Kroatien bereitet sich auf die EURO-Einführung vor

numisfreund

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Erstaunlich, dass man von den Kleinstnominalen in diesem Jahr noch so viele geprägt hat.
 

bayreuth

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Erstaunlich, dass man von den Kleinstnominalen in diesem Jahr noch so viele geprägt hat.
Wenn Bedarf da ist, und die Euroeinführung nicht gesetzt war, absolut verständlich. Aber 2 Mio 1 Lipa Stücke sind jetzt nicht der Kostenfaktor, der eine Volkswirtschaft umhaut. Einige Tausend Euro Prägekosten auf kleinen Aluronden (lange Stempelstandzeit, nur das Jahr geändert) sind vernachlässigbar. Das Aluminium haut am stärksten rein:
1 Kg Alu kostet weniger als 3 Euro und das Stanzblech ist voll recyclebar. Daraus kann man 14,28 Kuna ausprägen, ca. 2 Euro, oder 21,73 Kuna in 2 Lipe (ca. 3 Euro).
An den 1 Lipa Stücken verdient man also nichts, das ist ein Draufzahlgeschäft. Bei 2 Lipe ist es was den Metallwert angeht schon ein Break even.
Wenn man dann noch ein paar Kuna (je 5 g Ni-Messing) ausprägt zahlt man insgesamt vermutlich nix...
200 Kuna = ca. 28 Euro, Ni Messing = 11,8% Ni, 65% Cu, Rest Zink, dürfte bei 9 $/kg Kupfer und <4$/kg Zink selbst bei Ni >30 $/kg ein schöner Schlagschatz übrig bleiben nach Prägekosten.
 
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Weiß man jetzt schon, ob alle 8 Nominale für den Umlauf in ausreichender Menge geprägt werden oder wird es z.B. die Kleinstnominale nur in teueren Kursmünzensets geben?
Ich gehe mal stark davon aus.
Kroatien hat ein BIP pro Kopf, dass unterhalb des BIPs jedes anderen Mitglieds der Eurozone liegt.
Das BIP pro Kopf in den Niederlanden, Belgien, Irland und Finnland als Staaten, die die Münzen zu 1 und 2 Cent nicht mehr nutzen, liegt hingegen über dem Durchschnitt der EU und dem Durchschnitt der Eurozone.

(Italien prägt zwar auch keine der Kleinstmünzen mehr, aber dort werden sie noch aktiv im Umlauf genutzt und das Runden der Preise ist nicht verpflichtend).

Ich bin jedenfalls schon auf die Auflagen gespannt.
 

numisfreund

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euractiv.de berichtet:

Kroatien hofft auf grünes Licht für Schengen-Beitritt

Von: Zoran Radosavljevic | EURACTIV.com | übersetzt von Helena Borst
7:45

Der Rat der EU wird nächste Woche einen formellen Vorschlag über den Beitritt Kroatiens zum Schengen-Raum im Jahr 2023 an das Europäische Parlament übermitteln.

Der kroatische Premierminister Andrej Plenković sagte am Mittwoch vor dem EU-Gipfel in Brüssel, dass die Entscheidung unterstützt werden sollte, da Zagreb bereit sei.

„Im Allgemeinen sind wir bereit für den Schengen-Beitritt, wir sind bereit für die rechtlichen Standards, wir sind bereit für den Schutz der Grenze, wir sind vollständig bereit“, sagte Plenković gegenüber den EU-Abgeordneten.

„Außerdem sind wir ein Land, das nie die politische Entscheidung getroffen hat, Mauern oder Zäune oder Stacheldraht zu errichten, nicht mit Serbien, nicht mit Bosnien-Herzegowina und nicht mit Montenegro. Wir sind Freunde, Nachbarn, mit denen wir keine physischen Barrieren haben sollten.“

Wenn der Schengen-Beitritt bestätigt wird, wird Kroatien am 1. Januar 2023 den Euro einführen und damit 30 Jahre nach dem blutigen Zusammenbruch Jugoslawiens als jüngstes EU-Mitglied in die Europäische Währungsunion eintreten.

Plenkovic sagte, dass die 1.300 Kilometer lange kroatische Grenze, die größtenteils aus zerklüftetem Bergland mit Bosnien-Herzegowina besteht, von mehr als 6.000 kroatischen Polizisten bewacht wird, „unter der strengen Aufsicht des Innenministeriums.“

„Jede einzelne Beschwerde wird überprüft und verifiziert“, sagte Plenković in Anspielung auf frühere Medienberichte über gewaltsame Zurückdrängung und körperliche Misshandlung von Flüchtlingen und Migrant:innen durch die Polizei.


Quelle:
 
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