Jugendsammlung wiederentdeckt und weiterverarbeitet

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Moin

Vielleicht kannst Du das besser ausmessen, normalerweise krieg man das gut hin, ich lasse beim Leder immer viel Spiel, damit ich das so passend machen kann wie gewünscht.
Müßte bei dem Münzbild auch mittig zu kriegen sein.
 
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Moin

Vielleicht kannst Du das besser ausmessen, normalerweise krieg man das gut hin, ich lasse beim Leder immer viel Spiel, damit ich das so passend machen kann wie gewünscht.
Müßte bei dem Münzbild auch mittig zu kriegen sein.
Ich habe das Leder Nassgeformt und dann geprägt. Der Kopf sollte nicht mittig sein, sondern irgendwie, als wäre das halt so gewesen. Wie auch immer, es war ffür 100er Zigis gedacht, aber da es beim Anformen verrutscht ist, fehlten dann 5mm.
Künstlerpech eben. Mir gefällt weniger die Naht und dass ich den Einsatz nicht, wie beim ersten Versuch, schräg gelassen habe, das funktioniert besser.
Und falls ich sowas jemals wieder mache, muss ich die obere Kante etwas schäg lassen, da beim aufschneiden und polieren etwas Material verloren geht und die Schachtel etwas schief schliesst. Ja nu, trotzdem einmalig, passt also schon so ;)

Und nein, es ist handgenäht, das könnte man höchsten mit einer Doppelmaschine nähen, da hätte ich aber Angst, den gegenüberliegenden Teil zu erwischen.
 
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Moin

Aber eine sehr gute Handnaht, Respekt!
Danke. Es ist halt ein sehr festes Leder, das an den Lächern leicht mal einreisst.
Ausserdem hätte ich den dunkleren Faden nehmen sollen, aber davon hatte ich in dem Moment nicht so viel.
Auf der Rückseite unten hatte ich mich sogar mit der Fadenlänge verschätzt und musste ansetzen :wut:
 
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Hier noch ein Zweifränkler von 1964 von einem Sammler aus Pennsylvanien und ein indischer Tiger von 1947.
Die Münzen bleiben bei mir, das Zweifränklertäschli geht morgen über den grossen Teich.

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DSC_0635.JPG


Da ein 2 Fr Stück für jemanden in der Schweiz nicht so besonders ist, kommt bald noch ein Morgan-Dollar und ein Kennedy, damit La Semeuse und die Helvetia von 1964 gut zusammen passen.

Man kann fragen, wozu das Ganze für eine Rupie? Nun, ich mag diesen Tiger einfach und es macht Spass.

Und auf diese Weise meine Silbermünzensammlung zu vergrössern ist noch schöner.
Das Familienbudget wird nicht belastet, man kann über Münzen schwadronieren, die man mag, es passt einfach :)

Schönen Abend an Alle.
 

numisfreund

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Warum steht dieser interessante Thread, den ich mir immer wieder gerne bei neuen Beiträgen ansehe, eigentlich im Gästeforum? Er verdient sicherlich ein "Upgrade" in den offiziellen Teil des Forums ... ;)

Vielleicht kann der zuständige Mod-kollege mal Hand anlegen?
Dank an den zuständigen Moderatorkollegen, dass er diesen schönen Thread nun aus dem Gästebereich herausgeholt hat und somit "geadelt" hat. :)
 
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Nun, dann kann ich mich ja nur helzlichst bedanken.

Manchmal weiss man ja nicht, ist das Kunst oder Krempel, ich selbst mag z.B. Schmuck aus Münzen eher nicht.
Es macht aber Spass, so etwas selber zu machen, das haben sich die vorherigen Münzkünstler wohl auch so gedacht ;)

Auf jeden Fall freue ich mich und werde darob auch weiterhin die Sachen hier einstellen, die ich so mache.

Einem Kollegen hatten die edc coins mit dem Affen und Hakuna Matata so gefallen, dass er einen Bierdeckel haben wollte.
Dank meiner (schon vorher von jemand anderem) umgebauten Fruchtpresse kein Problem :)

Zweiter und erster Versuch, den Narben mit Aceton abzuwischen war keine gute Idee, auch wenn ein anderer Kollege die holzartige Struktur mochte. Die Doppelprägung im Hakuna-Matata-Schriftzug gefällt mir aber immer noch.

DSC_0557.JPG


Der dritte Versuch ging dann an den Ideengeber, da kommen auch die Details am Münzrand (ok, Medaillenrand) am besten zur Geltung. Der Toucan und das Rhino sind von Quetschmünzen und wurden auch schon zu Schlüsselanhängern verwurstet.

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Meine Jungs gehen in die Kitagruppe Tukans, da gab es zum Abschied einer Erzieherin einen Tukananhänger mit 2 verschiedenen Tukans drauf.
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Jetzt brauche ich nur noch eine Idee, was ich neben die 2 Seiten meiner Coronamedaille setze, die hat es dem Affenfan nämlich auch angetan und er wünscht sich ein Deckeli...

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Heute wollte ich noch ein paar sleeves finishen (ich finde kein besseres Wort), habe sie aber auf der Arbeit vergessen.
So muss es sich für einen Raucher anfühlen, der seine Kippen vergessen hat...
 

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Also, wenn man sich La Semeuse anschaut, dann geht das Feld eher Bogenförmig nach Oben, bevor der eigentliche Randstab beginnt. Besonder deutlich wird das im Vergleich zur PP Ausgabe.

Das rechte Motiv ist viel klarer durch den glatten Hintergrund, aber das Wellige der älteren Ausgabe ist gewollt, auch Prägefrische sind so. Erst hat mir das nicht gefallen, jettz finde ich es aber schlner, es hat viel mehr von einem handgemachten Modell, die neuere Variante wirkt auf mich schon mehr wie eine Medaille.

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france-5-francs-2000.jpg
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Eindrücklich finde ich das noch bei den italienischen Münzen unter Vit. Em. III oder beim Kennedy-Dollar
Der Rand steigt an der Seite erst an, das hat mit Verschmutzung nichts zu tun sondern ist schon so im Stempel.

italy-10-centesimi-1938.jpg
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Ob das nun einen Namen hat oder nicht, ich mag dieses Detail einfach, auch wenn das nicht einmal bei allen Münzen einer Serie so ist.

Bald bekomme ich einen 2021 Morgan Dollar zum "Eintäschnern", darauf freue ich mich schon.
Es müssen ja nicht immer Gradingsärge aus Plastik sein ;)
Eine Reduziermaschine übertragt das vergrößert modellierte Gipsmodell des Künstlers bzw. Graveurs verkleinert auf die Größe des Münzstempels. Bei einem planen Münzgrund wurde das Münzbild in den Gipsrohling hineingraviert. Es ist analog einer Matrize. Bei einer tellerartigen Prägung dagegen wurde das Münzbild wie die Arbeit eines Bildhauers aus dem Gips herausmodelliert. Dies ist dann analog einer Patrize.

Unabhängig davon wird der Randstab dadurch verursacht, dass der Rand des Prägestempels ein wenig abgefräst wurde.
 
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Eine Reduziermaschine übertragt das vergrößert modellierte Gipsmodell des Künstlers bzw. Graveurs verkleinert auf die Größe des Münzstempels. Bei einem planen Münzgrund wurde das Münzbild in den Gipsrohling hineingraviert. Es ist analog einer Matrize. Bei einer tellerartigen Prägung dagegen wurde das Münzbild wie die Arbeit eines Bildhauers aus dem Gips herausmodelliert. Dies ist dann analog einer Patrize.

Unabhängig davon wird der Randstab dadurch verursacht, dass der Rand des Prägestempels ein wenig abgefräst wurde.
Danke, denke ich. Ich meine ja nur, weil ich selber mit Stempeln "spiele" und manchmal auch verändere, ist mir schon bewusst, wie das rein technisch funktioniert.
Meine Frage bezog sich eher darauf, ob es dafür einen Fachausdruck gibt, da eine Tellerprägung ja etwas Anderes meint.
Es war für mich erstaunlich, dass eben auch der 3-Zoll-Halbdollar diese Form hat, als wäre der Adler etwas eingedrückt, um dem Kopf mehr Masse mitzugeben, da die Zauberermünze eben nicht mit einem Pantografen gemacht wurde, sondern völlig neue Stempel gemacht worden. Die Chinesen machen sich diese Mühe nicht mehr, deren Kopien sind genauso "flach" und medaillenartig, wie die aktuellen Gedenkeuros. Cad-Programm an, Zweidimensionale Scherenschnittgrafiken reingeworfen, abgefräst, fertig.
Nicht mein Geschmack, aber das macht ja nix ;)

P.S. Gerade liegt eine 5-Pengömünze 1938 vor mir. Auch da wird der Münzgrund Richtung Wappenschild auf der einen und Richtung Kopf auf der anderen Seite dünnen, um dem eigentlichen Motiv mehr Tiefe zu geben.
Gefällt mir viel besser als ein planer Hintergrund, auch wenn es dem Rest der Welt wohl ziemlich am Allerwertesten vorbeigeht ;)
 
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