Neuzugänge in der DM-Münzsammlung

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Sei gegrüßt @loeffel3
Zuerst Glückwunsch zu deinen wunderschönen Münzen.
Ich habe die DM mit der Einführung des € abgeschlossen und das Sammelgebiet zugemacht.
Erstaunt bin ich über die 58/59 2 Pfg. In diesem Zustand kaum zu sehen?!
Zweifel habe ich beim Fichte (PP). Der Rand ist mir zu unruhig und das Münzbild (ich habe mehrere PP gesehen) läßt mich zweifeln.
@varukop unser DM-Experte (das hört er gar nicht gern) wird das sicherlich
lesen und kommentieren.
Moin Moin liebe Forengemeinde,

ich melde mich gern dazu und muss gleich zugeben, dass ich mich erst durch den jetzigen Hinweis des an der Herstellungsart "PP" zweifelnden Heinz-Rudolf intensiv mit allen Stücken befasst habe (vermutlich auch, weil mich bei erstem und einzigem kurzen Hingucken die beiden Kleinmünzen und die "Heiermänner" in PP auch ohne vergrößernde Betrachtung derart "geblendet und begeistert" haben :( ;)).
Leider muss ich nach dieser Begutachtung von Vergrößerungen der beiden Abb. die Zweifel von Heinz-Rudolf hinsichtlich der Bezeichnung "PP-Münze" teilen.
Auch ich hatte wie Heinz-Rudolf im Laufe von Jahrzehnten der DM-Sammelei u.a. einige der tatsächlich nach dem PP-Verfahren hergestellten Fichte in Händen.
Sie sahen schon anders aus als dieses, nach angeblich über diese Herstellungsart hergetsellten, bezeichnete Exemplar.
Das ist seit eh und je ein gewisses Problem beim Fichte gewesen, nämlich dass im Handel schon immer PPs aufgetaucht und leider auch als solche verkauft worden sind, die letztlich "nur" sehr gut erhaltene pfr/Stgl Stücke - teilweise auch als Erstabschläge zu bezeichnen - darstell(t)en.
Auch dieses Stück würde ich über die Abb. nicht als PP bezeichnen und somit auch nicht erwerben wollen.
Die Rückseite (Kopf-) zeigt zwar in gewisser Weise eine Ähnlichkeit mit einer PP-Prägung, die Wertseite aber nicht. Diese Münzseite weist neben dem für mich fehlenden deutlichen bekannten PP-Aussehen (Releif deutlich matt und Münzgrund glänzend) auch in der Vergrößerung sichtbar werdende Beschädigungen - etliche kleine Kerben vor allem in den Federn und im Bereich Randstab / Übergang Rand - auf.
Ein paar zusätzliche Abb. vom Rand würde ich begrüßen.
 
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Hallo,

erstmal Danke für die Anmerkungen und Diskussion.
Sind in der Tat schöne Münzen.
Zum Thema Fichte:
Der Fichte ist schon eine PP - allerdings nicht unberührt (und meine Fotokünste sind auch nicht die besten). Die Münze wurde in der Vergangenheit wohl auch getaucht und dies evtl. etwas zu lange.
Wenn man die Münze in der Hand hat und entsprechend dreht, wird der Glanz in der Fläche und das ehemals mattierte Relief durchaus sichtbar. Auch auf der Adlerseite hat er die typischen matten Flächen zwischen den Federn.
Aber auch ich war mir nicht ganz sicher, allerdings hat mir ein befreundeter Münzhändler (Moser aus Mittelbiberach) die Herstellungsart PP bestätigt.

Grüße
 
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Moin Moin liebe Forengemeinde,

[...]
Leider muss ich nach dieser Begutachtung von Vergrößerungen der beiden Abb. die Zweifel von Heinz-Rudolf hinsichtlich der Bezeichnung "PP-Münze" teilen.
Auch ich hatte wie Heinz-Rudolf im Laufe von Jahrzehnten der DM-Sammelei u.a. einige der tatsächlich nach dem PP-Verfahren hergestellten Fichte in Händen.
Sie sahen schon anders aus als dieses, nach angeblich über diese Herstellungsart hergetsellten, bezeichnete Exemplar.
Das ist seit eh und je ein gewisses Problem beim Fichte gewesen, nämlich dass im Handel schon immer PPs aufgetaucht und leider auch als solche verkauft worden sind, die letztlich "nur" sehr gut erhaltene pfr/Stgl Stücke - teilweise auch als Erstabschläge zu bezeichnen - darstell(t)en.
Auch dieses Stück würde ich über die Abb. nicht als PP bezeichnen und somit auch nicht erwerben wollen.
Die Rückseite (Kopf-) zeigt zwar in gewisser Weise eine Ähnlichkeit mit einer PP-Prägung, die Wertseite aber nicht. Diese Münzseite weist neben dem für mich fehlenden deutlichen bekannten PP-Aussehen (Releif deutlich matt und Münzgrund glänzend) auch in der Vergrößerung sichtbar werdende Beschädigungen - etliche kleine Kerben vor allem in den Federn und im Bereich Randstab / Übergang Rand - auf.
Ein paar zusätzliche Abb. vom Rand würde ich begrüßen.
Bezüglich PP-Prägungen habe ich gelernt, dass die Ränder durchaus einmal sehr scharfkantig und mit Grat sein können. Dieser weißt der Fichte auf. Auch ich würde Bilder von dem Rand, insbesondere der Randschrift begrüßen. Das dürfte ein weiterer Hinweis auf das Vorhandensein einer PP-Prägung sein. Wäre es nicht auch möglich, dass es Varianten in der Anordnung der Mattierung gibt. War es nicht Pettenkofer, der ein ganzes Potpourri davon aufweist?
 
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