Legierung der Zinkmünzen 1940- 48

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Ein hiesiger Sammlerkollege hat mir die Frage gestellt, ob die wärend des Krieges und der Nachkriegszeit geprägten Zinkmünzen zu 1, 5 und 10 Reichspfennig wirklich aus Reinzink sind oder ob andere Metalle zulegiert wurden.
Hintergrund der Frage ist der Umstand, dass die norwegischen Zinkmünzen zu 10, 25 und 50 Øre in leicht abweichenden Zusammensetzungen unter Verwendung von geringen Blei- , Cadmium- und Aluminiumanteilen hergestellt wurden,ein Umstand, der nur in einheimischen Katalogen Erwähnung findet.
Von Interesse ist hier, dass die deutschen Besatzungsbehörden der Münze in Kongsberg anfänglich eine Legierung aus 990 Zn/8Pb/2Cd vorschrieben.
Könnte dies ein Indiz dafür sein, dass man in Deutschland mit dieser Legierung bereits Erfahrungen hatte und ist in Bezug auf die deutschen Kriegsprägungen etwas diesbezügliches bekannt ?
 
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Das verwundert. Die zugesetzten Metalle (auch Zinn) sollen sehr stark korrossionsfördernd wirken. Daher wurde laut Quelle Peter Hammer [Metall und Münze] ausschließlich Reinzink verwendet. Mit Tests (Leitfähigkeit und Härte) hat er dies an den vorhandenen Münzen auch bestätigt: div. Ausgaben des ersten und zweiten Weltkrieges.
 
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Das verwundert. Die zugesetzten Metalle (auch Zinn) sollen sehr stark korrossionsfördernd wirken. Daher wurde laut Quelle Peter Hammer [Metall und Münze] ausschließlich Reinzink verwendet. Mit Tests (Leitfähigkeit und Härte) hat er dies an den vorhandenen Münzen auch bestätigt: div. Ausgaben des ersten und zweiten Weltkrieges.
Vielen Dank für Deine Antwort, die natürlich wieder neue Fragen aufwirft. Nennt Hammer eine Quelle ?
 
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Nein, ich denke, es ist sein eigenes Wissen aus dem Bereich Metalle. Kann man bestimmt auch in Matallerugie (schreibt man das so?) nachlesen.
 
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