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Neuzugänge in eurer Altdeutschland-Münzsammlung

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Mit diesem zugegebenermaßen schlecht erhaltenen Pfennig hat nun die zweite Probemünze für Preußische Ausgleichsmünzen aus dem Jahr 1812 einen Platz in meiner Sammlung gefunden. Die sitzende Borussia ist eigentlich ein ganz hübsches Motiv, auch der fast direkt am Randstab liegende Laubkranz auf dem Avers sowie die vom Feld abgegrenzte Legende auf dem Revers gefallen mir sehr.
 

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Herzlichen Dank für deine ausführlichen und interessanten Beschreibungen. Musste erst mal nachsehen, wo Diepholz genau liegt.
Das ist ein weiterer Aspekt unseres Hobbys. Nicht nur die Münze und die Geschichte(n) dazu sind interessant, man beschäftigt sich auch noch mit Geografie. Und es freut mich, dass meine Beschreibungen auch gelesen werden :).


Waren die gestern präsentierten Groschen aus Minden schon zu leicht, so gilt dies umso mehr für die Kippergroschen. Meinen bisher „gruseligsten“ Kippergroschen (oder was davon noch erhalten ist) zeige ich nun, ein nur 0,49 g leichtes Exemplar, dessen Stempelkunst und Prägebild auch sehr zu wünschen übrig lassen, das aber andererseits sehr selten ist. Und da es „heimische“ Wappen zeigt (Ständerung für Altbruchhausen, Teilungen für Neubruchhausen), habe ich die Münze erworben.
Das Motiv und die Umschrift IN FOE L C N IN V finden sich übrigens auch auf einem 3 Kreuzer-Stück (Welter 1315), das ich vor einiger Zeit vorgestellt habe.

Braunschweig-Wolfenbüttel Kippergroschen 1620, Welter 1209

Braunschweig Wolfenbüttel W1209 Kippergroschen 1620 Av.jpgBraunschweig Wolfenbüttel W1209 Kippergroschen 1620 Rv.jpg

Braunschweig Wolfenbüttel W1209u1315 Kippergroschen 1620 Av.jpgBraunschweig Wolfenbüttel W1209u1315 Kippergroschen 1620 Rv.jpg


Und hier ein weiteres Pärchen. Mit halben Reichstalern hatte ich mich bisher nicht intensiver beschäftigt – zu selten und zu teuer. Nun habe ich mir aber doch einmal ein Exemplar eines Wildemann-Halbtalers zugelegt. Da ich schon den „großen Bruder“ (Welter 1057B) in meiner Sammlung hatte, kann ich euch die beiden auch zusammen zeigen.
Geprägt wurden sie in Goslar unter Münzmeister Hermann Schlanbusch. Die Zuweisung zu Clausthal (Münzmeister Henning Schreiber), wie Welter sie noch vorgenommen hat, dürfte falsch sein.

Braunschweig-Wolfenbüttel halber Reichstaler 1624, Welter 1062

Braunschweig Wolfenbüttel W1062 halber Taler 1624 Av.jpgBraunschweig Wolfenbüttel W1062 halber Taler 1624 Rv.jpg
Braunschweig Wolfenbüttel W1057B Taler 1622 und halber Taler 1624 Av.jpgBraunschweig Wolfenbüttel W1057B Taler 1622 und halber Taler 1624 Rv.jpg
 

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Dieser preußische Sechsteltaler von 1858, geprägt unter Friedrich Wilhelm IV., ersetzt fortan ein schlechter erhaltenes Stück des gleichen Typs in meiner Sammlung.
 

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In der Celler Linie der Welfen wurden Ende des 17. Jahrhunderts 16 Gute Groschen geprägt. Zwei Exemplare des Jahrgangs 1698 hatte ich bereits, nun fiel mir ein Exemplar auf, dessen Wertzahl XVI in geschwungener Schrift gestaltet ist. Hatte der Stempelschneider einen besonderen Anlass für diese „anmutige“ Gestaltung des Stempels? Jedenfalls gibt es jetzt drei Exemplare dieses Typs in meiner Sammlung.

Braunschweig-Lüneburg-Celle 16 Gute Groschen 1698, Welter 1595
BS LG Celle W1595 16 GG 1698 3 Exemplare Av.jpgBS LG Celle W1595 16 GG 1698 3 Exemplare Rv.jpg


Nun ein weiter Sprung ins Jahr 1802, in dem Georg Friedrich Michaelis in Clausthal als Münzmeister bestellt wurde. Während die zuvor tätige Kommission die Münzen mit C. signieren ließ, erscheint nun G.F.M. auf den Münzen. Der 2/3 Taler mit eckigem Wappen und Wertzahl ist in diesem ersten Jahr der Tätigkeit Michaelis' recht selten.
Zu den Merkwürdigkeiten der Tätigkeit der Münze Clausthal gehört,
- dass es im Jahr 1802 auch Münzen dieses Typs ohne Mmz. gibt
- dass es auch noch im Jahr 1803 Münzen dieses Typs mit Mmz. C. gibt

Vielleicht kann ich irgendwann auch noch die beiden letztgenannten Münzen meiner Sammlung hinzufügen. Hier erst einmal der 2/3 Taler 1802 mit G.F.M.

Braunschweig-Calenberg-Hannover 2/3 Taler 1802, Welter 2814, Kahnt 194, Schön 370

Hannover W 2814 1802 GFM 2.3 Taler Av.jpgHannover W 2814 1802 GFM 2.3 Taler Rv.jpg
 

Stefaninski

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Mein numismatischer Vorsatz für das neue Jahr lautet, mich vermehrt um meine altdeutsche Talersammlung zu kümmern... :)

Heute kam mit der Post ein früher Taler aus Sachsen:

Sachsen
Gemeinschaftprägung des Ernestinischen und des Albertinischen Hauses
Kurfürst Johann Friedrich I. (Ernestiner)
Herzog Heinrich (Albertiner)

Taler 1540

Prägestätte: Annaberg

Kataloge:
Schnee 94
Davenport 9728
da lege ich nach mit Jahrgang 1542 :)
 

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numismatik.mario-weidner.de
Dieses kleine Objekt kam mir jüngst unter. Doch die Frage ist, ja was ist es eigentlich?
Avers haben wir zumindest Johann Georg I. von Sachsen in Umschrift und Bild und Revers ein vereinfachtes sächsisches Wappen.
Spielgeld/Jeton, Rechenpfennig, Phantasieprägung???
27 mm Durchmesser, 5,04g, Dichte ca. 8,2 g/cm³
IMG_20210119_152910_2.jpgIMG_20210119_152850.jpg
Vielleicht hat jemand eine Idee?
 
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Dieses 6 Gröscher Stück von 1759, geprägt für Ostpreußen unter russischer Besatzung mit dem Konterfei der Zarin Elisabeth I., durfte ich gestern in meiner Sammlung begrüßen
 

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Stefaninski

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Talerkippe, nach Lpz. Fuß, 1693,
Johann Georg IV. (1691-1694), Auf den Empfang des Hosenbandordens 1624,
Schnee977
sehr schönes Stück wie ich finde :)
 

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