Goldmünzen Frankreich

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Bukanier schrieb:
Weil die PP-Käufer am leichtesten zu rupfen sind.
Ich habe mir zu Zeiten der ebay-Schwemme, als die Unze Gold noch 350 Euro kam, auch einige dieser Teile zugelegt, u.a. die 20 Euro Athen zu 200 und 197 Euro (was damals auch 15% über Goldpreis war) und komme mir keinesfalls gerupft vor ... ;)
 

jeggy

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Hmm, das sind doch verschiedene Paar Stiefel, von denen du redest...
 
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Der Fehler, der hier immer wieder gemacht wird, ist die Vermutung, eine kleine Auflage würde einen hohen Wertzuwachs bringen. Bei modernen Goldmünzen stimmt das aber nicht, weil es sie reichlich in perfekter Qualität gibt und zwangsläufigerweise die Vollständigkeitssammler fehlen. Ich behaupte, daß praktisch alle modernen Goldmünzen dem Goldpreis zustreben, weil an ihnen sonst nichts Besonderes ist.

Überteuerte Goldmünzen kleiner Auflage sind das häufigste, was es im Weltall gibt. Selbst Staaten oder Halbstaaten, die es nicht fertigbringen, Umlaufmünzen auszugeben, produzieren oder lizensieren das Zeug.

Als die Euro-Goldmünzen kamen, waren viele von uns bester Hoffnung, ein schönes Geschäft mit den ersten österreichischen Goldmünzen machen zu können, die mit einer zehnmal geringeren Auflage als der deutsche "Massen-Goldeuro" angekündigt waren. Tatsächlich erwiesen sie sich als Ebay-Flop; man wurde sie nur mit Not zum Einkaufspreis wieder los.

Der 1000 Schilling Babenberger von 1976 wurde dagegen trotz einer Auflage von 1.800.000 ein Riesen-Erfolg. Gegen den ist der Massen-Deutschgoldeuro eine seltene Rarität. Der Babenberger war schon am ersten Tag ausverkauft, wurde wegen der großen Nachfrage nachgeprägt und ist auch heute noch eine der beliebtesten Goldmünzen. Das lag einfach daran, daß auf dem Ding 1000 Schilling stand und auch für genau 1000 Schilling Gold drin war. Das zählt bei einer Goldmünze und nicht alberne Auflagenzahlen. An die glauben nur diejenigen, die notorisch ihr Geld für Plunder in den Sand setzen.
 
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