es nun also die Unternehmer sein, die an allem schuld sind?

    Wie war es in Jugoslawien? Wusste da der aufgebrachte Pulk auch, welche Moslems gute Moslems waren und welche Moslems umgebracht gehörten?

    Was war mit den dort ermordeten Kindern? waren die auch alle böse?

    Seit wann muß man sich so verhalten, daß alle einen leiben, um nicht todgeschlagen werden zu dürfen?

    Verstehst Du, worauf ich hinaus will?

    Menschen erschlagen und berauben, das ist KEINE gute Lösung.

    Meine Meinung:
    wenn die Wirtschaft zusammenbricht, Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren, in Not geraten und hungern, dann hat das handfeste Ursachen. Und die bestehen ganz sicher nicht darin, daß Menschen für ihre Ersparnisse Gold kaufen.

    Dadurch, daß jemand etwas kauft, geht keinVermögen und kein Geld verloren. Das Geld hat dann nur jemand anderes. Vermögen wird so lediglich umgeschichtet. Und das völlig einvernehmlich.

    Ein paar Menschen die Gold gekauft haben dafür umzubringen, um sich das Gold anzueignen oder diese Menschen für was auch immer zu bestrafen, das ändert die Situation nicht und hilft den Tätern auch nicht langfristig.

    Im Gegenteil. Es trägt dazu bei, sich den für die Krise und den kommenden Zusammenbruch wirklich Verantwortlichen zuzuwenden. Und es tägt dazu bei, daß sowas immer wieder passieren wird.

    Wer nun vornehmlich Gold kauft, das sind vom Volumen her eindeutig die Reichen und die Superreichen. Insoweit hast Du Recht. Deren Motive dürften weniger Gier sein, sondern Angst davor, alles Vermögen in kommenden Pleiten und/oder Geldentwertungen zu verlieren. Denn: diese Leute sind nicht durch das Sammeln von Goldmünzen wohlhabend geworden, sondern meist durch die Erträge von Fabriken, Immobilien und mehr und mehr durch Anleihen, Schuldverschreibungen usw.. Nun, wo diese drei Säulen wegbrechen und sich auch die Möglichkeit eines Währungszusamenbruches andeutet (betroffen könnten alle weltweit bedeutenden Währungen sein) wendet man sich ultimativer Liquidität, dem Gold, für die Zeit danach vor. Die Zeit der Gier, sie ist für diese Leute damit erst einmal vorbei. Wenn es irgendwann wieder besser werden wird, könen diese Leute dann neu durchstarten, während die allermeisten ohne Gold- und ohne Silberbesitz fast alles verloren haben werden.

    Ein weiteres Kaufsignal für diese wohlhabende Käufergruppe wird sein, wenn die 1.000 Dollars/Unze bzw. hierzulande die 1.000 EUR/Unze signifikant überschritten sein werden und das für mehrere Tage oder Wochen. Je größer die anzulegenden Vermögen sind, desto später werden derartige Anlageentscheidungen tendenziell fallen, weil Verluste auch erst späte rzu schmerzen beginnen: Wenn beispielsweise innerhalb eines Monats 100 Milliardäre jeder nur eine halbe Milliarde "vergolden" vollen, sind 50 Milliarden im Markt, das sind 2.500 Tonnen Gold. Dann geht der Preis für Gold nahezu senkrecht hoch, dann kann man, je nach Niveau mit einem Verdoppler des Preises rechnen.....

    Denn: selbst 5.000 Millionäre, die jeder nur eine halbe Million anlegen wollen, bringen gerade mal so viel wie fünf der von mir beschriebenen Milliardäre. also 1/20 dessen, was 100 Milliardäre bewirken können. Wäre dem anders (also so wie Du es beschreibst) hätten wir keine Krise. Die Krise haben wir nur, weil vielleicht 0,5 Prozent der Leut ein den Industriestaaten über 25 bis 50 Prozent der Gesamtvermögen verfügen. Und weil die Vermögen der "kleinen" und "mittleren" Leute so gering sind, daß diese keine ausreichende Nachfrage mehr erzeugen können. Hinzu kommen staatlich geförderte Sparmodelle, die ebenfalls Nachfrage vernichten und Gelder in Investitionen fehlleiten, für die es aufgrund der darin investierten privaten Gelder keine private Nachfrage mehr gibt.....

    Die erste Stufe der Goldpreishausse ging von Schmuckkäuferinnen in China, in Índien und in arabischen Ländern aus. Als die 10.000 EUR/Kilo übersprungen waren, habe ich massiv damit begonnen unter Investitionsaspekten zu kaufen. Vorher wollte ich nicht übermäßig kaufen, weil der seit 1980 etablierte Abwärtstrend noch nicht gut erkennbar beendet war. Da stand ein Krügerrand etwa bei 300 bis 330 Euro.

    Eine zweite Stufe löste dann der nachhaltige Preisanstieg von Gold auf 400 Dollars/Unze im Jahr 1985 aus.

    Mit Gerüchten über die FED und dem Greenspan-Nachfolger Bernanke, die Geldmenge M3 nicht mehr zu veröffentlichen, das war 1986 fiel dann die 500-Dollar Marke und als sich diese Gerücht ebestätigten auch die 600 Dollar-Marke. Weil abe rnichts passierte ging es dann bis deutlich unter 500 Dollars runter.

    2007 war ein denkwürdiges jahr, weil es da bereits richtig damit losging, daß amerikanische Immobilienfinanzierer pleite gingen. Anfang 2008 fielen sie dann reihenweise um. Ende 2007 kam auch noch die Bankenkrise (erst die Landesbanken und die IKB) dazu.

    Anfang 2008 fielen dann die 800er und die 900 er Marke in einer Geschwindigkeit, die schon nachdenklich machen musste. Als Bear Stearns "gerettet" werden musste, dann auch die 1.000.

    Danach war wieder 3 Monate Ruhe, und es wurde auf den Goldpreis eingedroschen. Nochmal gelang es, den Goldpreis um mehr als 1/4 zu drücken. Erst als sich die Bankenkrise erneut verschärfte war damit Schluss. Oktober/November 2008 wurde der Goldpreis in bislang nicht da gewesenen Umfang manipuliert: die Aufschläge für physische Ware stiegen bis weit auf 20 Prozent und das bei Münzen und Barren ab einer Unze Gewicht.

    Krügerränder, offiziell nur 650 bis 700 Euro wert brachten auf Ebay sehr oft 800 EUR, teils sogar bis 900 EUR am Höhepunkt der damaligen, ersten Panik.

    Als dann faktisch alle Bankguthaben von "Normalbürgern" und auch besser Situierten durch Staaten garantiert wurden, beruhigte sich die Lage erneut.

    Nun, wo sich Pleiten von Staaten abzuzeichnen beginnen und die dafür Verantwortlichen nun geheim beraten (s. RP-Artikel von gestern) wie man die Eurozone "retten" kann, geht es wieder in Riesenschritten hoch.

    Keiner weis genau, wie es weiter geht.

    Der bisherige Verlauf der Krise zeigt aber, daß es diesmal völlig anders ist, als in den letzten 50 bis 70 Jahren.

    Alle erprobten und auch neuen Methoden zur Krisenbewältigung haben nicht nur versagt, sondern auch dazu beigetragen, daß die Probleme immer schlimmer und immer vielschichtiger und unübersichtlicher wurden.

    Und daß man bei den Regierungen und bei den Zentralbanken offenbar keine systemverträglichen Lösungen mehr hat, zeigt das doch alles sehr genau. Bestes Beispiel: die BOE, deren Aufgabe es eigentlich sein sollte, den Wert des Pfundes zu stabilisieren fragte kürzlich um Genehmigung nach, Geld drucken und ausgeben zu dürfen, dessen Rückzahlung weder durch private Schulden, noch durch "Staatsanleihen" gedeckt ist. Damit wäre zumindest das britische Pfund dann wirklich nur noch ein Stück bedrucktes Papier, hinter das niemand, noch icht mal mehr ein Schuldner, stehen würde......

    Und natürlich wird weiter gelogen, um die Menschen dumm und ruhig zu halten.

     
  10. mesodor39

    mesodor39

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    (1) Ich glaube, daß die monatliche Sparrücklage eines Normalverdieners wesentlich davon abhängt, ob er mietfrei wohnt oder nicht und noch viel mehr von seinem persönlichen Lebensstil (Art und Anzahl der Urlaube, Art des Autos, das er fährt, ob er raucht oder nicht usw.). Raucher geben teils 100 EUR oder mehr im Monat für Tabakwaren aus. Unter 1 Schachtel am Tag schaffen es die wenigsten Raucher.....

    (2) Wenn 2 Gramm Gold 322 Euro kosten, und ich für den Euro ähnlich viel Gegenwert an Immobilienvermögen bekomme (meinetwegen auch nur noch die Hälfte wie derzeit) kaufe ich mir ein schönes Haus und vielleicht noch das eine oder andere Objekt zum vermieten. Dann hat sich der Goldkauf für jeden, der jetzt welches hat, gelohnt. Und ein derartiges Bewertungsniveau von Gold im Vergleich zu anderen Werten wird sich auch wieder von selbst korrigieren.

    Auch Immobilien und auch Aktien waren schon oft total übeteuert.

    Das kann auch garnicht anders laufen, weil die Vermögensklassen relativ zueinander im Wert immer Schwankungen unterworfen sind.

    Jede Anlage ist eben einmal dran.

    Ausnahme Papiergeld ohne feste Sachwertdeckung: diese Anlage verliert langfristig immer.
     
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