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Neuzugänge in eurer Altdeutschland-Münzsammlung

Dieses Thema im Forum "Altdeutschland" wurde erstellt von Kempelen, 11. Juni 2011.

  1. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Schleswig-Holstein-Norburg-Plön
    Herzog Johann Adolf von Plön
    2/3 Taler 1690
    Lange #760, Stargaard #4

    Norburg oder auch Nordborg ist das Gebiet im Norden der dänischen Insel Als (da, wo auch Sonderburg ist).

    2-3Taler1690-1.jpg 2-3Taler1690-2.jpg
     
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  2. reining

    reining

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    Heute dabei:

    Die Stempel waren zwar arg ramponiert, aber das Stück ist trotzdem hübsch

    2 Neugroschen von Sachsen 1842 G
     

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  3. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Zweimal dünnes Silberblech habe ich am letzten Sonntag auch noch erwischt.
    Zwei neue Gebiete für mich.

    Bistum Ratzeburg
    August der Ältere von Braunschweig
    Doppelschilling 1618
    Welter #874, KM #10

    2S-1618-1.jpg 2S-1618-2.jpg


    Colmar Stadt

    mit Titel Rudolf II
    ½ Batzen o.J. (1576-1612)
    KM #8

    Zu der Zeit war Colmar noch deutsche Reichsstadt, erst 1679 zum Frieden von Nijmegen wurde Colmar Frankreich zugesprochen.

    ½B-KM8-1.jpg ½B-KM8-2.jpg
     
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  4. Razorback

    Razorback

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    1779 20 Kreuzer Bayern.jpg
    Kurfürstentum Bayern, 20 Kreuzer 1779, geprägt in München. Auch hier verschluckt mein Scanner ledier das Beste... den noch weitgehend vorhandenen Prägeglanz. Trotz der üblichen Justierspuren momentan mein schönster Carl Theodor.
     
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  5. Firenze

    Firenze

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    Heute sind ein paar preußische Stücke bei mir eingetroffen, darunter auch zwei seltenere Typen. (Die Fotos sind leider etwas dunkel geraten.)

    DSC09170.JPG DSC09171.JPG DSC09166.JPG DSC09167.JPG DSC09169.JPG DSC09168.JPG

    Der 1/6 Taler komplettiert in meiner Typensammlung das Nominal von 4 Groschen bzw. 1/6 Taler des 19. Jahrhunderts, wobei ich da gern erhaltungsbedingt noch zwei Stücke austauschen möchte.

    DSC09165.JPG
     
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  6. reining

    reining

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    Noch ein Zugang der vergangenen Woche

    Hannover 3 Mariengroschen 1820 mit dem Mmz. L.B.

    Allerdings finde ich nicht heraus, ob er zu George III. (AKS 14) oder George IV. (AKS 42) gehört

    Ich sehe keinen Unterschied im Katalog

    Im Jäger hat er die Nummer 12c, allerdings fehlt da der Jahrgang 1820
     

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  7. FooFighter

    FooFighter

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    Ich habe mal ein paar andere Kataloge gewälzt und folgende Eintragungen zum Jahrgang 1820 L.B. gefunden:

    BNZ-Katalog
    Georg III. - 2725
    Georg IV. - kein Eintrag

    Stutzmann
    Georg III. - 470 c
    Georg IV. - kein Eintrag

    Allerdings sind bei Stutzmann unter der Nr. 470 c die Jahrgänge 1819-1821 aufgeführt. Als Anmerkung steht dann: "Dieser Jg. 1821 wurde unter Georg IV. geprägt"! Das würde den Jg. 1820 also bei Georg IV. auch ausschließen.

    Rudolph
    Georg III. - 3580 (Knigge 3820)
    Georg IV. - 3583 (K. 4155)

    Aus dem Literaturverzeichnis des Rudolph:

    Knigge: Wilhelm Knigge, Freiherr. Münz- und Medaillen-Kabinet - Hannover 1901
    K.: Karl Graf zu Inn und Knyphausen. Münzen und Medaillen-Kabinet zu Braunschweig und Hannover - Hannover 1872/77

    Interessant dabei ist, dass bei dem Stück unter Georg IV. explizit das Münzmeisterzeichen so angegeben ist, dass der Punkt hinter dem L unten und hinter dem B auf halber Höhe ist. Vielleicht ist das eine Art "Unterscheidungsmerkmal". Ist aber nur eine Vermutung.
     
  8. XWorbad

    XWorbad

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    Ich steuere jetzt noch die Angaben aus dem Welter bei:
    Georg III. = Welter 2849. Durchmesser ca. 23 mm. Gewicht 3,1 g
    Georg IV. = Welter 3021. Durchmesser 21 mm. Gewicht 3 g

    Beide Typen durch Exemplare bei Fiala, Knigge und Knyphausen „unterlegt“. Keine Unterschiede in der Lage der Punkte hinter L und B vorhanden.
    Bei Welters Angaben sollte man Vorsicht walten lassen, aber möglicherweise helfen die unterschiedlichen Durchmesser bei der Bestimmung weiter.

    Dabei frage ich mich einerseits, warum man bei den Kleinmünzen im Jahr 1820 unterschiedliche Schrötlingsgrößen verwendet haben soll. Es wurden lt. den Katalogen 12.000.000 Stück der 3 Mariengroschen 1816 bis 1821 geprägt, d. h. im Schnitt 2.000.000 Stück jährlich. Massenhaft hergestellt bei Einführung des Konventionsfußes.
    Andererseits ist für mein einziges 16 Gute Groschen-Stück, das unter Georg III. geprägt worden ist, ein Schrötling mit einem geringeren Durchmesser verwendet worden als bei den Stücken unter Georg IV. Auszuschließen ist der „Schrötlingswechsel“ bei den 3 Mariengroschen daher auch nicht.
    Hier der Link zu meinem vor kurzem präsentierten Vergleich:
    Neuzugänge in eurer Altdeutschland-Münzsammlung
     
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  9. reining

    reining

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    Vielen Dank für die Unterstützung:):respekt:

    Mein Stück hat einen Durchmesser von 21,72 mm und ein Gewicht von 3,17 g.
    Das dürfte im Rahmen der damaligen Toleranz ebenso zu George III. wie zu George IV. passen.

    Die Wahrscheinlichkeit spricht eigentlich für George IV., da George III. schon am 29.01.1820 gestorben ist.

    (Das Wort "schon" bezieht sich auf den frühen Zeitpunkt im Jahr, nicht auf George IV., der es kaum
    erwarten konnte, endlich König zu werden.)

    Dennoch lasse ich die Zuordnung zu AKS 14, denn diese Prägungen wurden unter George III. begonnen und
    "neutral" fortgeführt, d.h. ohne Nennung des Königs, in dessen Name sonst auf fast allen Münzen Hannovers
    in dieser Zeit geprägt wurde.
     
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  10. AGENA

    AGENA

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    Hier einmal eine Kleinmuenze von mir:
    Wuerttemberg 1 Kreuzer 1861 in Silber, Auflage nur 97000 Stueck.
     

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