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Goldmünze Hamburg

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Hallo an die Experten,

Bin Neuling auf diesem Gebiet, möchte aber den Wert einer Goldmünze wissen.
Es handelt sich um eine 20 Mark Münze mit der Aufschrift: Freie und Hansestadt Hamburg 1905 mit großem Adler. Buchstabe: J
Habe die Münze im Katalog nicht gefunden.
Wenn mir jemand helfen könnte, wäre ich sehr dankbar.
 
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Im Jaeger sind (neben MÜnzen von 18..) die Nummern 1900, 1908 und 1913 aufgeführt.
Als Zusatz heisst es:
1908 für Versuchszwecke des Reichsbank-Direktoriums. Weitere auf Münzen vorkommende Jahreszahlen der Nr. 212 sind moderne Fälschungen.
 
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Reiner Goldwert, da die Münze keine Originalmünze sondern eine Neuprägung ist.

Gruß
Holger
 
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Fälschung?

Meinst Du, die Münze ist eine Fälschung? Das kann eigentlich nicht sein, da die Münze schon seit mind. 80 Jahren in Familienbesitz ist.
Höchstens, daß es damals schon eine Fälschung war. Auf keinen Fall eine neuere.
 
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Auch vor 80 Jahren sind Münzen schon nachgeprägt worden.
Es ist auf jeden Fall keine Münze aus der damaligen Zeit.
Außer Du hast eine bis heute unbekannte Münze in den Händen.

Gruß
Holger
 
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Nachprägung

Gehen wir mal davon aus, daß es eine frühe Nachprägung ist. Ist sie dann aus Gold? Wenn ja, welchen Sinn macht das?
 
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Hallo an die Experten,

Bin Neuling auf diesem Gebiet, möchte aber den Wert einer Goldmünze wissen.
Es handelt sich um eine 20 Mark Münze mit der Aufschrift: Freie und Hansestadt Hamburg 1905 mit großem Adler. Buchstabe: J
Habe die Münze im Katalog nicht gefunden.
Wenn mir jemand helfen könnte, wäre ich sehr dankbar.
Laut Literatur wurden 1905 - 1912 in Hamburg offiziell keine 20 Mark-Stücke vom Wappentyp, sondern mit dem Porträt von Wilhelm II. von Preussen (vermutlich Privat- und/oder Versuchsaufträge in Kleinstauflage) geprägt.

Du kannst ja trotzdem mal Bilder hier einstellen, würde ich vorschlagen... ;)

Alexander
 
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Fotos

Erstmal vielen Dank für Eure Mühe. Hätte nicht gedacht, daß Ihr so schnell seid.
Habe die Münze mal auf die Schnelle fotografiert, hier die Fotos.
 

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Leider eindeutig eine Fälschung - und noch nicht einmal eine gute.
Das Münzbild ist zu schwach ausgeprägt.
Lass doch mal prüfen, ob es überhaupt Gold ist, und nicht nur eine vergoldete (Durchmesser x Dicke x spez.Gew sollte das Gewicht Deiner Münze ergeben).
 
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Leider eindeutig eine Fälschung - und noch nicht einmal eine gute.
Das Münzbild ist zu schwach ausgeprägt.
Lass doch mal prüfen, ob es überhaupt Gold ist, und nicht nur eine vergoldete (Durchmesser x Dicke x spez.Gew sollte das Gewicht Deiner Münze ergeben).
Diese Münze ist schon aus dem einfachen Grund, dass sie (als 20 Mark 1905 J mit Hamburger Wappen) bisher 100 Jahre lang nicht aufgetaucht ist bzw. nicht dokumentiert wurde, zu 99,999 % kein Original.

Deinem Argument dass ein zu schwach ausgeprägtes Münzbild quasi ein 100 % wasserdichtes Fälschungsmerkmal ist, kann ich allerdings nicht ganz folgen.
Schon bei "normalen" (echten) Münzen gibt es - ziemlich selten, aber doch - Fälle von tatsächlicher Prägeschwäche, abgesehen von Münzen mit "Pseudo-Prägeschwäche" durch Öl am Stempel (oder auf der Münze) während des Prägevorganges etc.

Wenn es ernsthaft zur Diskussion gestanden wäre, ob diese Münze echt ist, dann müßte man berücksichtigen, dass es sich auch um eine Versuchsprägung handeln könnte (siehe hegele's Beitrag weiter oben).

Bei Versuchsprägungen in Kleinst-Auflage, quasi einer Weiterführung von echten Produktionsproben, sind Prägeabweichungen bzw. auch Prägefehler noch ganz erheblich häufiger anzutreffen als bei Münzen aus der normalen Serienproduktion.
Nicht zufällig ist ja bei solchen Münzen das Wort Versuch inkludiert... ;)

Bei der "technischen" Diagnose stimme ich allerdings mit Dir überein, dass es sich mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit um eine Fälschung handelt.

Ohne dass ich die Bilder wirklich näher studiert hätte, ist mir als erstes ins Auge gesprungen dass auf der Wappenseite oben einige nebeinander liegende Randperlen recht deutlich Höhen-versetzt sind.

Was die beiden klassischsten Fehlprägungskriterien bei Reichsgoldmünzen betrifft - die Randprägung und Randperlen - die müssen den bei Originalen zu erwartenden Aussehen entsprechen - sonst wird das nichts mit der Echtheit, egal ob es sich um eine "normale" Goldmünze in Massenauflage oder um eine Versuchsprägung in Kleinstauflage handelt.

Alexander
 
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