Kleine Spielerei gefällig?

Ist die Spielidee interessant für dich und würdest du mitmachen?

  • Ja

    Stimmen: 24 96,0%
  • Nein

    Stimmen: 1 4,0%

  • Umfrageteilnehmer
    25
  • Umfrage geschlossen .
Registriert
31.03.2005
Beiträge
4.331
Punkte Reaktionen
5.971
Ebay Username
eBay-Logo coin-watch
mit Eurem Terminplan komme ich leider nicht zurecht -
alles geht vorwärts, nur das Spiel nicht.
 
Registriert
20.05.2015
Beiträge
2.711
Punkte Reaktionen
4.006
mit Eurem Terminplan komme ich leider nicht zurecht -
alles geht vorwärts, nur das Spiel nicht.
Mit jeder Kalenderwoche wird den Mitspielen die Möglichkeit gegeben, Münzen aus einem Jahrzehnt zu zeigen. Ist die Kalenderwoche abgeschlossen, geht es ein Jahrzehnt zurück.

Momentan befinden wir uns im Zeitraum 1410 - 1419. In kaamos zweitem Beitrag, in dem er die geposteten Münzen gesammelt zeigt, kannst du einfach einsehen, welches Jahrzehnt gerade gezeigt werden kann und wann es ein Jahrzehnt zurück geht.
 

kaamos

Foren - Sponsor
Registriert
04.04.2011
Beiträge
1.585
Punkte Reaktionen
9.261
In der Übersicht auf der ersten Seite habe ich die Termine mit eingefügt :)

Zb:
1419 - 1410 (02.06.-08.06.)

D.h. du kannst in dieser Woche alles aus diesem Jahrzehnt 1410-19 zeigen, sowie nachreichen 1420-49.
Ich würde es nur ungünstig finden, vorzugreifen, d.h. in der Woche Münzen vor 1410 zu zeigen. Sonst würden wir ja theoretisch schon morgen Römer neben Kreuzfahrern sehen können.

Würde es helfen, wenn ich nach jeder Woche einen Hinweis im Spiel poste, welches Jahrzehnt jetzt an der Reihe ist?
 
Registriert
31.03.2005
Beiträge
4.331
Punkte Reaktionen
5.971
Ebay Username
eBay-Logo coin-watch
Würde es helfen, wenn ich nach jeder Woche einen Hinweis im Spiel poste, welches Jahrzehnt jetzt an der Reihe ist?

Ja, das dürfte mir entgegen kommen. So wie bei einigen anderen Sammlern ist meine Schatulle nicht organisiert. Da liegen halt die zusammengehörigen Münzen
zusammen, sind aber in sich nicht noch mal extra geordnet. Mich erfreuen sie auch so.
 

kaamos

Foren - Sponsor
Registriert
04.04.2011
Beiträge
1.585
Punkte Reaktionen
9.261
langsam leert sich auch diese Schatulle:
Meissnisch - Sächsische Groschen
Landgraf Balthasar von Thüringen 1369 - 1406, Münzstätte Sangerhausen.
Fürstengroschen mit Lilienkreuz und n.l. schreitenden Löwen mit einem "b" vor dem Löwen,
Beizeichen Ringel an der unteren Schwanzkrümmung und vor dem Maul des Löwen
und Schreibfehler = BALThA°DI°GRACI°TVRIG°LANG, Prägeschwäche am Rand.

Anhang anzeigen 152693
Vorweg: Die Groschensammlung ist toll :respekt:

Wahrscheinlich sollte ich hier beim Katalogisieren der meissnisch-sächsischen Groschen aufpassen, oder? Ich habe die letzten unreflektiert als "Sachsen" notiert, doch sicher sollte ich jetzt besser die letzten noch einmal überarbeiten. Gerade der zitierte Groschen gehört ja eher nach Thüringen.

Falls ich da jetzt falsch liege, bitte korrigieren, ich bewege mich außerhalb meines Sammelgebietes :)
 
Registriert
31.03.2005
Beiträge
4.331
Punkte Reaktionen
5.971
Ebay Username
eBay-Logo coin-watch
Seid gegrüßt ihr Mittelalterfreunde,
ganz besonders die, die noch mit dem Durchblick hadern.
Wir bewegen uns in einer ganz besonders schwierigen Zeit - von diesem Donald Trump mal ganz abgesehen - mit unseren Münzen,
aber Amerika war noch nicht entdeckt - Columbus noch nicht einmal auf die Welt gekommen, da überlegen wir, was jetzt Thüringen und Sachsen trennt.

Wiki schreibt:
Obersachsen
Im Jahr 1500 erneuerte der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Maximilian I. (1459-1519) die schon im Mittelalter bestehende Einteilung des Reichs in Reichskreise (zunächst sechs, seit 1512 zehn). Die Stadt Leipzig gehörte zum obersächsischen Reichskreis, der neben allen wettinischen Territorien auch die anhaltischen Fürstentümer, das Kurfürstentum Brandenburg und das Herzogtum Pommern umfasste.

Der stärkste heute noch erkennbare Siedlungseinfluss kam in Form der Thüringer aus dem Westen, die möglicherweise die Sorben nach Osten verdrängten. So wurde das Gebiet der Markgrafschaft Meißen, dem Ursprung und Vorläufer des heutigen Obersachsens, auch als Thüringer Mark, also als Grenzregion der Thüringer, bezeichnet. Die Stadt Meißen hatte in dieser Zeit den Beinamen Stadt der Hermunduren, also Stadt der Thüringer.

(Friedrich III. der Weise (bekannt durch dieses ulkige 3-Mark Stück von Sachsen 1917, 400 Jahre Reformation) brachte wieder alles durcheinander. Er hatte zwei Söhne - Ernst und Albert, denen er als Teilung des Erbes von Obersachsen jeweils Thüringen und Sachsen vermachte. (Das Spiel mit dem Herzogtum und der Kurwürde fand erst mit Moritz nach der Schlacht bei Schmalkalden statt) - = Unwahre Behauptung eine Nichtsachsen.)

Somit sind wir jetzt noch in der Phase, wo Sachsen und Thüringen mal Eins waren, was man anhand der Groschen gut nachvollziehen kann.

Achtung - Korrektur:
Der vorstehende Absatz entspricht nicht den geschichtlichen Gegebenheiten,
eine Korrektur ist im Beitrag 2151 nachzulesen, was durch die darauffolgend Herrschertabelle bestätigt ist.
Die Teilung des Landes Obersachsen zwischen Ernst und Albert erfolgte bereits früher.
 
Zuletzt bearbeitet:

kaamos

Foren - Sponsor
Registriert
04.04.2011
Beiträge
1.585
Punkte Reaktionen
9.261
Vielen Dank für die Aufklärung!
Ich bleibe also doch erst einmal bei der Katalogisierung überu ADSX
Definitiv ist das ein Thema, über das ich mich noch ein bisschen belesen werde
 

Kempelen

Moderator
Teammitglied
Registriert
24.06.2009
Beiträge
6.300
Punkte Reaktionen
7.864
Seid gegrüßt ihr Mittelalterfreunde,
ganz besonders die, die noch mit dem Durchblick hadern.
Wir bewegen uns in einer ganz besonders schwierigen Zeit - von diesem Donald Trump mal ganz abgesehen - mit unseren Münzen,
aber Amerika war noch nicht entdeckt - Columbus noch nicht einmal auf die Welt gekommen, da überlegen wir, was jetzt Thüringen und Sachsen trennt.

Hallo Dieter

An dieser Stelle möchte ich Dir für Deine vielen interessanten und fundierten Beiträge im Münzenforum sehr herzlich danken :).
Ich mache das natürlich auch stellvertretend für viele andere mitlesende Sammler und Leser.
 
Registriert
11.01.2010
Beiträge
4.445
Punkte Reaktionen
7.442
Ebay Username
eBay-Logo reiner11katze
Friedrich III. der Weise (bekannt durch dieses ulkige 3-Mark Stück von Sachsen 1917, 400 Jahre Reformation) brachte wieder alles durcheinander. Er hatte zwei Söhne - Ernst und Albert, denen er als Teilung des Erbes von Obersachsen jeweils Thüringen und Sachsen vermachte. (Das Spiel mit dem Herzogtum und der Kurwürde fand erst mit Moritz nach der Schlacht bei Schmalkalden statt) -

Friedrich der Weise war nicht verheiratet, sein Nachfolger war sein Bruder Johann (der Beständige)

Die besagte Schlacht war bei Mühlberg, das Heer des Schmalkaldischen Bundes unter Johanns Sohn, Johann Friedrich (der Großmütige) unterlag dem Herr des Kaisers Karl V.
Dieser wurde unterstützt von Herzog Moritz, dem Herzog des Albertinischen Teils und deshalb mit der Kurwürde belohnt, die man dem Ernestinischen Johann Friedrich wegnahm.

Die Teilung in Ernestiner und Albertiner erfolgte durch die Söhne Ernst und Albrecht des Großvaters Friedrichs des Weisen, des Kurfürsten Friedrich II. (des Sanftmütigen) im Jahre 1485.
 
Oben