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Neuzugänge in eurer Altdeutschland-Münzsammlung

Dieses Thema im Forum "Altdeutschland" wurde erstellt von Kempelen, 11. Juni 2011.

  1. Bertolt

    Bertolt

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    Dünnpfennig
    Halberstadt, Bistum
    Rudolf I. von Schladen 1136-1149
    Gewicht: 0,81 gramm, Material Silber
    Durchmesser: ca. 21,8 mm, Dicke ca. 0,35 mm
     
  2. reining

    reining

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    Eine Dänisch-Deutsche Kooperation

    16 Rigsbankskilling = 5 Schilling Courant Schleswig-Holstein 1842
    geprägt in Kopenhagen
     

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  3. Hugohabicht

    Hugohabicht

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    Sehr schönes Teil. Gefällt mir sehr gut.... (als halber Däne.....)
    Gruß
    Hugohabicht
     
  4. XWorbad

    XWorbad

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    Einen ersten Block an Münzen habe ich verkauft, so dass ich wieder „ins Geschäft einsteigen“ konnte – was zu meinem heutigen Neuzugang geführt hat:
    Ein Ausbeutetaler aus dem Kurfürstentum Hannover, 1756 geprägt in Zellerfeld unter Georg II.

    Die Grube Lautenthals Glück in der Bergstadt Lautenthal warf reichlich Ausbeute ab. Nachdem bereits 1685 von beiden Braunschweiger Linien (Wolfenbüttel und Hannover) Schaustücke aus Anlass der Ausbeute geprägt worden waren, begannen beide nach einer Pause ab 1745 wieder mit der Prägung von Ausbeutetalern.
    Der Spruch „Tu quondam abiectam reddis deus alme sonoram“ passt in zweifacher Hinsicht gut:
    Du, gütiger Gott, gibst das einst Eingesetzte (Weggeworfene) als Klingendes wieder zurück.
    Zum einen geht es um die früheren Investitionen (Zubußen), die nun als klingende Ausbeutemünzen zurückfließen. Zum anderen passt „sonora“ (klangvoll, tönend, klingend) auch gut mit der Lautenspielerin zusammen, die ihrerseits wohl wiederum eine Anspielung auf den Begriff Lautenthal ist.

    Die Beschreibung der Münze durch das Auktionshaus mit „Hübsche Patina, fast vorzüglich“ halte ich für Teilbereiche der Münze zutreffend, allerdings weist die Münze neben kleineren Prägeschwächen, die mich nicht stören, unschöne feine Kratzer auf, die die Sonne deutlich zum Vorschein bringt. Bei anderem Licht fallen sie glücklicherweise nicht so sehr auf.

    Heute gibt es übrigens in Lautenthal ein Bergbaumuseum: Besuchen Sie das Bergbaumuseum bei Goslar im Harz

    Braunschweig-Calenberg-Hannover (Kurfürstentum Hannover) Reichstaler 1756, Welter 2566
    Hannover W 2566 Reichstaler 1756 Lautenthals Glück Av1.jpg Hannover W 2566 Reichstaler 1756 Lautenthals Glück Avschräg1.jpg Hannover W 2566 Reichstaler 1756 Lautenthals Glück Rv1.jpg Hannover W 2566 Reichstaler 1756 Lautenthals Glück Rvschräg1.jpg Hannover W 2566 Reichstaler 1756 Lautenthals Glück Rv.jpg
     
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  5. Fusselbär

    Fusselbär

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    Das kann ich nur empfehlen, auch die Kids hatten Spass. Gerade die Erzschiffahrt, wo man den Kahn selbst am Seil vorantreiben muss ist klasse!

    Trotz der kleinen Kratzer ein schönes Stück!! Ich finde es immer wieder Bemerkenswert wenn man eine Münze oder Medaillie mit dem Bezug des Ausgangmaterial hat.
     
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  6. JensiS

    JensiS

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    Was Neues aus der näheren Umgebung ...

    1/3 Thaler 1669 Mansfeld-vorderortische Linie zu Eisleben

    Wappenseite: DOM.IN.H.S.E.S FORTITER ET CONSTANTER Anker, Wappen, 1669, AB K
    Wertseite: IOHAN GEORG . COM . IN . MANSFELT . NOB Anker, Hl.Georg tötet Drachen, 1/3

    geprägt unter Johann Georg III. (1653-1710), mit ihm erlosch die Linie der Eisleber Herrschaften. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber auf der Wertseite ist es wohl ein Doppelschlag. Zudem ist es vermeintlich eine französische Prägung, ich vermute aber eher eine Stempeldrehung von ca. 170 Grad. Weiß jemand genauer Bescheid?
     

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    Zuletzt bearbeitet: 9. Juli 2019
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  7. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Ein Drittel Taler ist schon ein recht großer Brocken Silber, der wohl selten mit einem Schlag geprägt wurde. Auf etwa 1 Uhr kann man den mindestens zweiten Schlag deutlich erkennen.
    Stempeldrehungen haben die alten Münzen fast alle. Man muss bedenken, dass von Hand geschlagen wurde. Da war eine exakte Übereinstimmung der Stempelstellung purer Zufall.
     
  8. Alu-Chip

    Alu-Chip

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    Die 100. WAGO hatte für mich als Kleinmünzen-Sammler einige Highlights zu bieten. Bei drei Losen war ich erfolgreich und möchte euch diese nicht vorenthalten:
    • Königreich Sachsen - Friedrich August I. - 1 Heller 1813 H (Mmz. beidseitig); Jaeger 2b
      J 002b - 1813H - AV.jpg J 002b - 1813H - RV.jpg

    • Königreich Sachsen - Friedrich August I. - 1/48 Taler 1815 S; Jaeger 6
      J 006 - 1815S - AV.jpg J 006 - 1815S - RV.jpg

    • Königreich Sachsen - König Johann - 2 Pfennig 1861 B; Jaeger 80b
      J 080b - 1861B - AV.jpg J 080b - 1861B - RV.jpg
    Bemerkenswert ist bei den Stücken die überdurchschnittliche Erhaltung.
     
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  9. Leitwolf

    Leitwolf

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    Dann bleiben wir doch gleich beim Thema - wenn auch mit einem bei weitem nicht so imposanten Stück wie von Medaillenfreund vorgestellt.

    Bei der letzten WAGO konnte ich mir folgende Münze für meine Heimatsammlung sichern, deren Erhaltung zwar überschaubar ist, die aber anscheinend eher selten angeboten wird. Für den Fuldaer Groschen 1724 mit der Frontaldarstellung des Hl. Bonifatius konnte ich spontan nur ein gelochtes Exemplar aus einer Peus-Auktion in 2011 recherchieren. Häufiger kommen die Groschen-Typen mit Dreiviertelprofil vor:

    Fulda red..jpg
     
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  10. Gerhard Schön

    Gerhard Schön Moderator Mitarbeiter

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    In einem zeitgenössischen Münzmandat wird dieses Stück als Halbgroschen (Knacken, Böhmisch) angesehen und vom ganzen Groschen unterschieden.

    Nach Mitteilung von Herrn Leitwolf hat das Stück das normale Gewicht des Groschens, die (in diesem Fall fränkischen) Zeitgenossen lagen also nicht richtig!
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2019
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