Kupfer ade?

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Bei diesem Pfennig 1989 J ist die gesamte Kupferplattierung abhanden gekommen. Ich gehe davon aus, dass die Münze manipuliert wurde, aber wie bekommt man das hin? Danke für Eure Antworten!
 

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Aha. Danke für den Link! Die Kupferschicht wurde demnach nicht entfernt, sondern verzinkt. Sehr interessant. Nur warum macht jemand sich diese Arbeit? Just for fun? Na, wem's gefällt ...
 
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Aha. Danke für den Link! Die Kupferschicht wurde demnach nicht entfernt, sondern verzinkt. Sehr interessant. Nur warum macht jemand sich diese Arbeit? Just for fun? Na, wem's gefällt ...
Moin Moin,

ein genereller Hinweis / Tipp bzgl. der Annahme, dass die Cu-Plattierung entfernt sein könnte: Wiegen, denn in einem solchen Fall würde sich das Gewicht eindeutig messbar verringern.
a) 1 PF-Gewicht (vermeintlich) einseitig plattiert ca. 1,9 g
b) 1 PF-Gewicht (vermeintlich) ohne Plattierung ca. 1,8 g
 
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Guter Hinweis! Hab mal meine greifbaren Pfennigstücke mit normaler Plattierung gewogen: 1,96-2,01g schwer. Das gezeigte Stück liegt bei 2,02g, also ist nichts entfernt, sondern allenfalls hinzugefügt worden.
 
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Guter Hinweis! Hab mal meine greifbaren Pfennigstücke mit normaler Plattierung gewogen: 1,96-2,01g schwer. Das gezeigte Stück liegt bei 2,02g, also ist nichts entfernt, sondern allenfalls hinzugefügt worden.
Moin Moin,

falls jetzt noch von Interesse sein sollte, um was es sich bei dem Überzug handeln könnte, hilft bei eingermaßen geübtem Auge ein Vergleich mit Münzen in Frage kommender Materialien.
Allerdings muss man da ein wenig berücksichtigen, dass oxidative Vorgänge das Aussehen mehr oder weniger stark verändern (können).
Ich tippe bei dem hier gezeigten Stück über das Aussehen nicht auf Zn, sondern eher auf eine von jedem nicht mit der Chemie vertrauten Laien einfach, d.h., völlig ungefährlich und schnell, durchführbare Versilberung.
Außerdem wurden solche Stücke in großem Maße von Geschäften zu Werbezwecken hergestellt und landeten in dem nahezu gleichen Maße irgendwann im Umlauf. Diese Stücke werden hier im Forum immer wieder vorgestellt. Einfach mal ein wenig suchen :).
 
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Danke, @varukop! Versilberung ist natürlich sehr gut möglich, würde farblich sogar besser passen als Zink. Dass es sowas auch mal als Werbegeschenk gab, wusste ich noch nicht. Bin immer wieder angetan von diesem Forum, man lernt hier nicht aus ...
 

bayreuth

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Aha. Danke für den Link! Die Kupferschicht wurde demnach nicht entfernt, sondern verzinkt. Sehr interessant. Nur warum macht jemand sich diese Arbeit? Just for fun? Na, wem's gefällt ...
Das Verzinken eines Pfennigstückes war zumindest früher mal Teil des gymnasialen Chemieunterrichts in Bayern. Jeder Schüler, der in der 9. oder 10. Klasse dort Chemie hatte, sollte so einen verzinkten Pfennig oder 2-Pfennig hergestellt haben in der Übungsstunde (eine Stunde pro Woche war praktisches Experimentieren im Chemiesaal vorgesehen im Lehrplan).
 

Seltengast

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Das Verzinken eines Pfennigstückes war zumindest früher mal Teil des gymnasialen Chemieunterrichts in Bayern. Jeder Schüler, der in der 9. oder 10. Klasse dort Chemie hatte, sollte so einen verzinkten Pfennig oder 2-Pfennig hergestellt haben in der Übungsstunde (eine Stunde pro Woche war praktisches Experimentieren im Chemiesaal vorgesehen im Lehrplan).
So so, da hat man also früher in der Schule das Geldentwerten gelernt? ;)
 
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