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Münzhaus MDM und wir Sammler----Bitte um Hilfe

Dieses Thema im Forum "0 Euro Scheine (Souvenirscheine)" wurde erstellt von Pierrot12, 30. Juni 2020 um 13:32 Uhr.

  1. Skydiver.1973

    Skydiver.1973

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    Eigentlich ist es finanziell falsch gerechnet. Wenn MDM einmal den Schein teurer macht, bekommen sie einmal den höheren Erlös. Auf die momentane Art und Weise verhökern sie allerdings Abos für monatlich 10 Euro und es sind mit Sicherheit viele unter den Käufern, die die Scheine nicht jedes mal zurückschicken.

    Bislang wurden die Scheine ja quer durch die Sammlung zugeschickt, die neuesten Lieferungen waren allerdings bei mindestens vier Mitgliedern genau gleich. Mal sehen, wie es weitergeht, falls in nächster Zeit viele Mitglieder monatlich die gleichen Scheine geliefert bekommen, hat das mit Zufall nix zu tun, dann nehmen sie gezielt von bestimmten 100er Packen.

    Es mag ja Zufall sein, aber wir hatten uns ja schon darüber unterhalten, daß anfangs recht häufig Anniversarys in der Lieferungen waren, in letzter Zeit aber anscheinend nicht mehr, also liest MDM wohl wirklich im Forum mit, wenn nicht sogar selbst als Mitglied.
     
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  2. raipan

    raipan

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    Wie @Thygra schon geschrieben hatte, wird sich der Mehraufwand für MDM wegen ein paar Euro mehr bei den Anniversary Scheinen nicht rechnen und somit laufen die Scheine halt unter einer Artikelnummer.
    @Pierrot12
    Vielleicht stellst du dich einfach mal einen Tag vor MDM hin und fragst die Leute die da rein und raus gehen ob sie im Lager arbeiten und freundest dich dann mit demjenigen an ;)


    Also ich habe noch Spaß an dem Hobby, aber das liegt vielleicht auch daran, dass mir zum Beispiel MDM Scheine ganz weit am A... vorbei gehen und ich für mich beschlossen habe, diese zu ignorieren, auch wenn manche wie die Bundesländer nicht so übel aussehen.

    Dein Leben scheint sich nur noch um diese Souvenirscheine zu drehen und du bekommst scheinbar wenn man deine Beiträge hier im Forum so verfolgt fast Herzkammerflimmern, wenn du einen Schein nicht gleich oder eventuell vielleicht gar nicht bekommst. Das nennst du Spaß am Hobby, da gehen unsere Meinungen was Spaß betrifft, etwas auseinander ;)


    Wenn ich in letzter Zeit sehe, das bei manchen Beschaffungen von einigen nur der Anniversary Schein bestellt wird und nicht beide Varianten, dann sieht es in meinen Augen anders aus. Da denkt man wohl, dass der Anniversary Schein mal viel mehr Wert sein wird als der normale Schein.
     
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  3. MeinMünzlein

    MeinMünzlein

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    Na ja, klar ist man als Sammler bedacht, möglichst Münzen, Scheine usw. mit einer geringen Auflage zu ergattern!
    Wenn ein Anniversary Schein mit einer geringeren Auflage zu bekommen ist, würde ich jederzeit diesen nehmen! Liegt doch auch in der Natur der Sache, möglichst seltene Stücke zu sammeln bzw. zu bekommen, oder sammelst Du nur hohe Auflagen von Münzen etc.?
     
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  4. Thygra

    Thygra

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    Du hast offenbar einen Punkt noch nicht verstanden: Für eine Firma dieser Größe wären es nur Peanuts, wenn sie 1000 Scheine für 1 oder 2 Euro mehr verkaufen könnten. Das erachten die als nicht lohnenswert.
    Na, diesen Punkt hast du immerhin verstanden. ;)
     
  5. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

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    Ich komme ja nur sehr selten in dieses Unterforum, aber diesen Thread habe ich mal gelesen und musste Schmunzeln.
    Wenn überhaupt, wurde hier die Büchse der Pandora geöffnet, falls einer der Marketingkasper bei MxM von dem Dialog mit dem Kundenservice mitbekommt (oder hier mitliest), dass verschiedene Sondereditionen einfachst in Miniauflage hergestellt werden können und dann für 200 Euro bei Feepay vertickert werden können, während man die Reste aus solchen "selten und teuer" Aktionen den Normalen Abonennten mit unterschieben kann, da sie fast gleich aussehen. Der übliche MxM Kunde ist kein Wiederverkäufer, d.h. der Kram verschwindet fast immer über Jahre in der Versenkung, bis ein Erbe (oder eine Notlage) das ganze dem Zweitmarkt wieder zuführt. Zeug was in diesem oder den letzten 1-2 Jahren vertickert wurde, findet sich außer auf den offiziellen Accounts der Handelshäuser fast nie in der Bucht. Mit zunehmendem Alter der Sachen steigt die Frequenz der Angebote und die Preise werden realistisch.
    Die Verpackung läuft übrigens in solchen Betrieben wie anderswo auch, wo kleinteiliges nach Auftrag konfektioniert wird. 1-2 (meist) Mindestlöhner sitzen an einer Arbeitsstation und stellen 5000 3er Sets in möglichst kurzer Zeit zusammen. Dafür kriegen sie 3 Kartons mit jeweils 50 Pack @100 Stücken Papier. Wenn am Schluß nur 2-3 Scheine übrig sind und bis auf max. 20 Sets alle jeweils 1 von allen 3 Papieren enthalten, zählt es als ein Erfolg. Das Einpacken machen dann andere, weil hier komplexere Fähigkeiten benötigt werden (Lesen, falls jemand 2 oder was dazu bestellt hat).
     
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  6. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

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    So läuft es in großen Firmen tatsächlich. Ein Beispiel aus dem echten Leben. Eine Ware X wurde von der Geschäftseinheit (dazugekommen durch Zukauf aus Übernahme eines kleineren Konkurrenten) an Kleinkunden in Literflaschen verkauft (Kunde waren hauptsächlich Universitäten oder industrielle Forschungslabore für Sonderprojekte vor Entscheidungen zum Kauf größerer Mengen). Kosten pro Literflasche für Endkunden: 500-1000 Euro. Kosten des gleichen Inhalts für Großkunden im Faß: damals ca. 10-40 Euro/l, je nach Menge und Zusammensetzung. Das Kleinkundenbusiness für Produkt X hatte >1000 Aufträge im Jahr (etwa 1 Mio Umsatz mit weniger als 2 Tonnen Ware die im Kilotonnenmaßstab produziert wurde), war aber trotz der gefühlten Mond-Preise NICHT profitabel bezogen auf den Mehraufwand für Sonderabfüllung, Dokumentation, und blockierte Zeit des Personals für die ganzen Sonderanfragen, Zusatzwünsche und Anlegen von Kundendaten die einmalig 1 Artikel kaufen und dann die Position wechseln, sowie das Eintreiben von Zahlungen weltweit.
    Konsequenz: Sehr zum Ärger der "treuen Stammkunden", die ja "über Jahre alle 6 Monate für 1000 Euro kauften", wurde das Kleingebindegeschäft nach einer Kosten / Nutzen Analyse von einem auf den anderen Tag eingestellt, und das Gesamtgeschäft mit den Industriekunden wurde dadurch kurioserweise profitabler. Das Kleinkundengeschäft wird heute von einem Chinesen betrieben, der Ware X extern im Multi-Tonnenmaßstab zum Großkundenpreis vom billigsten Anbieter am Markt kauft und in Beliebigen Mengen zwischen 1 und 50 l durch Wanderarbeiter in einem Lagerhaus von Hand in Einzelgebinde abfüllen lässt. Keine Sonderwünsche, und Abwicklung über Alibaba gegen Vorkasse. Günstiger als früher, Vermutlich trotzdem profitabel, aber halt nur wenn man Qualitätskontrolle beim Endkunden nach Lieferung macht und für Zollprobleme nicht verantwortlich ist.
     
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  7. Münzadler

    Münzadler Moderator Mitarbeiter

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    Kennst Du das Prinzip hinter den Panini Fussball Bildern?
    Damit verdient man weit mehr als mit die Raren etwas teurer anbieten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juni 2020 um 22:52 Uhr
  8. Skydiver.1973

    Skydiver.1973

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    Allerdings ergibt es sich schon eine ganze Weile, daß nach und nach viele mit dem Sammeln bestimmter Sparten aufhören und wenn das im Kleinen bei einzelnen Sammlern passiert, interessiert es noch keinen Großhändler, aber die kleinen individuellen Händlern merken es nach einer Weile und wenn die irgendwann aussteigen, bleibt der Herausgeber auf dem Produkt sitzen.

    Einen ersten großen Riss packte MDM, daß einige Sammler sich umgestellt haben und diese im Prinzip sinnlosen Scheine von MDM boykottieren und gar nicht mehr in die Sammlung aufnehmen, spart auch eine Menge Geld.

    Ich gehe mal ganz naiv davon aus, daß solch ein Abo angeboten wird, um möglichst viele davon an den Markt zu bringen. Wenn es aber weitergeht, daß der Kunde schon annähernd hoffnungslos bezüglich eines Anniversary den Briefumschlag öffnet, weil erfahrungsgemäß kaum noch welche ausgegeben werden, wird der Kunde nach einer Weile das Abo wieder kündigen, schließlich bekommen wir Mitglieder im Forum die Scheine in Beschaffungen billiger, als monatlich drei schon im Besitz vorhandene Scheine zuzüglich monatlichen Versandgebühren zu zahlen.

    Dann ist das mit den Abos ganz schnell wieder erledigt und es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis diese Scheine irgendwann auf Ebay auftauchen. Der konsequente Sammler zahlt dann eben vielleicht 40 Euro auf Ebay, um die Sammlung vollständig zu haben und ist genervt von dem hohen Preis, MDM hat seine Scheine unangetastet und stolz ob der Verkaufspolitik im Schrank liegen, dafür aber viele Abos gekündigt.
     
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  9. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Aha, "Zettelsammler" ist für Dich eine Art Beleidigung. In meinen Ohren ist das keineswegs so.
    In einigen Sprachen werden Banknoten wortwörtlich übersetzt als Geldzettel bezeichnet. Das scheint Dir nicht geläufig zu sein.

    Wie auch immer, wenn ich Dir mit dem Wort auf den Schlips getreten habe, tut es mir leid.

    Mich jedoch mit MDM in einen Topf zu werfen, empfinde ich als äußerst unpassend.
     
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  10. purzelchen

    purzelchen

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    Der Markt reguliert sich letztlich selbst.
    Wenn MDM nichts unternimmt(und ich habe da so eine Ahnung...) werden die Scheine eben so verkauft und landen dann doch früher oder später wieder irgendwo im Verkauf.
    Es ist doch gerade das interessante am Sammeln, das außergewöhliche und seltene zu finden, ansonsten kann man ja gleich Besteller oder Abonnent werden.
     
    ahnderle, Pierrot12 und MeinMünzlein gefällt das.
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