www.honscha.de
  1. 5 Euro Subtropische Zone 2018 - Tauschaktion "F"-Rollen gegen A/D/G oder J

    Hallo,

    wie jedes Jahr suche ich wieder Tauschpartner, um Rollen der 5 Euro Subtropischen Zone zu tauschen. Derzeit habe ich F-Rollen und tausche 1:1 gegen andere Prägebuchstaben. Versand per DHL - jede Partei übernimmt ihr Porto.
    Kontakt bitte nur per Email an info@honscha.de
    oder telefonisch unter 05136 879252
    Information ausblenden

Neuzugänge in eurer Altdeutschland-Münzsammlung

Dieses Thema im Forum "Altdeutschland" wurde erstellt von Kempelen, 11. Juni 2011.

  1. purzelchen

    purzelchen

    Registriert seit:
    2009
    Beiträge:
    1.704
    Zustimmungen:
    759


    Nachdem ich am Wochenende bei der 85. WAG leer ausgegangen bin, weil ich meine Favoriten entweder verpasst hatte oder diese dann bis weit auserhalb meines mir gesetzten Limits beboten wurden o_O, habe ich mir nur dieses eine Stück im Nachverkauf geleistet.

    Mansfeld-vorderortische Linie zu Friedeburg.
    Peter Ernst, Bruno, Gebhard und Johann Georg 1587-1601.
    Taler 1599, Eisleben. Davenport 9510
     

    Anhänge:

    JensiS, XWorbad, Kempelen und 7 anderen gefällt das.
  2. Seltengast

    Seltengast Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2008
    Beiträge:
    4.480
    Zustimmungen:
    5.346
    Heute kam dann doch noch verspätet ein Stück für meine Heimatsammlung ins Haus... :)

    DeNa-005-1684IA_1200px.jpg

    Nassau
    (Gemeinschaftsausgabe für die Fürstentümer Nassau-Siegen, -Dillenburg, -Dietz und -Hadamar)
    2 Albus 1684
    Material: Silber
    Rauhgewicht: 1,65 g
    Durchmesser: 21,3 mm
    Rand: glatt
    Prägestätte: Herborn
    KM #5, Isenbeck #184
     
    JensiS, XWorbad, Kempelen und 6 anderen gefällt das.
  3. reining

    reining

    Registriert seit:
    2010
    Beiträge:
    3.927
    Zustimmungen:
    6.879
    Ebay Username:
    eBay-Logo reiner11katze
    Mit diesem Neuzugang ist mein Budget für das gesamte Jahr (fast) ganz verbraten

    Bayern 2 Taler 1848
    Denkmal für Christoph Willibald Gluck, hier genannt Johann Christoph Ritter von Gluck
    Er war einer der ganz Großen in der Musikgeschichte
    Christoph Willibald Gluck – Wikipedia
     

    Anhänge:

    moppel65, purzelchen, Kempelen und 6 anderen gefällt das.
  4. Leitwolf

    Leitwolf

    Registriert seit:
    2004
    Beiträge:
    2.312
    Zustimmungen:
    3.787
    Fürwahr - ein herausragendes Exemplar!
     
    reining gefällt das.
  5. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2009
    Beiträge:
    5.500
    Zustimmungen:
    6.260
    Hallo Reiner

    Mein Glückwunsch zum Erwerb eines der seltensten bayerischen Geschichtsdoppeltaler.
    Neben der Seltenheit ist die überdurchschnittlich gute Erhaltung Deines Talers zu erwähnen.
    Wirklich ein absolutes Traumstück :).
     
    reining gefällt das.
  6. XWorbad

    XWorbad

    Registriert seit:
    2013
    Beiträge:
    344
    Zustimmungen:
    2.505
    Es war einmal ...

    am Montag, den 20. Juni 1825 – morgens in der Werkstatt des Stempelschneiders Ludwig Maaß

    Die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf der Jubelfeier anlässlich des 10. Jahrestags des Siegs über Napoleon in der Schlacht von Waterloo waren doch spürbarer als Maaß gedacht hatte. Umso erleichterter war er, dass er die Stempel für die 16 Guten Groschen schon vor dem Wochenende fast fertiggestellt hatte. Heute mussten nur noch Restarbeiten erfolgen, u. a. einige Punkte gesetzt werden.
    Bevor Maaß sich an die Arbeit machte, betrachtete er nochmals das 16 Gute Groschen-Stück, das ihm die Clausthaler zukommen lassen hatten. Es wies einige Stempelrisse auf, es war wirklich Zeit für neue Stempel.
    Nach getaner Arbeit am Avers-Stempel schaute Maaß sich sein Werk an und stellte fest, dass er hinter ET einen Punkt gesetzt hatte, den er ansonsten nicht zu setzen pflegte. So nahm er sich vor, beim Revers-Stempel genauer zu arbeiten. Das war ja nicht so schwierig, da außer dem großen Punkt über der Wertzahl nur ein Punkt hinter der Jahreszahl zu setzen war!
    Aber es ging dennoch schief …“

    Wie durch Zufall haben zwei Münzen, die mit den abgenutzten „Grundformstempeln“ und den „Montagsstempeln“ geprägt wurden, den Weg in meine Sammlung gefunden.
    Und selbstverständlich handelt es sich nur um eine Geschichte, bei der ich meiner Fantasie freien Lauf gelassen habe. Die Herstellung von Stempeln erfolgte sicherlich ganz anders.


    Königreich Hannover 16 Gute Groschen 1825, Jaeger 23h, AKS 38, Kahnt 207 (Grundform ohne Punkt nach SILBER)
    Hannover AKS 38 1825 16 Gute Groschen GF oPnS Av.jpg Hannover AKS 38 1825 16 Gute Groschen GF oPnS Rv.jpg


    Königreich Hannover 16 Gute Groschen 1825, Jaeger 23h, AKS 38, Av. Kahnt 207j (für 1826), Rv. Kahnt 207f
    Hannover AKS 38 1825 16 Gute Groschen mPnET mPnGR Av.jpg Hannover AKS 38 1825 16 Gute Groschen mPnET mPnGR Rv.jpg
     
  7. stroop

    stroop

    Registriert seit:
    2016
    Beiträge:
    200
    Zustimmungen:
    83
    Mal eine Frage von jemandem, der sich mit dieser "Epoche" nicht so auskennt:
    Warum heisst es egtl. "gute" Groschen? War das einfach Bestandteil der Währungsbezeichnung, oder sollte das einen gewissen euphemistischen Beiklang haben?
     
  8. Fusselbär

    Fusselbär

    Registriert seit:
    2009
    Beiträge:
    5.212
    Zustimmungen:
    3.353
    Ich kenn mich zwar auch nicht so aus, da es mich aber auch interessiert: Guter Groschen – Wikipedia
     
  9. reining

    reining

    Registriert seit:
    2010
    Beiträge:
    3.927
    Zustimmungen:
    6.879
    Ebay Username:
    eBay-Logo reiner11katze
    Ergänzung zu den "Guten Groschen"

    Auch im 19. Jahrhundert gab es parallel mehrere Groschenarten.

    Während Preußen seine Silbergroschen, die nur 1/30 eines Talers galten, seit 1821 herausgab, gab es in vielen anderen, vor allem norddeutschen Staaten noch Gute Groschen zu 1/24 Taler, z.B. auch in Anhalt (es stand nur "Groschen" drauf) oder Sachsen.

    Der Unterschied wirkte sich auch auf die Pfennige aus, ein preußischer Pfennig galt 1/360 eines Talers, 1 Pfennig z.B. von Anhalt 1/288, also deutlich mehr.

    Anhalt ließ dann aber ab 1851 auch Silbergroschen prägen, in Berlin, wo vorher auch die "Groschen" hergestellt wurden.
     

    Anhänge:

    Hugohabicht, XWorbad, Leitwolf und 4 anderen gefällt das.
  10. XWorbad

    XWorbad

    Registriert seit:
    2013
    Beiträge:
    344
    Zustimmungen:
    2.505
    Und eine weitere Ergänzung zu den 16 Guten Groschen.

    Ich habe bisher nur hannoversche 16 Gute Groschen gezeigt, es gab diese Münzen aber auch in den anderen braunschweigischen Landen.
    Hier zum einen aus dem Jahr 1698 ein Stück aus Celle unter dem Heideherzog Georg Wilhelm, leider mit deutlichen Prägeschwächen, die bei Celler Münzen aber nicht unüblich sind.

    Fürstentum Lüneburg (Braunschweig-Lüneburg-Celle) 16 Gute Groschen 1698, Welter 1595
    BS LG Celle W 1595 16 GG 1698 Av.jpg BS LG Celle W 1595 16 GG 1698 Rv.jpg


    Zum anderen eine genau 100 Jahre später geprägte Münze der Wolfenbütteler Linie.
    Während die Celler Münze nach dem Leipziger Fuß (als 2/3 Taler 18 aus der Feinen Mark) hergestellt wurde, handelt es sich bei den unter Karl Wilhelm Ferdinand 1798 geprägten 16 Guten Groschen um eine Konventionsmünze (20 aus der Feinen Mark). Darauf wird auf der Münze ausdrücklich hingewiesen – wohl auch zur Unterscheidung von den 24 Mariengroschen im Leipziger Fuß.

    Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel 16 Gute Groschen 1798, Welter 2911
    Braunschweig Wolfenbüttel W2911 16 GG 1798 Av.jpg Braunschweig Wolfenbüttel W2911 16 GG 1798 Rv.jpg
     
OK Weitere Informationen

Diese Seite verwendet Cookies. Mit Ihrem Klick auf OK, stimmen Sie dem Setzen von Cookies zu. Andernfalls werden keine gesetzt, was die Funktionalität einschränkt.