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Kaiserreich Silber Polierte Platte

Dieses Thema im Forum "Deutschland von 1871 bis 1948" wurde erstellt von RedAuerbach, 26. Juli 2019.

  1. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Ich würde mir die Vorgehensweise so vorstellen, daß wir zuerst einen "Arbeitsthread" erstellen, in dem PP-Münzen mit spezifischer Erhaltungsangabe und dem jeweiligen Verkaufspreis genannt werden (natürlich ohne konkrete Verkäuferangaben und deshalb auch ohne Links).

    Später könnte man darauf aufbauend eine nach Jaegernummern sortierte Liste erstellen.
     
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  2. joerginle

    joerginle

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    Also im aktuellen Jaeger gibt es durchaus einige Angaben zu Preisen für PP.
    So z.B. für Jaeger 88/89 (3/5 Mark Mecklenburg-Schwerin - Jahrhundertfeier 1915).
    Für das 3 Markstück ist der Preis 400 € angegeben, für das 5 Markstück 2.000 €.
     
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  3. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Ich habe wieder einmal ein Frage zu einer Kaiserreich PP-Münze ;).

    Es gibt ja von vielen Kaiserreichmünzen PP-Ausgaben. Die Auflagezahlen bewegen sich dabei meist im niedrigen Bereich von 50 bis etwa 500 Stück.
    Am höchsten sind die Zahlen verständlicherweise bei preussischen Münzen und hier speziell bei der J 140 "Zur Jahrhundertfeier der Völkerschlacht bei Leipzig" mit einer Prägezahl von stattlichen 17.000 Stück (!!) bei einer Gesamtprägemenge von 999.999 Stück.
    Gibt es eine Quelle wo erklärt wird, warum so viele PP Münzen von diesem Typ geprägt wurden ?
    Wie hoch ist der marktübliche Preis für ein makelloses Stück bzw. für ein Stück mit leichten Berührungen ?
    Weiter würde mich interessieren : sind im Jaeger-Katalog die PP Münzen in der Gesamtprägezahl enthalten oder sind diese hinzuzuzählen ?
     
  4. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Alexander Kummer schreibt in der Aprilausgabe des Jahres 1914 seiner Zeitschrift " Die deutschen Reichsmünzen " unter Berufung auf die Dresdner Nachrichten vom 17. Mätz d. J., dass das sächsische Finazministerium " weitere 3000 Stück Völkerschlachtsdenkmünzen " bestellt habe. Kummer mutmasst, dass es sich hier nur um polierte Platten " zu Händen der Denkmalsfreunde " handeln konnte, da die Finanzbehörde zu diesem Zeitpunkunt bereits 30.000 Ex an die Lotteriedarlehenskase in Leipzig " abgeschoben " ( Kummers Wortwahl ) hatte. Der Bedarf an der Normalprägng war also sehr schnell mehr als gedeckt.
    Die Prägung selbst war, so Kummer in der Septembernummer 1913 ,vom " Deutschen Patriotenbund in Leipzig " angeregt worden.
    Ich bin der Meinung, dass dies den Schluss nahelegt, dass das Denkmal in PP nicht nur die üblichen Sammlerkreise , sondern gezielt o.g. Verein angeboten wurde.
    Zur Überprüfung dieser These kann man sicher in Erfahung bringen, wie mitgliederstark der betreffende Verein war.

    Die Angaben in PP sind in der Gesammtprägezahl enthalten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2020 um 20:31 Uhr
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  5. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Laut Wikipedia hatte der Patriotenbund im Jahr 1909 über 90.000 Mitglieder. Es ist also durchaus möglich, daß dieser Bund der Hauptabnehmer der PP-Ausgabe war.
    Aufgrund der hohen Prägezahl sollte dies die preiswerteste Kaiserreich PP-Münze sein.
    Soweit ich recherchiert habe, liegt der Preis für ein unversehrtes Exemplar bei etwa 130 bis 180 Euro. Stücke mit Berührungsspuren werden schon um die 100 Euro bzw. knapp darunter angeboten.
     
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