Münzen/Edelmetalle ohne Verlust kaufen und wiederverkaufen

bayreuth

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Amazongutscheine bei Amazon kaufen, Anschließend in der Verwandschaft / Nachbarn oder bei einem kostenlosen Auktionshaus / Kleinanzeigen vertickern. Sollte am Unauffälligsten sein...
Amazongutscheine werden derzeit immer beliebter als anonyme Zahlungsmittel für Online-Transaktionen die man nicht auf der Kreditkarte haben will (speziell bei Dienstleisterinnen...).

Und klar, das ist 100% Gewinnerzielungsabsicht, wenn der Cashback oder Punkteprämien damit rausspringen (sonst würdest du es ja nicht machen).
 
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Amazongutscheine lassen sich sicherlich nur mit massivem Wertverlust weiterverkaufen.

Die Kreditkartenpunkte sind m.W. bereits vom Kreditinstitut pauschal versteuert. Darum geht es mir hier aber auch nicht. Mir ging es ja erst mal nur darum, ob es eine sinnvolle Möglichkeit gibt, mit Münzen/Edelmetallen so etwas zu machen. Dem scheint ja aber nicht so zu sein...
 

numisfreund

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Die beste Möglichkeit, sich einen gesicherten Lebensunterhalt zu verdienen, ist eine gute Ausbildung, der eigene Leistungswille, ein guter Arbeitgeber, die Bereitschaft, sich auch in schlechten Tagen durchzubeißen ... und ein wenig Glück. Dann ist man auf solche "Spielereien" nicht angewiesen.
 

bayreuth

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Amazongutscheine lassen sich sicherlich nur mit massivem Wertverlust weiterverkaufen. Die Kreditkartenpunkte sind m.W. bereits vom Kreditinstitut pauschal versteuert. Darum geht es mir hier aber auch nicht.
Wenn man sie diese tumb bei Feepay verhökert, ja. Wer Online halbseidene Transaktionen durchführen will ohne dass die Frau was mitbekommt zahlt den Nennwert unter Freunden wenn er da mit Cash zahlen kann...
Was anderes als Cash sollte man ja auch nicht nehmen bei so einem Geschäft wie von dir geplant, sonst gibt es ja schon 2 Elektronische Spuren fürs Finanzamt...
Und zum Steuerrecht:
Wer mit Privaten Einkäufen Punkte sammelt, da mögen diese vermutlich tatsächlich steuerfrei sein. Die Beträge sind da nämlich so klein dass es sich für den Staat nicht lohnt das abzuschröpfen.
Zeug Einkaufen zum Puntesammeln und dann wieder Abstoßen für mehrere 1000 Euro im Monat ist nicht privat. Da kann man sicher sein dass der Staat da Einschreitet (oder die Bank das Konto sperrt, oder einfacher, rückwirkend in ein teures Geschäftskonto umwandelt...)
 

bayreuth

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Die beste Möglichkeit, sich einen gesicherten Lebensunterhalt zu verdienen, ist eine gute Ausbildung, der eigene Leistungswille, ein guter Arbeitgeber, die Bereitschaft, sich auch in schlechten Tagen durchzubeißen ... und ein wenig Glück. Dann ist man auf solche "Spielereien" nicht angewiesen.
Oder für Clanmitglieder: Ein Wohnsitz in Deutschland, eine deutsche Kuscheljustiz, Hartz 4, die Bereitschaft, auch in Nächten einzubrechen ...
 
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Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum der Threadersteller hier ein wenig lächerlich dargestellt wird und einige haben sicherlich auch das Prinzip nicht richtig verstanden.

Es geht nicht um Geld unter Nennwert zu kaufen oder Geldwäsche zu betreiben, sondern ganz einfach darum Münzen zum Nennwert zu kaufen. Im größeren Maßstab. Denn wenn mit der Kreditkarte bezahlt wird gibt es Punkte, die man wiederum in Cash oder Gutscheine eintauschen kann.
In den USA war das vor einigen Jahren ein großes Thema, weil man sich dadurch legal hunderte von Dollar erwirtschaften konnte. Von daher ist der Ansatz doch sehr raffiniert und man kann schnell mit etwas Aufwand sein Gehalt aufbessern. Auch ein Grund, warum die mint US mint die Option 1$ Münzen zum Nennwert zu verkaufen schnell wieder eingestampft hat.

Wer mag liest folgende Artikel über das Thema:
The Day I Bought $15,000 From the US Mint
This Guy Earned 4 Million Airline Miles By Buying Dollar Coins
 

bayreuth

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Das Prinzip ist doch denke ich jedem klar. Auch die Fälle in den USA waren bekannt, und auch die Reaktion (hat hier im Forum die beschaffungsaktionen Presidentialdollars negativ beeinträchtigt)
In GB ist man sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hat die 100 Pfund Silbermünzen, mit denen das Spiel getrieben wurde, einfach deklariert als "keine Annahmeverpflichtung", und schwupps sind einige Oberschlaue so richtig auf die Fresse gefallen weil sie ihre "Ware" nicht mehr rechtzeitig einzahlen konnten, nachdem die Banken nicht mehr mitgespielt haben. Leidtragender waren die Sammler, die plötzlich die Nennwertabsicherung verloren haben und in der Bucht mit Glück noch 70-80 Euro dafür erlösen können.
Der Threaderöffner will genau das gleiche tun, nämlich sich mit einem Schlupfloch zu bereichern, auf Kosten von anderen (die Kreditkartengebühren die den Cashback finanzieren trägt der Händler ja gerne, und durch die Verursachung von allerlei Transport etc. kriegt die Algemeinheit bzw. Umwelt auch noch einen Schlag ab). Und das alles unter Missachtung von zahlreichen Risiken dieser Masche in Deutschland (die ihm aufgezählt wurden), wo Bürokraten auch wegen 10 Cent massiv Steuergelder für Sinnlose Prozesse raushauen. Das muss man nicht noch unterstützen, finde ich. Und wenn man doch einen Tip gibt der tatsächlich funktionieren dürfte für sein Anliegen, ist es auch wieder nicht recht, weil es ja unbedigt Münzen / Edelmetall sein soll.
 
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Sicherlich ist das möglich. Aber das Risiko, näher unter die Lupe genommen zu werden, ist es mir nicht wert. Zu groß ist mir das Risiko, unbewusst bei einem Privatverkauf einen Fehler begangen zu haben, der mir nicht bewusst war.
Dazu kommt die volle Spekulationssteuer auf Kursgewinne, wenn ich Gold innerhalb von unter 12 Monaten wieder verkaufe
 
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