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Neuzugänge in eurer Altdeutschland-Münzsammlung

Dieses Thema im Forum "Altdeutschland" wurde erstellt von Kempelen, 11. Juni 2011.

  1. Muppetshow

    Muppetshow

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    Beglückst du uns noch mit den Fotos?
     
  2. Hsv1896

    Hsv1896

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    ...mit leichter verspätung. fotos in aller schnelle gemacht, aber ich denke man sieht das meiste ganz ok.
    tja, das ist alles, was ich aus altdeutschland so zu bieten habe.
    die eine oder andere münze kommt aber ganz bestimmt noch mit dazu.
     

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  3. hegele

    hegele Registered User

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    Württemberg Königreich und Wilhelm I (1816-1864)
    1/4 Kreuzer 1862
    AKS 118
    Gewicht 1,08 Gramm

    AKS 118 Viertel Kreuzer Wilhelm I. 1862.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2019
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  4. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Ein praechtiges Stueck !
     
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  5. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Ist das einer aus dem 36er Lot?
     
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  6. Fusselbär

    Fusselbär

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    Solche Stück, gerade die kleinen Nominale in dieser Erhaltung sind das Salz in der Suppe des Münzsammlers!
     
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  7. XWorbad

    XWorbad

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    Georg Wilhelm von Schaumburg-Lippe war beim Tod seines Vaters 1787 erst 2 Jahre alt und stand daher zunächst unter Vormundschaft. Erst 1807 trat er die Regentschaft an, dies aber sofort mit einer bedeutsamen Entscheidung, nämlich mit dem Beitritt zum Rheinbund, was ihm auch die Erhebung in den Fürstenstand einbrachte. 1857 konnte er dann sein 50jähriges Regierungsjubiläum feiern. Der aus diesem Anlass geprägte Doppeltaler weist allerdings einen Rechtschreibfehler auf: Der von mir üblicherweise sehr gelobte Heinrich Fr. Brehmer hat bei FÜNFZIG die Ü-Punkte vergessen. In den mir vorliegenden Katalogen wird dieser Fehler gar nicht erwähnt. Hat jemand von euch dafür eine Erklärung?

    Fürstentum Schaumburg-Lippe Doppeltaler 1857, AKS 18, Kahnt 526
    Schaumburg-Lippe AKS 18 1857 Doppeltaler Av.jpg Schaumburg-Lippe AKS 18 1857 Doppeltaler Rv.jpg
     
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  8. Razorback

    Razorback

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    1809 Kreuzer Fürstprim Staaten.jpg
    Fürstprimatische Staaten, 1 Kreuzer 1809 BH, geprägt in Frankfurt am Main unter Carl Theodor von Dalberg.
     
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  9. hegele

    hegele Registered User

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    Nein, das habe ich bei der 2-Buchstaben-Plattform entdeckt und gekauft.
     
  10. XWorbad

    XWorbad

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    Vom Schloss in Bückeburg bis zum Dom zu Minden sind es keine 10 km Luftlinie. Allerdings liegen zwischen meinen heutigen Münzpräsentationen und der gestrigen in mehrfacher Hinsicht Welten. Nach dem Schaumburg-Lippischen Doppeltaler des Jahres 1857 kommen nämlich zwei Pfennige, die unter dem Mindener Bischof Otto III. vom Berge (1384 - 1397) geprägt wurden.
    Herren vom Berge – Wikipedia

    In Zusammenhang mit der Präsentation des Pfennigs, der unter Kaiser Konrad II. geprägt wurde, hatte ich schon auf Mindener Münzen hingewiesen:
    Da ich einen solchen Pfennig wohl nicht zu Gesicht bekommen werde, geschweige denn für meine Sammlung erwerben kann, habe ich mir nun ersatzweise zwei spätere Münzen des Bistums zugelegt, auch wenn Ende des 14. Jahrhunderts meine Heimat schon in den Herrschaftsbereich der Grafen von Hoya eingegliedert und damit dem Einfluss der Mindener Bischöfe entzogen war.

    Nun aber zu den beiden Münzen an sich:
    Avers: Hl. Petrus mit Heiligenschein, in der rechten Hand ein Kreuzstab, in der linken Hand ein Schlüssel
    Revers: Nebeneinander die spitzovalen Wappenschilde von Minden (2 gekreuzte Schlüssel) und vom Berge (Adlerflügel)
    Der Schrötling ist wie üblich kleiner als der Stempel, so dass Teile der Umschrift nicht auf der Münze zu sehen sind. Avers ist von der idealtypischen Umschrift OTTONIS EPISCOPI ECLESIE m. E. am Anfang OT und am Ende LES (ohne IE) zu erkennen, Revers von MONETA MINDENSIS CIVITATIS der Mittelteil mit der Prägestätte DENSIS.

    Bistum Minden, Otto vom Berge: Pfennig o. J., Stange 43
    Pfennig oJ Stange 43 Otto III Av.jpg Pfennig oJ Stange 43 Otto III Rv.jpg


    Während der erste Pfennig aus Minden stammt, wurde das zweite Stück in der zusätzlich eingerichteten Münzstätte Petershagen geprägt.
    Avers: Der Bischof mit segnender Rechten und Buch in der Linken, vor der Brust ein Schild mit dem bergeschen Adlerflügel
    Revers: Das Mindener Wappen im Vierpass
    Von der Umschrift kann ich auf der Vorderseite leider nichts erkennen, am Beginn der Umschrift könnte OT von OTTO stehen. Ob auf der Rückseite von MONETA IN PETERSHAGEN (neben MO am Anfang) am Ende die letzten drei Buchstaben GEN geprägt worden sind, vermag ich nicht zu sagen. Falls jemand von euch etwas entziffern kann, lasst es mich bitte wissen.

    Bistum Minden, Otto vom Berge: Pfennig o. J., Stange 46
    Pfennig oJ Stange 46 Otto III Av.jpg Pfennig oJ Stange 46 Otto III Rv.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2019 um 22:34 Uhr
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