Nachbildung Friedrich der Weise - 3 Mark 1917

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Ohne Garantie, evtl. von Münchhausen !

Mir fällt dazu ein, das ich mich mal mit einem Münzhändler hier (Sachsen) über den Fr.d.W. gesprochen hab, die Gerüchteküche sagt, der damalige sächs. "Schäuble" hätte sich alle 100 St. als sein Gehalt verrechnen lassen. Der soll damals 'Nagel' geheißen haben, wovon der Spruch "unter den Nagel gerissen" stammen soll.
Ob diese Mär stimmt ??? Und ob der damalige Finanzminister tatsächlich Nagel hieß u. er am Zahltag mit den Scheiben ins Wirtshaus ist :confused: ? Leider nix ergurgelt und mein Oppa kann ich nicht mehr fragen.
Ein Zacken Wahrheit soll ja immer an jeder Legende dran sein.

Micha
Der sächsische Finanzminister zu dieser Zeit hiess Ernst von Seydewitz ( Amtszeit 1910 - 18 ).
 
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@Kronerogøre

Also,voll daneben :heul:, aber doch dazugelernt, Danke.
 
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Mit "Arnold/Fischer/Arnold " im Katalog der 71. Höhn ist sicher Paul Arnold, der langjährige Direktor des Dresdener Münzkabinetts ( 60er Jahre bis kurz nach der Wende ) gemeint. Ich frage Höhn mal, auf welches Dokument sie sich da beziehen.
Selbst gefunden : diese Publikation müsste es sein : Paul Arnold, Max Fischer †, Ulli Arnold: Friedrich Wilhelm Hörnlein 1873―1945, Hrsg.: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Münzkabinett Dresden, 1992
 

Rambo

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Vielleicht sollten wir dazu in der Rubrik "Münzen und Geschichte" ein eigenens Thema aufmachen. Hier könnte dann auf alle seltenen Reichsmünzen (Silber und Gold) eingegangen werden. Vielleicht gelingt es uns wieder ein paar interessante historische Quellen zu sammeln, um eventuell Aussagen zu treffen, wie viele Stücke noch vorhanden sind bzw. sein können. Eventuell könnten wir dann auch auf das 25 Gulden Danzig Stück eingehen. Hier gibt es auch eine Menge an Gerüchten.

PS: Habe mal ein Thema erstellt.

mfg
 
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Vielleicht sollten wir dazu in der Rubrik "Münzen und Geschichte" ein eigenens Thema aufmachen. Hier könnte dann auf alle seltenen Reichsmünzen (Silber und Gold) eingegangen werden. Vielleicht gelingt es uns wieder ein paar interessante historische Quellen zu sammeln, um eventuell Aussagen zu treffen, wie viele Stücke noch vorhanden sind bzw. sein können. Eventuell könnten wir dann auch auf das 25 Gulden Danzig Stück eingehen. Hier gibt es auch eine Menge an Gerüchten.

PS: Habe mal ein Thema erstellt.

mfg
Gute Idee. ich schlage vor, dass wie einen Thread pro Münze aufmachen , damit sich nicht alles überschneidet. Den FdW können wir ja praktischerweise hier weiterdiskutieren.
 
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....... Das sind alles Fragen, welche die Firma Künker beantworten können sollte.
Einfach aus dem Bauch heraus zu behaupten, es existiert ca. nur noch die Hälfte der ehemaligen Auflagezahl (nur aus Geschäftsinteresse) ist nicht wirklich sinnvoll ...
Moin Moin,

man hat nicht so ganz unrecht, wenn man meint und schreibt
....... können sollte.
Ich habe die Firma Künker wie geplant angeschrieben und nach entsprechenden Quellen für Ihre Ausführungen hinsichtlich noch vorhandener bzw. vernichteter Stücke gefragt:

Meine Fragen hinsichtlich Ihrer letztlich doch schon recht genauen Angabe zu noch erhaltenen Stücken dieser Münze:
1. Sind Sie im Besitz von Unterlagen / Belegen, aus denen Ihre Angabe, dass ein Teil der Auflage über "Wirren" im 2. Weltkrieg vernichtet wurde, hervorgeht ?
2. Aufgrund welcher Erkenntnisse (siehe auch 1.) sind Sie zu dem Schluss gekommen, dass "nur noch deutlich weniger als die Hälfte erhalten" sind ?


Wie vermutet gibt es dazu keine brauchbaren Antworten und "der (zu) junge Künker" ;) :) kann unsere Fragen erwartungsgemäß - und für mich in keinster Weise überraschend - auch nicht im Ansatz beantworten !!!
Ich wurde lediglich auf „Die deutschen Münzen seit 1871“, 22. Auflage von Kurt Jaeger" verwiesen ;) :).
Ich besitze ihn nicht und vermag deshalb auch nicht zu schreiben, ob gegenüber den in älteren Ausgaben des Jaeger gemachten "Vermutungen" zur "Friedrichshäufigkeit" dort etwas echt Neues zu lesen ist !??

Beste Grüße
varukop
 
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Meine Fragen hinsichtlich Ihrer letztlich doch schon recht genauen Angabe zu noch erhaltenen Stücken dieser Münze:
1. Sind Sie im Besitz von Unterlagen / Belegen, aus denen Ihre Angabe, dass ein Teil der Auflage über "Wirren" im 2. Weltkrieg vernichtet wurde, hervorgeht ?
2. Aufgrund welcher Erkenntnisse (siehe auch 1.) sind Sie zu dem Schluss gekommen, dass "nur noch deutlich weniger als die Hälfte erhalten" sind ?


Wie vermutet gibt es dazu keine brauchbaren Antworten und "der (zu) junge Künker" ;) :) kann unsere Fragen erwartungsgemäß - und für mich in keinster Weise überraschend - auch nicht im Ansatz beantworten !!!
Ich wurde lediglich auf „Die deutschen Münzen seit 1871“, 22. Auflage von Kurt Jaeger" verwiesen ;) :).
Ich besitze ihn nicht und vermag deshalb auch nicht zu schreiben, ob gegenüber den in älteren Ausgaben des Jaeger gemachten "Vermutungen" zur "Friedrichshäufigkeit" dort etwas echt Neues zu lesen ist !??

Beste Grüße
varukop
Hallo varukop und die anderen interessenten,
da ich mir die aktuelle Auflage geleistet habe, kann ich hier helfen. Im Jäger steht als Fußnote: Von den 100 Exemplaren soll über die Hälfte wieder eingeschmolzen sein.
Da steht nix von Kriegswirren oder 2. Weltkrieg. Auch eine Quelle fehlt. Ein wenig dürftig von der Fa. Künker.
 
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Hallo varukop und die anderen interessenten,
da ich mir die aktuelle Auflage geleistet habe, kann ich hier helfen. Im Jäger steht als Fußnote: Von den 100 Exemplaren soll über die Hälfte wieder eingeschmolzen sein.
Da steht nix von Kriegswirren oder 2. Weltkrieg. Auch eine Quelle fehlt. Ein wenig dürftig von der Fa. Künker.
Das Erklärungsmuster mit dem Verlust durch Einschmelzen stammt zweifelsohne aus dieser Quelle, auf die Höhn sich im Katalog der 71. Auktion bezieht :

Selbst gefunden : diese Publikation müsste es sein : Paul Arnold, Max Fischer †, Ulli Arnold: Friedrich Wilhelm Hörnlein 1873―1945, Hrsg.: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Münzkabinett Dresden, 1992
Ich habe die Kunstsammlungen mal angeschrieben, die Publikation ist noch lieferbar.
 
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Ich habe gerade einen Münzhändler gefunden der bietet Friedrich den Weisen in vz-st an. Für 68.500 Euronen. Allerdings nur auf Vorbestellung. Sollte man mal ein oder zwei prophylaktisch vorbestellen?:lachtot: Nein jetzt mal im ernst, die wird doch wohl kaum im Fachhandel verkauft, oder?
 

jannys33

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Ich habe gerade einen Münzhändler gefunden der bietet Friedrich den Weisen in vz-st an. Für 68.500 Euronen. Allerdings nur auf Vorbestellung. Sollte man mal ein oder zwei prophylaktisch vorbestellen?:lachtot: Nein jetzt mal im ernst, die wird doch wohl kaum im Fachhandel verkauft, oder?
Wie ist die Lieferzeit? 10-15 Jahre wie damals beim Trabbi:D
 
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