Lydia Kroisos, 561-546 v.u.Z.

Heinz-Rudolf

Foren - Sponsor
Registriert
29.03.2013
Beiträge
836
Punkte Reaktionen
1.891
Seid gegrüßt!
Ich wurde öfter gefragt, wann gab es denn die ersten Münzen?
Dazu kam der Schnack, wie man denn eine größere Hilfe/Gefälligkeit ausgleichen könnte!würde?
"Dafür haben die Lydier das Geld erfunden"
Gesehen habe ich sie noch nie so richtig!
Felzmänner 176. Los 10F + 11F und durch den Slab sogar glaubhaft?!
 

Heinz-Rudolf

Foren - Sponsor
Registriert
29.03.2013
Beiträge
836
Punkte Reaktionen
1.891
Woraus ergibt sich denn, dass die - zurückgezogenen - Lose geslabt sind?


Grüß dich @Leitwolf
In meinem heutigem Katalog (bei mir läuft alles verzögert ins PF)
steht bei 10F und 11F , im NGC-Slab ...vz-
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
17.11.2004
Beiträge
3.572
Punkte Reaktionen
5.194
Danke für die Aufklärung, dann haben gedruckter und Online-Katalog gewisse Abweichungen.
 
Registriert
02.02.2009
Beiträge
1.527
Punkte Reaktionen
1.308
Hallo,

eine sehr schöne Löwendarstellung auf den Münzen (zumindest auf den Originalen - der Stier ist oft nur teilweise vorhanden, aber wenn dann auch sehr plastisch). Rein von der Darstellung ein Münztyp der mich schon sehr lang interessiert und wo ich auch gern mal bei Auktionskatalogen hinscrolle um sie mir an zu sehen.
Für mich umso mehr verwunderlich, wie es diese 2 Stücke erst in den Slab und dann in die Auktion geschafft haben. Die sind stilistisch etwas mehr als nur leicht daneben... .
siehe dazu eine schnelle Google Suche.: Kroisos Stater

Weis zufällig jemand warum die Incusum auf der Rückseite diese spezielle Form haben? Evtl. gibt es in der Literatur dazu eine Anmerkung oder Vermutung? Ich muss immer unweigerlich an einen menschlichen Zahnabdruck (dentes molares) denken, obwohl das ja auch nicht passt... .

Grüße pingu
 
Registriert
26.03.2020
Beiträge
464
Punkte Reaktionen
887
Ich glaube die ersten Münzen waren nach aktuellem Forschungsstand nicht die Krösus Elektron Stater sondern die Elektron Stater aus (vermutlich) Ephesos mit Hirschdarstellung.
 
Registriert
02.02.2009
Beiträge
1.527
Punkte Reaktionen
1.308
Hallo,

ich glaube, man sollte hier besser schreiben"die ersten Münzen im direkten Einflussbereich des europäischen Kontinent". In China waren nachweislich bereits wesentlich früher Münzen oder auch Gegenstände mit Münzcharakter im täglichen Gebrauch.
Bereits in der Western Zhou Dynastie (1122-771BC) sind in den frühen Phasen archäologisch Kaurisubstitute aus Kupfer und Gold nachgewiesen (Kauris waren bis zu Mitte des letzten Jahrhundert noch offizielles Geld in einigen Teilen der Welt).
In der Eastern Zhou Dynastie (770-475BC) treten die ersten Spatenmünzen und "weiterentwickelten" Kaurisubstitute in Form von Ant-Nose Coins auf, die eindeutig Wertzuweisungen (Schriftzeichen) haben - sprich als Kurrantmünzen einzuordnen sind.

Evtl. sollte man hier mal langsam von den "Altvorstellungen" abweichen und die in Kollonialzeiten teilweise sehr überheblich aufgestellten Thesen "über die Wilden in den Kolonien" revidieren. Wir müssen langsam einsehen, das die ersten technischen und kulturellen Hochkulturen nicht unbedingt in Europa beheimatet waren... .

Grüße pingu
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
26.03.2020
Beiträge
464
Punkte Reaktionen
887
Evtl. sollte man hier mal langsam von den "Altvorstellungen" abweichen und die in Kollonialzeiten teilweise sehr überheblich aufgestellten Thesen "über die Wilden in den Kolonien" revidieren. Wir müssen langsam einsehen, das die ersten technischen und kulturellen Hochkulturen nicht unbedingt in Europa beheimatet waren... .
Natürlich. Die kamen aus dem Zweistromtal im heutigen Irak.
 
Registriert
02.02.2009
Beiträge
1.527
Punkte Reaktionen
1.308
Nicht nur im Zweistromtal gab es antike Hochkulturen (Sumerer) die Europa zu ihrer Zeit z.T. weit vorraus waren (z:b: Maya, das alte Ägypten, im zentralen Afrika werden momentan Städte aus der Jungsteinzeit ausgegraben... - man könnte noch viele aufzählen).
Lediglich ein schmaler Streifen im Norden des Zweistromlandes gehörte zu Lydien zu Zeiten, wo das Land seine größte Ausdehnung hatte, zum größten Teil gehörte das Zweistromland zu der Zeit zu Kilikien. Zur Regierungszeit von König Koisos hatte Lydien nach den historischen Karten keine Gebiete mehr die im Zweistromland lagen. Genau dazu gibt es unter Lydien auch eine Karte bei Wikipedia Wikipedia.

Meine Aussage zu den "Altvorstellungen" bezog sich aber speziell auf den Zusammenhang zu den Münzen.

pS: bearbeitet - wie immer wg. Schlechtschreibung...
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben
Sie nutzen einen Adblocker

Sicherlich gibt es Seiten im Internet, die es mit Werbung übertreiben. Dieses Seite gehört nicht dazu!

Aus diesem Grunde bitte ich Sie, Ihren Adblocker zu deaktivieren. Danke!

Ich habe den Adblocker für diese Seite ausgeschaltet