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Dieses Thema im Forum "Münzauktionen im Internet" wurde erstellt von Tobias Honscha, 25. Oktober 2017.

  1. Tobias Honscha

    Tobias Honscha Administrator

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  2. DDresdner

    DDresdner

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    Und hier auch gleich das passende, aktuelle Urteil zur Umsatz- und Einkommenssteuer bei privatem Verkauf in erheblichem Umfang: Bierdeckel: sammeln fürs Finanzamt › Steuerlupe
    Mindestens alle Verkäufer, die laut Herrn Honschas Tabelle in den letzten 100 Tagen Ware für über 17.500 Euro verkauft haben, finden sich da wieder.

    Dazu kommt noch das Kostenrisiko einer Abmahnung durch einen gewerblichen "Mitbewerber" wegen fehlendem Impressum, fehlender Widerrufsbelehrung, fehlender Verlinkung auf EU-Streitbeilegungsstelle und Abwälzung des Versandrisikos auf den Käufer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Oktober 2017
  3. rufuszufall

    rufuszufall

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    Das passt wohl eher nicht.

    Das Problem bei dem Thema „wann sind Verkäufe von Sammlern gewerblich“ ist dass die einschlägigen Gesetze aus einer Zeit stammen in der es noch keine Internet Verkaufsplattformen gab und deshalb die Gesetzeslage häufig unklar ist. Landet dann ein Fall vor Gericht entscheidet dies dann nach Gutdünken, einmal in die eine Richtung, das nächste mal in die andere Richtung. Es gibt auch Urteile dass die Auflösung von Sammlung nicht gewerblich ist.
     
    Tobias Honscha gefällt das.
  4. DDresdner

    DDresdner

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    Nein, das Urteil ist von Januar 2017.
    Die Gesetzeslage Gewerblichkeit im Sinne Fernabsatzregelungen ist dank BGH heutzutage sehr klar. Durch Aufbewahrungs- und Auskunftspflichten von Ebay gegenüber Finanzämtern sind auch jährliche Überschreitungen von Umsatzgrenzen bezüglich Umsatzsteuerpflicht ab 17.500 Euro p.a. und private Veräußerungsgeschäfte auf den Euro genau nachvollziebar. Also sollten sich auch Ebay-Schwarzhändler, die jahrelang auf Ebay "Sammmlungen auflösen", nicht bei Wind und Wetter auf dem Flohmarkt stehen wollen und professionellen Ankäufern keinen Gewinn gönnen, für vergangene und zukünftige Geschäftsvorfälle warm anziehen....
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Oktober 2017
  5. Tobias Honscha

    Tobias Honscha Administrator

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    Zumindest beim Verkauf von Sammlungen liegen mir etliche eigene Urteile (Urheberrechtsverletzungen) vor, in denen das Gericht von quasi gewerblichem Handeln ausgeht. Damit gelten auch die Informationspflichten. (Impressum, Widerruf etc.) Wie das Finanzamt die Lage einschätzt, kommt auf den Einzelfall an.
     
  6. Tobias Honscha

    Tobias Honscha Administrator

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    P.S. Aber wenn man sich solche Verkäufer anschaut:
    Suchergebnis für johanns.

    sollte die Frage doch eindeutig zu beantworten sein, oder?
     
    Alu-Chip und schurl gefällt das.
  7. lorry62

    lorry62

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    Eines sollte man beim Lesen/Interpretieren des Urteils nicht übersehen:

    Hier wird nicht auf eine bestimmte Wertgrenze abgestellt. Wenn ich z.B. 10 Krügerrand-Münzen einzeln verkaufe und dabei 20.000,00 Euro erziele, ist das nicht automatisch eine gewerbliche Tätigkeit. In dem genannten Urteil geht es ja um jemanden, der über viele Jahre intensiv gehandelt hat (offensichtlich auch durch Ankäufe mit Gewinnerzielungsabsicht).

    Unabhängig vom Wert bzw. dem erzielten Gewinn der Verkäufe ist für die "Unternehmereigenschaft" eben diese nachhaltige Tätigkeit entscheidend. Wenn ich über Jahre tausende von Münzen verkaufe (wir derjenige, der hier verurteilt worden ist), bin ich auch bei Verlusten Unternehmer, bei einzelnen Verkäufen kann ich Gewinn machen, soviel ich will, ohne Unternehmer im (steuer-)rechtlichen Sinne zu sein.

    Ist wichtig für die Frage, ob entstehende Gewinne als Spekulations- bzw. Veräußerungsgewinne zu betrachten sind, oder ob es Einkünfte aus Gewerbebetrieb sind.
     
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