Nero Sesterz mit arab. Gravur?

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Hallo,

habe bei mir im Garten eine Nero Sesterz gefunden:
Vorderseite: NERO CLAUD CAESAR AVG GER PM TRP IMP PP mit Nero von mir aus nach links schauend
Rückseite: DECURSIO SC mit 2 Reitern
Die Münze ist in einem schlechten Zustand, ist die trotzdem noch was wert?

Was mich irretiert: Auf einer Seite finde ich eine winzige Gravur einer 3 stelligen arabischen Zahl! Stammt die aus einer Sammlung oder was bedeutet die?

Bin Laie! Sorry

Tim
 
derTTT schrieb:
Hallo,

habe bei mir im Garten eine Nero Sesterz gefunden:
Vorderseite: NERO CLAUD CAESAR AVG GER PM TRP IMP PP mit Nero von mir aus nach links schauend
Rückseite: DECURSIO SC mit 2 Reitern
Die Münze ist in einem schlechten Zustand, ist die trotzdem noch was wert?

Was mich irretiert: Auf einer Seite finde ich eine winzige Gravur einer 3 stelligen arabischen Zahl! Stammt die aus einer Sammlung oder was bedeutet die?
Bin Laie! Sorry

Tim

Es gibt tatsächlich Sammlerpunzen. Ob der Fall hier vorliegt kann vielleicht ein (aussagefähiges) Pic klären. Danach könnten dann die Experten rann....
 
Soweit ich weiß, sind unsere Zahlen die arabischen Zahlen, im Gegensatz zu den Römischen, wie die 39 bei mesodor.
Nach einer gesetzlichen Vorschrift müssen Münzen-Nachprägungen, wie z.B. die von Sandoz, irgendwie gekennzeichnet werden. Kann es etwa so eine Kennzeichnung sein? oder sind es wirklich gravierte arabische Zahlzeichen, also wie senkrechter Strich mit Haken oben dran oder so?
 
diwidat schrieb:
Soweit ich weiß, sind unsere Zahlen die arabischen Zahlen, im Gegensatz zu den Römischen, wie die 39 bei mesodor.
Nach einer gesetzlichen Vorschrift müssen Münzen-Nachprägungen, wie z.B. die von Sandoz, irgendwie gekennzeichnet werden. Kann es etwa so eine Kennzeichnung sein? oder sind es wirklich gravierte arabische Zahlzeichen, also wie senkrechter Strich mit Haken oben dran oder so?

@diwidat: so kann man es auch verstehen. Jedoch: nimmt man die Überschrift hinzu, kann man auch von Zahlen in arabischer Schrift ausgehen, und die sehen anders aus, als unsere Ziffern, die sich aus dem arabischen entwickelt haben.

Wenn "SANDOZ" auf den Münzen steht, ist der Fall ohnehin klar.
 
Hier die Bilder

Da sind sie sie nun:
 

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Das Stück ist allem Anschein nach eine primitive Gußfälschung eines römischen Sesterzen (Farbe, extrem flaue Konturen).

Was die Zahlen angeht: die habe ich nicht erkannt. Vermutlich dient eine eventuelle Numereierung der einfacheren Nachbestellung. So einfach kann das Leben manchmal auch für Fälscher und deren Kumpane sein.....
 
Die alten Britten hatten eine Silberlegierung mit dem Feingehalt 925. War mein erster Gedanke, dass es besonders stark patiniertes Silber sein könnte. Bei dieser primitiven Gussfälschung ist es aber unwahrscheinlich dass sie aus Silber ist.
 
so sieht übrigens das Original aus meiner Sammlung aus (leider sind die Scans sehr dunkel, der Sesterz ist es aber auch)
Gruß
corrado26
 

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Klar ist das ein Abguß, sieht man oben links an der Bruchstelle, aber welcher Eumel römische Münzen mit Feingehaltsstempeln punziert, ist mir schleierhaft.
Warscheinlich 925er Kupfer??? ;-)
Das habe ich noch nie erlebt. Nichteinmal in Nabeul. Und da laufen ja schon die beklopptesten Münzfälscher herum, die es gibt.
Sorry, da weiß ich nichts Sinnvolles zusagen. Vielleicht wolte ein Sammler und Goldschmied diese Münze für die Nachmenschheit als Fälschung kennzeichnen und hatte nur einen Punzierungsstempel??
 
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