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Goldankaufspreise bei Edelmetall-Händlern

Dieses Thema im Forum "Edelmetalle" wurde erstellt von Kempelen, 22. Mai 2010.

  1. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Hallo top-deluxe

    Der Goldankäufer hat Dich ja nicht gezwungen, daß Du ihm das Gold verkaufst. Es war letztendlich allein Deine Entscheidung, zu diesem Preis zu verkaufen.

    Aber ich habe trotzdem großes Verständnis für Deine Verärgerung !
    Wenn man in ein alteingessenes inhabergeführtes Fachgeschäft geht, hat man ein gewisses Vertrauen in die Seriösität desselbigen. Gerade für kleine Geschäfte ist es wichtig, sich Stammkunden zu erhalten oder neu dazuzubekommen. Auch Mundpropaganda ist für solche Geschäfte eine wichtige und vor allem billige Werbung.
    Es ist wirklich sehr schade, daß der Händler Dein Vertrauen nicht gerechtfertigt hat. Er hat zwar nichts verbotenes getan, aber sehr unmoralisch gehandelt.
    Um vor solchen "Händlern" zu warnen, habe ich ja auch diesen Thread eröffnet.
     
  2. Sam007

    Sam007

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    Hallo , hab da mal ne frage zu ...
    Wo werde ich am besten mein bruchgold los ??
    Gibt es da auch Private anlaufstellen oder bleibt mir nur Briefgold oder händler in der Stadt übrig ?
    Danke im voraus
     
  3. tomwie10

    tomwie10

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    Nö, in größeren Städten gibt`s auch Gold- und Edelmetallankaufsläden.
    Im Internet müsstest Du fündig werden, wenn Du als Suchbegriffe Deine Stadt und "Goldankauf" eingibst.
    Günstige Konditionen? Hmmm.......da wirst Du wohl mehrere Angebote vergleichen müssen. Verdienen wollen die halt alle.
    Hab vor einigen Tagen gerade selbst etwas Bruchgold in so einem Laden verkauft.
    Gibt auch Juweliere, die Alt- und Bruchgold aufkaufen. Frag einfach mal.
     
  4. Kanisterkopp

    Kanisterkopp

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    Lasst bloß die Finger von den Goldankäufern aus dem Fernsehen/Zeitungen etc, das wurde hier im Forum schon zig tausendmal geraten. Es gibt sehr seriöse Ankäufer im Netz, die ein vielfaches mehr bezahlen, als ein Hinterhofankäufer !!! Man kann soetwas z.B. auch im Netz auf einem "Juwelenmarkt" für z.Zt. 34,09€ pro Gramm fein verkaufen :)))
     
  5. Kanisterkopp

    Kanisterkopp

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    Magst du uns auch sagen, was der "Laden" dir gezahlt hat pro Gramm?
     
  6. tomwie10

    tomwie10

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    Ja, sicher........wenn ich könnte....:D

    Das war nix besonderes: Einiges in 333, einiges in 375 und einiges (weniges) in 585 und 750.
    Ich hab insgesamt 400 EUR dafür bekommen. Das war ungefähr das, was ich auch selbst im Vorfeld grob für alles veranschlagt hatte (etwa 450). Ich kenn ja den Goldpreis....
    Da hab ich das akzeptiert und fühlte mich keineswegs abgezockt. Und wegen vielleicht 50 EUR mehr oder weniger......so what.
     
  7. Eric7

    Eric7

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    Hmm...,

    Du hast dir also ausgerechnet was Du bekommen solltest, hast 400 Euronen bekommen und kannst trotzdem nicht sagen, wieviel Du pro Gramm Feingold bekommen hast:confused: Verstehe ich jetzt so nicht...
     
  8. Sam007

    Sam007

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    Würd ich gerne auh mal wissen , also diese Leute haben mir ein Angebot gemacht worüber ich echt angefangen habe zu Lachen
    Ich bin dann ohne ein Wort aus dem Laden gegangen.
    Warten wir mal seine Antwort ab , danach werde ich mein Angebot nochmal reinschreiben :)
     
  9. cloudbase

    cloudbase

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    Dann will ich auch mal eine Story zum Besten geben, die ich gestern in Bremen erlebt hatte.

    Meine Frau gab mir nach einer zahnärztlichen Behandlung ein wenig Zahngold mit der Bitte auf den Weg, diese doch zu veräußern. An dem Gold hing noch ein wenig was von dem was bei Zahnärzten so als Füllmaterial anfällt, auf meiner Briefwaage ermittelte ich ein Gewicht von etwa 8 Gramm.

    Ich also zum ersten Händler, eine Juweliergeschäft mit großer Werbung der üblichen Art: "Kaufen Gold jeder Art zum Bestpreis". Hinter dem Thresen eine ältere Dame, die das Gold auf die Waage legte und ein Gewicht von 7,2 Gramm ermittelte. Auf Nachfrage meinte sie, das wären etwa 6 Gramm Gold und ohne es zu prüfen meinte sie, die Legierung wäre ungefähr 585er Gold. Aha. Sie bot mir dafür 56 Euro. Selbst wenn man großzügig rechnet und etwa 30 Euro pro Gramm Feingold (gestern lag der Goldpreis bei etwa 33,50 € pro g) annimmt, wären das etwa 110 € gewesen, die das Zahngold im Wert gewesen wäre. Mit 90 bis 100 Euro wäre ich auch einverstanden gewesen, aber 56 waren mir nun doch zu wenig...

    Also zum nächsten Händler, kein Juwelier, sondern Münz- und Edelmetallhändler, nebenbei offensichtlich auch noch Haus- und Grundstückmakler. Dieser wirbt in der Bremer Sögestraße (eine der haupteinkaufsstraßen in der Bremer Innenstadt) mit großen Plakaten, dass er Gold jeglicher Art zum Bestpreis ankaufe. Ich gab ihm also das Gold, er verschwand damit und entfernte die Zahnreste. Dann wog es das ganze und bot mir 37 € für das Gold. Dies geschah so, dass er ohne das Gold wieder kam und mir das Geld in die Hand drücken wollte. Ich sah ihn erst erstaunt und doch mit erkennbarer Ablehnung an und sagte ihm das ich mein Gold gerne wieder hätte, was er nun gar nicht verstand. Erst auf nachfrage sagte er mir, dass das Gold etwa 5 Gramm wiege und auf nochmalige Nachfrage, es wäre eine 400er Legierung. Weder konnte ich den Wiegevorgang sehen noch erkennen wie er zu der Einschätzung kam, es handele sich um eine 400er Legierung. Naja, die Absicht war offensichtlich, dieser Typ wollte mich gnadenlos übers Ohr hauen.

    Ich also mit meinem Gold zum dritten Händler, ein Juwelier ebenfalls in der Bremer Innenstadt, der ebenfalls mit Plakaten für Goldankauf wirbt. Ich traf auf einen Händler mit Migrationshintergrund, der vor meinen Augen zunächst das Gold wog, 6,1 g war das Ergebnis (immerhin hatte die erste Händlerin ganz gut geschätzt). Dann nahm er vor meinen Augen einen Test vor, um die Legierung festzustellen. Dabei erläuterte er mir was er tat und wie er anhand des Säuretest die Legierung feststellen könne. Seine Erkenntnis: 585erGold. Er bot mir 102 Euro. Das Geschäft kam zustande.

    Schon gewaltig, die Bandbreite von 37 bis 102 Euro, wobei das Angebot von Händler Nr. Zwei ganz offensichtlich als Betrug zu werten ist. Ich möchte nicht wissen wieviele unwissende Menschen er schon buchstäblich übers Ohr gehauen hat. In meinen Augen ist das Betrug. Ob es juristisch als Betrug zu werten ist, ist eine andere Frage. Allerdings werde ich damit in die Öffentlichkeit gehen, für was hat man doch ein paar Kontakte zur örtlichen Presse...
     
  10. jeggy

    jeggy ********

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    Das Problem bei einem solchen Edelmetallmünzhändlermakler ist wohl, das kann ja jeder Dahergelaufene ohne jedwede Ausbildung machen,
    da wird man sich schwer tun in Sachen Betrug (ohne Zeugen sowieso). Einem gelernten Juwelier kann man immerhin vorhalten,
    dass es etwas von seinem Geschäft verstehen muss, denn sonst darf er das Geschäft nicht (unter dieser Standesbezeichnung) betreiben.

    Gruss,
    jeggy
     
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