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Medailleur: Richard Placht

Dieses Thema im Forum "Medaillen" wurde erstellt von B555andi, 28. April 2014.

  1. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Der sudetendeutsche Bildhauer und Medailleur Richard Placht wurde am 4. Januar 1880 in Kratzau (Böhmen) geboren.

    Zunächst besuchte er die kunstgewerbliche Fachschule in Gablonz, bevor er an der Akademie der bildenden Künste in Prag studierte. Schließlich war Placht an der Wiener Akademie der bildenden Künste in Wien Schüler des bekannten Medailleurs Josef Tautenhayn.
    Nach dem Abschluss seiner Studienzeit trat er 1904 in die Dienste der Graveurabteilung des Wiener Hauptmünzamtes ein. Ab dem Jahr 1916 wurde er der Leiter dieser Abteilung.

    Seit 1909 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses und gehörte dem Bund österreichischer Medailleure an.

    Sein Werk umfasst Bildnisplaketten und Bildnismedaillen, Taufplaketten, Sportmedaillen und auch Kursmünzen (z.B. 100 Kronen Goldmünze Österreich 1923+24, oder auch Probemünzen für China).

    Zu seinem 80. Geburtstag im Jahre 1960 widmete ihm das Kunsthistorische Museum Wien eine eigene Ausstellung. Richard Placht verstarb am 2. Februar 1962 in Wien.
     
  2. B555andi

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    Bronzeplakette von Richard Placht.

    Größe: 50 x 70mm
    Gewicht: 43,20 Gramm

    Die Plakette selbst ist unsigniert. Ich hatte sie vor einigen Jahren ganz günstig bei ebay ersteigert. Als unlängst Arbeiten aus dem Nachlass Plachts zur Versteigerung kamen, befand sich darunter auch der Entwurf einer Gussplakette für das Stück, welches sich in meinem Besitz befindet und das ich nunmehr einem Künstler zuordnen kann.
     

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  3. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Ein weiteres Exemplar dieser Plakette aus den Nachlass von Richard Placht, beschrieben als Arbeitsguss.

    Diese Plakette hat dieselbe Größe, ist jedoch mit 37 Gramm leichter als das erste Exemplar.
     

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  4. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Ebenfalls aus dem Nachlass von Richard Placht stammt diese Medaille mit einem Jungenkopf. Zu lesen sind der Name "Fritz" sowie das Jahr 1929. Auch diese Medaille war als Arbeitsguss beschrieben.

    Größe: 64mm
    Gewicht: 48.09 Gramm
     

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  5. polymat

    polymat

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    Vorderseite Gebäude des Hauptmünzamtes Wien
    Rückseite Frau sitzend vor Kniehebelpresse
    Durchmesser in mm 60
    Gewicht in g 81,20
    Material Bronze
    Ausgabestelle Hauptmünzamt Wien
    Ausgabejahr
    Auflage in Stück
    Entwurf
    Richard Placht
    Stecher
    Literaturangabe
    Art der Münztechnik
    Maschinenprägung / Kniehebelpresse

    Diese Medaille müßte mit dem Wachsausschmelzverfahren hergestellt sein, sie wirkt irgendwie nicht so tot .....
     

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