• Serverupdate heute im Laufe des Tages: Heute wird das Forum und mein Online-Shop temporär nicht erreichbar sein. Grund dafür ist ein Umzug des Servers auf eine leistungsfähigere Hardware!

mein erster Münz-Versand

Mitglied seit
07.10.2017
Beiträge
7
Punkte für Reaktionen
1
Ich will eine 1 oz Goldmünze innerhalb Deutschlands verschicken. Da das mein erster Versuch ist und meine Fragen bisher hier sehr geduldig beantwortet wurden, will ich vorher hier nachfragen.

Die allgemeinen Tipps für den Versand von Münzen habe ich gelesen. Deshalb will ich die Münze zusammen mit ein paar Büchern verschicken.

Ich habe einen Valoren Versand online gefunden. Für bis zu 5kg, 1.800 Euro, 25x15x5cm ohne Extras wollen sie 30 Euro brutto.

In den FAQs steht der versicherte Versand von Münzen ist möglich, wenn "der Materialwert höher ist, als der aufgedruckte Wert. Antiquarische oder historische Sammlermünzen gehören zum Bereich Antiquitäten und können über uns nicht versichert versendet werden!" Und "Wenn der Materialwert der Münzen niedriger ist als der aufgedruckte Wert und die Münzen offiziell noch als Zahlungsmittel gelten, dann müsste der Versand als Bargeld erfolgen. Der Versand von Bargeld wird standardmäßig durch unsere AGB ausgeschlossen."

Sehe ich das richtig, dass eine Krugerrand von 1971 nicht historisch ist?

Gilt diese Münze als Bargeld?

Sollte ich noch irgendetwas bedenken?
 

Münzadler

Moderator
Teammitglied
Mitglied seit
07.02.2010
Beiträge
10.838
Punkte für Reaktionen
3.736
Intex Paketversand hat unter Sammlern einen guten Ruf.

Hast Du dich da mal belesen?
 
Mitglied seit
07.10.2017
Beiträge
7
Punkte für Reaktionen
1
Wenn Ihr intex-paketdienst.de meint, die habe ich gemeint. Danke für die Empfehlung/Bestätigung.

Bleibt die Frage ob eine Krugerrand von 1971 historisch ist oder als Bargeld gilt? Was wohl beides den Versand ausschliessen würde.

Und ob ich noch irgendetwas bedenken sollte? Muss ich z. B. den Inhalt des Pakets angeben? Wie deinstalliert?
 

Münzadler

Moderator
Teammitglied
Mitglied seit
07.02.2010
Beiträge
10.838
Punkte für Reaktionen
3.736
Bleibt die Frage ob eine Krugerrand von 1971 historisch ist oder als Bargeld gilt?
Da kontaktierst Du am sichersten den Dienstleister.

Mit so jungen Münzen und aus RSA habe ich keine Erfahrung. ;)
 

bayreuth

Moderator
Teammitglied
Mitglied seit
25.11.2007
Beiträge
3.362
Punkte für Reaktionen
1.860
Wenn Ihr intex-paketdienst.de meint, die habe ich gemeint. Danke für die Empfehlung/Bestätigung.

Bleibt die Frage ob eine Krugerrand von 1971 historisch ist oder als Bargeld gilt? Was wohl beides den Versand ausschliessen würde.

Und ob ich noch irgendetwas bedenken sollte? Muss ich z. B. den Inhalt des Pakets angeben? Wie deinstalliert?
Für Bargeld gilt aber:
"Wenn der Materialwert der Münzen niedriger ist als der aufgedruckte Wert und die Münzen offiziell noch als Zahlungsmittel gelten, dann müsste der Versand als Bargeld erfolgen. Der Versand von Bargeld wird standardmäßig durch unsere AGB ausgeschlossen."
Eine Unze Fein ist derzeit etwas mehr wert als 1 Rand Südafrika. Entsprechend kein Bargeldcharakter.
5000 Euro Frankreich Herkulesgruppe 2012 mit 75 g fein hätte dagegen Bargeldcharakter.
Historisch könnte man als "nicht wiederbeschaffbar" interpretieren, oder mit hohem Sammleraufschlag, oder älter als X Jahre. Eine Anlagemünze von 1971 fällt da vermutlich nicht darunter.
Im Zweifel könnten ja 2x 100 Euro Deutschland 2019 drin gewesen sein, wenn das Paket nicht mehr auffindbar ist...
 

bayreuth

Moderator
Teammitglied
Mitglied seit
25.11.2007
Beiträge
3.362
Punkte für Reaktionen
1.860
Nur etwas blöd, falls es im nachhinein doch wieder auftaucht.
Stimmt. Dann hat sich der Versender beim Einpacken auch noch vertan! Was ein Ärger! Aber gut, dass es wieder aufgetaucht ist, dann kann es ja zurückgegeben werden...
Die Frage ist aber eh hypothetisch. Die Verlustquote bei solchen Wertsendungen dürfte im sehr niedrigen Bereich liegen (dafür zahlt man ja), und die "Wiederfindungsquote" vermutlich nicht viel höher anteilig gesehen. Das eigentliche Risiko liegt darin, dass der Zusteller, der vermutlich auch nicht mehr verdient als normale Paketfahrer, in seinem Navi ein schönes Verzeichnis von Adressen hat, wo hochwertige Pakete abgeholt und zugestellt werden. Der eine oder andere wird sich da vielleicht berufen fühlen, diese Infos an Bekannte weiterzugeben (vor einigen Jahren hat ja sogar mal eine Finanzamtsmitarbeiterin die Adressen der Steuerzahler in ihrem Bereich mit hohen Aufkommen oder Absetzmöglichkeiten an ihren Clan weitergereicht für gezielte Besuche bei Nacht).
 
Mitglied seit
08.09.2012
Beiträge
177
Punkte für Reaktionen
157
Wenn ich eine Unze Gold versende, dann reichen mir 99% nicht, dass es ankommt und dann in dem beschissenen 1% Fall nicht ersetzt wird. Da verzichte ich lieber auf den Verkauf per Versand.
Außerdem sollte man mit Versicherungsbetrug vorsichtig sein, ist keine Bagatelle und wurde zuletzt in diesem Forum mehrmals Neulingen “geraten”.
 
Mitglied seit
07.10.2017
Beiträge
7
Punkte für Reaktionen
1
Im Zweifel könnten ja 2x 100 Euro Deutschland 2019 drin gewesen sein, wenn das Paket nicht mehr auffindbar ist...
Mal abgesehen davon, dass ich nichts falsch machen möchte, weshalb ich ja hier vorher frage: muss ich den Inhalt des Pakets angeben? Wann und wo? Und wie detailliert? Oder beginnt die Diskussion über den Inhalt erst bei Verlust?
 

michel008

Schrottsammler
Teammitglied
Mitglied seit
16.07.2004
Beiträge
2.322
Punkte für Reaktionen
1.372
Mal abgesehen davon, dass ich nichts falsch machen möchte, weshalb ich ja hier vorher frage: muss ich den Inhalt des Pakets angeben? Wann und wo? Und wie detailliert? Oder beginnt die Diskussion über den Inhalt erst bei Verlust?
Nein, bei Intex gibst du nur den Wert der Sendung an, danach berechnen sich die Kosten für die Sendung.

Klick dich doch einfach mal durch. Dann siehst du was du alles angeben musst und was es am Ende genau kostet. Ich nutze Intex sehr oft, bisher gab es nie das kleinste Problem.

Beste Grüße
michel008
 
Mitglied seit
22.08.2009
Beiträge
6.865
Punkte für Reaktionen
5.831
Ich kann Intex auch nur empfehlen. Diese Vorgehensweise dagegen nicht:
Stimmt. Dann hat sich der Versender beim Einpacken auch noch vertan! Was ein Ärger! Aber gut, dass es wieder aufgetaucht ist, dann kann es ja zurückgegeben werden...
Für soetwas bin ich zu ehrlich.
 
Oben
Sie nutzen einen Adblocker

Sicherlich gibt es Seiten im Internet, die es mit Werbung übertreiben. Dieses Seite gehört nicht dazu!

Aus diesem Grunde bitte ich Sie, Ihren Adblocker zu deaktivieren. Danke!

Ich habe den Adblocker für diese Seite ausgeschaltet