Goldankaufspreise bei Edelmetall-Händlern

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Da ich bereits über verschiedene Meldungen in der Presse sensibilisiert war, dachte ich mir, dass ich mich an einen „seriösen“ ortsansässigen Juwelier wende um verschiedene Schmuckstücke und Münzen aus Gold aus einer Erbschaft zu verkaufen. Ich hatte mich bei Bekannten informiert, die mir dann einen Juwelier in Kempen/Niederrhein empfohlen haben, der mit Goldankauf wirbt. (GF aus K)
Da ich überhaupt keine Ahnung vom Wert hatte, habe ich dem Juwelier geglaubt und bereits 1 x Altgold im Wert von 1000 € an ihn verkauft.
Jetzt wollte ich noch einmal Gold verkaufen. Es waren viele Bruchstücke und ein massives Armband dabei und deshalb war die Menge sehr übersichtlich.
Der ortsansässige Juwelier bot mir 1700 €. Das kam mir komisch vor, da alleine das Armband sehr schwer war.
Erst danach habe ich mich im Internet informiert und die Stücke wieder abgeholt.
Gestern war ich bei einem Goldankäufer in Krefeld, der im Internet in verschiedenen Foren eine gute Resonanz hatte.
Ich habe dort für die selben Stücke 3600 € erhalten!
Wie man an dem Beispiel sieht, muss man beim Goldverkauf nicht auf unseriöse Internetankäufer herein fallen.
„Seriöse“ ortsansässige Juweliere spielen bei dem Spiel ebenso mit.
Wenn ich dran denke, dass mich der nette Herr F bereits beim 1. Verkauf um über 1000 € betrogen hat, dann könnte ich ko....
 
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... Wenn ich dran denke, dass mich der nette Herr ... bereits beim 1. Verkauf um über 1000 € betrogen hat ...
Ich verstehe zwar Deinen Ärger, mit solchen öffentlichen Äußerungen unter Namensnennung solltest Du aber sehr viel vorsichtiger sein. Wo ist hier ein Betrug in strafrechtlichem Sinn? Der Ankäufer hat Dir ein Angebot gemacht, mit dem Du einverstanden warst = Kaufvertrag = nix Betrug. Wenn Du Dich nicht vorher richtig informierst und dann ein mieses Geschäft machst, ist das in erster Linie Dein Fehler (der eben von einem anderen ausgenutzt wurde). Unseriöses bzw. (für Dich) schlechtes Geschäft ist noch lange nicht strafbar.

Ich würde Dir empfehlen, zumindest die Namensnennung aus Deinem Beitrag zu löschen, sonst könntest Du selbst sehr schnell juristische Probleme bekommen (strafrechtlich: falsche Verdächtigung, zivilrechtlich: Geschäftsschädigung, Unterlassungsklage etc.).
 

FooFighter

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Wo ist hier ein Betrug in strafrechtlichem Sinn? Der Ankäufer hat Dir ein Angebot gemacht, mit dem Du einverstanden warst = Kaufvertrag = nix Betrug.

Naja, es kommt darauf an, wie das Geschäft vonstatten ging. Wenn der Ankäufer sagt "Ich gebe Ihnen dafür 1.000 €" und der Verkäufer ist damit einverstanden, dann ist es sicher kein Betrug. Hat der Ankäufer aber gesagt "Das ganze Zeug ist nur 1.000 € Wert", dann liegt hier in gewisser Weise schon eine Täuschung bzw. Vorspiegeln falscher Tatsachen vor, durch welche er das Vermögen eines anderen geschädigt und sein eigenes Vermögen aufgebessert hat. Aber ich gehe eher davon aus, dass die 1. Variante zutrifft.
 
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Naja, es kommt darauf an, wie das Geschäft vonstatten ging. Wenn der Ankäufer sagt "Ich gebe Ihnen dafür 1.000 €" und der Verkäufer ist damit einverstanden, dann ist es sicher kein Betrug. Hat der Ankäufer aber gesagt "Das ganze Zeug ist nur 1.000 € Wert", dann liegt hier in gewisser Weise schon eine Täuschung bzw. Vorspiegeln falscher Tatsachen vor, durch welche er das Vermögen eines anderen geschädigt und sein eigenes Vermögen aufgebessert hat. Aber ich gehe eher davon aus, dass die 1. Variante zutrifft.

Wenn er aber sagte: Das ganze Zeug ist für mich nur 1.000 € wert, sieht es schon wieder anders aus, und nachweisen kannst es eh nicht mehr, was er gesagt hat.
Wer sich nicht selbst informiert, ist selbst schuld.
 

FooFighter

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Wenn er aber sagte: Das ganze Zeug ist für mich nur 1.000 € wert, sieht es schon wieder anders aus, und nachweisen kannst es eh nicht mehr, was er gesagt hat.
Wer sich nicht selbst informiert, ist selbst schuld.

Richtig. Ist zwar ein etwas anderer Wortlaut, trifft aber trotzdem den Kern der 1. Variante. Es wird ja nicht generell ein anderer Wert vorgegaukelt, sondern nur, was es für den Käufer Wert ist. Aber du hast vollkommen Recht, man sollte sich vorher immer informieren, um zumindest einen Anhaltswert zu haben. Dann sieht man, ob das Angebot okay ist oder ob es enorm vom tatsächlichen Wert abweicht.
 
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Die Ankäufer leben halt von der Unwissenheit der Leute bzw. deren Faulheit sich vorher zu informieren.
 
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Website
Website besuchen
Zumal der Faktor "Zeitpunkt" eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Wenn sich der erste Verkauf vor 3 Jahren abgespielt hat, dann könnte das ja schon ein vernünftiges Angebot gewesen sein.

Jedoch haben meine Vorredner unbedingt Recht indem sie sagen, dass die Nennung der Namen unbedingt zu unterlassen hat.

Auch die Behauptung, dass es Betrug war ist absolut aus der Luft gegriffen. Er machte ein Angebot, du hast es angenommen und damit war gut. Im nachhinein zu heulen halte ich für falsch.:motz:

Beate
 
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Da ich bereits über verschiedene Meldungen in der Presse sensibilisiert war, dachte ich mir, dass ich mich an einen „seriösen“ ortsansässigen Juwelier wende um verschiedene Schmuckstücke und Münzen aus Gold aus einer Erbschaft zu verkaufen. Ich hatte mich bei Bekannten informiert, die mir dann einen Juwelier in Kempen/Niederrhein empfohlen haben, der mit Goldankauf wirbt. (GF aus K)
Da ich überhaupt keine Ahnung vom Wert hatte, habe ich dem Juwelier geglaubt und bereits 1 x Altgold im Wert von 1000 € an ihn verkauft.
Jetzt wollte ich noch einmal Gold verkaufen. Es waren viele Bruchstücke und ein massives Armband dabei und deshalb war die Menge sehr übersichtlich.
Der ortsansässige Juwelier bot mir 1700 €. Das kam mir komisch vor, da alleine das Armband sehr schwer war.
Erst danach habe ich mich im Internet informiert und die Stücke wieder abgeholt.
Gestern war ich bei einem Goldankäufer in Krefeld, der im Internet in verschiedenen Foren eine gute Resonanz hatte.
Ich habe dort für die selben Stücke 3600 € erhalten!
Wie man an dem Beispiel sieht, muss man beim Goldverkauf nicht auf unseriöse Internetankäufer herein fallen.
„Seriöse“ ortsansässige Juweliere spielen bei dem Spiel ebenso mit.
Wenn ich dran denke, dass mich der nette Herr F bereits beim 1. Verkauf um über 1000 € betrogen hat, dann könnte ich ko....



ich spreche aus Erfahrung !!!!!!
Lösche den Namen ! Ich habe für sowas einen Abmahnanwalt bezahlt. Es ging um Herrn M.G. aus S.,
heute wohnhaft in H.
 
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Na ja - zunächst mal danke für die vielen Miteilungen.
Klar hätte ich mich erkundigen können und ich würde es in Zukunft auch tun.
Ich war halt nur (fälschlicherweise) davon ausgegangen, dass ein Juwelier aus einer Kleinstadt seinen guten Ruf nicht auf Spiel setzt und angemessene Preise zahlt.
Ein angemesser Preis sind für mich aber nicht weniger als 50%! von dem, was ein anderer Händler zahlt, der ja auch noch dran verdient.
Der Juwelier ist Glodschmiedemeister hat ein sehr kleines Geschäft und wirb mit "40Jahre am Ort" und ist Trauringspezialist...
Schade, dass sowas passiert. Ich werde es noch vielen Leuten aus der Stadt erzählen...
Verdienen soll jeder - habe nix dagegen. Aber wenn jemand in 5 Minuten 1000 € auf meine Kosten verdient, finde ICH das einfach unfair!

Um noch einige offene Fragen zu beantworten:
Der Juwelier sagte, dass der ganze Krempel nicht mehr als xxx € wert sei, da es eingeschmolzen würde und da sei es egal, ob man gerade vorher noch mal mit dem Auto drüber gefahren sei oder ob das Schmuckstück im TopZustand wäre. (O-Ton!) ...und...der Verkauf war aktuell und nicht vor 3 Jahren...

Ob es jetzt letztendlich Betrug war oder nicht, möchte ich gar nicht juristisch ausdiskutieren.
FAKT IST! ICH komme mir über den Tisch gezogen vor.:heul:
Ich habs abgehakt. Name ist hier gelöscht. Ich wollte nur Laien davor warnen, sich vorher nicht zu informieren.

Also noch mal an alle JURISTEN hier. Schon klar - selber schuld - möchte nicht drüber diskutieren, dennoch bleibt bei mir ein fader Nachgeschmack...
...zumal meine Oma sich gefreut hätte, wenn ich das Geld bekommen hätte und nicht der Juwelier sich ´ne goldene Nase dran verdient...
...enttäuschend :motz:.:wut:.:wut:.:wut:
 

Kempelen

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Na ja - zunächst mal danke für die vielen Miteilungen.
Klar hätte ich mich erkundigen können und ich würde es in Zukunft auch tun.
Ich war halt nur (fälschlicherweise) davon ausgegangen, dass ein Juwelier aus einer Kleinstadt seinen guten Ruf nicht auf Spiel setzt und angemessene Preise zahlt.
Ein angemesser Preis sind für mich aber nicht weniger als 50%! von dem, was ein anderer Händler zahlt, der ja auch noch dran verdient.
Der Juwelier ist Glodschmiedemeister hat ein sehr kleines Geschäft und wirb mit "40Jahre am Ort" und ist Trauringspezialist...
Schade, dass sowas passiert. Ich werde es noch vielen Leuten aus der Stadt erzählen...
Verdienen soll jeder - habe nix dagegen. Aber wenn jemand in 5 Minuten 1000 € auf meine Kosten verdient, finde ICH das einfach unfair!

Ob es jetzt letztendlich Betrug war oder nicht, möchte ich gar nicht juristisch ausdiskutieren.
FAKT IST! ICH komme mir über den Tisch gezogen vor.:heul:
Ich habs abgehakt. Name ist hier gelöscht. Ich wollte nur Laien davor warnen, sich vorher nicht zu informieren.

Hallo top-deluxe

Der Goldankäufer hat Dich ja nicht gezwungen, daß Du ihm das Gold verkaufst. Es war letztendlich allein Deine Entscheidung, zu diesem Preis zu verkaufen.

Aber ich habe trotzdem großes Verständnis für Deine Verärgerung !
Wenn man in ein alteingessenes inhabergeführtes Fachgeschäft geht, hat man ein gewisses Vertrauen in die Seriösität desselbigen. Gerade für kleine Geschäfte ist es wichtig, sich Stammkunden zu erhalten oder neu dazuzubekommen. Auch Mundpropaganda ist für solche Geschäfte eine wichtige und vor allem billige Werbung.
Es ist wirklich sehr schade, daß der Händler Dein Vertrauen nicht gerechtfertigt hat. Er hat zwar nichts verbotenes getan, aber sehr unmoralisch gehandelt.
Um vor solchen "Händlern" zu warnen, habe ich ja auch diesen Thread eröffnet.
 
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