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Kaufkraft der Münzen im Laufe der Geschichte

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@Baron Münzhaufen,

ich verstehe jetzt dein Problem.
Das ist weder deutsche Kurrent, noch Antiqua-Schreibschrift sondern eine wilde Mischung aus Buchstaben beider Schriften!. Zudem ist das ganze wohl teiw. vom Dialekt beeinflusst.

Darf ich fragen aus welcher Region der Schreiber stammt?
Es handelt sich um die Stadt Reutlingen;
welcher ‚Dialektausdruck‘ ist dort erkennbar, der vielleicht auch diese Herkunft vermuten lässt oder gar bestätigt?
 
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Es handelt sich um die Stadt Reutlingen;
welcher ‚Dialektausdruck‘ ist dort erkennbar, der vielleicht auch diese Herkunft vermuten lässt oder gar bestätigt?

Viele Menschen, die (fast) nur Dialrekt oder eine dialektnahe Umgangssprache sprechen, neigen dazu insbesondere die lautleichen Besonderheiten ihres Dialektes zu schreiben.

Für eine genaue Aussage sind die paar Textschnipsel zu kurz.
Mir viel auf:
- e für Hochdeutsches ö
- er für die hochdeutsche Endung en
- vere für viere (vier)

Ich fragte nach, weil ich von einem Wort fast alle Buchstaben lesen kann (1 kann ich nur vermuten, bei zwei sind Alternativen möglich) aber keine dieser Lesemöglichkeiten ergibt ein Hochdeutsches Wort !
Ist Dir zufällig ein Dialktwort für Ohrschmuck/Ohrstecker/Ohrclips (nur so etwas istnach Kontext möglich) bekannt.?

Wie lang ist denn der gesamte Text?
 
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Ist Dir zufällig ein Dialktwort für Ohrschmuck/Ohrstecker/Ohrclips (nur so etwas istnach Kontext möglich) bekannt.?

Wie lang ist denn der gesamte Text?
Nein, beim richtigen Dialekt bin ich draußen und kenne von meiner schwäbischen Schwägerin nur alltägliche Konstruktionen, wenn sie zB ‚grad geschwind noch zum Bäcker laufen will‘ und eigentlich ganz normal Brötchen und Brezeln kaufen möchte und mich nach meinem bevorzugten Backwerk hierzu befragt... :)

Der Umfang beträgt gefaltetes und mit Faden geheftetes ‚Kanzleiformat‘ mit 12 Seiten (11 nummeriert + leere Rückseite).

 
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Nein, beim richtigen Dialekt bin ich draußen und kenne von meiner schwäbischen Schwägerin nur alltägliche Konstruktionen, wenn sie zB ‚grad geschwind noch zum Bäcker laufen will‘ und eigentlich ganz normal Brötchen und Brezeln kaufen möchte und mich nach meinem bevorzugten Backwerk hierzu befragt... :)

Der Umfang beträgt gefaltetes und mit Faden geheftetes ‚Kanzleiformat‘ mit 12 Seiten (11 nummeriert + leere Rückseite).


Gute, wenn Du Lesehilfe suchst, schick eine PN. Helfe gern.
 
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So hier mal was interessantes bezüglich auf Kosten:

Zitat aus der Literatur:
"Die folgenden Preise geben einen Eindruck davon, welche Kosten einen Bogenschützen erwarteten, der sich zu den Bedingungen des Skidmore-Vertrages rekrutieren ließ.
Die Krone zahlte 3d ( d= denarius= 1 penny) pro garba= 24 Pfeile
Der Preis den die Krone zahlte, war vielleicht mit Mengenrabatt ausgewiesen, während die gewaltigen Bestellmengen zugleich die Preise für die anderen Kunden in die Höhe trieb. Die Krone kaufte acht Gros Bogensehnen für L2-3d das Stück.
1418 zahlte man Pfund 42 2s 4 d für 260 Bögen und 50500 Pfeile. Bei 3d pro garba zahlte man Pfund 26 5s für 2100 garba,
für die verbleibenden Pfund 7 17s 4d erhielt man 260 Bögen zu einem Stückpreis von 7d bis 8 d . Interessanter Weise
kostete eine Sehne so viel wie 24 Pfeile oder halb so viel wie ein ganzer Bogen. Das pferd eines Bogenschützen kostete etwas Pfund 2.
Von diesen Preisen mussten Skidmores Bogenschützen übernehmen:
6d für die Pfeile, 6d für zwei Sehnen, 7d für den Bogen uns Pfund 2 für das Pferd. Diese Anfangskosten in Höhe von
Pfund 2 1s 7d verschlangen beinahe einen Quartalssold und umfassten dabei noch nicht Schwert, Schild, Kleidung, Reitausrüstung, Pflege des Pferdes und Ersatzteile."

Aus dem Buch:
Die Armeen des 100-jährigen Krieges
1337- 1453

David Nicolle, Angus McBride, Paul Knight, Graham Turner
 
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Ein weiterer Auszug aus oben angeführter Literatur:
Der berittene Bogenschütze konnte im Jahr 9 Pfund 2s 6d verdienen, was verglichen mit den 2-3 Pfund eines Ackerbauern viel war.
 
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