Neuzugänge in eurer Altdeutschland-Münzsammlung

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Von Georg III. zu Georg IV., der auf meiner nächsten Münze allerdings nicht als hannoverscher Landesherr erscheint, sondern als Vormund von Herzog Karl II. zu Braunschweig und Lüneburg. Nachdem Herzog Friedrich Wilhelm, der schwarze Herzog, 1815 in der Schlacht von Quatre-Bras gefallen war, wurde sein 1804 geborener Sohn Karl sein Nachfolger. Bis 1823 stand Karl jedoch unter Vormund- und Regentschaft von Georg, der seinerseits zunächst Prinzregent und dann seit 1820 auch König von Großbritannien und Hannover war.

Herzogtum Braunschweig: 24 Mariengroschen 1820, AKS 28
Braunschweig AKS 28 24 MG 1820 Av.jpgBraunschweig AKS 28 24 MG 1820 Avschräg.jpgBraunschweig AKS 28 24 MG 1820 Rv.jpgBraunschweig AKS 28 24 MG 1820 Rvschräg.jpg


Für einen untadeligen und bescheidenen Lebensstil waren weder Georg noch Karl bekannt. Karls willkürliche Politik führte 1830 sogar zu seinem Sturz. Nachfolger als Regent in Braunschweig wurde sein jüngerer Bruder Wilhelm, der das Herzogtum bis in die Kaiserzeit hinein regierte. Den Kaiserreich-Sammlern ist er durch die Doppelkrone von 1875 (Jaeger 203) bekannt. Ich kann euch Herzog Wilhelm hingegen in jungen Jahren auf einem Vereinsdoppeltaler zeigen.

Herzogtum Braunschweig: Vereinsdoppeltaler 1843, AKS 72
Braunschweig AKS 72 1843 Doppeltaler Av.jpgBraunschweig AKS 72 1843 Doppeltaler Avschräg.jpgBraunschweig AKS 72 1843 Doppeltaler Rv.jpgBraunschweig AKS 72 1843 Doppeltaler Rvschräg.jpg
 
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Meiner Sammlung konnte ich den ersten 2/3 Taler hinzufügen.

Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin
AKS 32
2/3 Taler von 1840
Prägezahl : 856.395 Stück
 

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bernwetz

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Ein ordentlich erhaltener Mohrenkopf-Anton aus Sachsen. Hier ging es mir um einen guten Kompromiss aus Erhaltung und Preis, wirklich hochklassige Exemplare listen leider deutlich jenseits dieser insgesamt etwas öfter auftauchenden 200 Euro-Klasse. Dieses Exemplar zeigt immerhin weniger Kratzer als der Durchschnitt und im Gegenzug etwas Patina.
 

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bernwetz

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Darüber nachgedacht habe ich auch nie wirklich, ich hätte es ja bisher auf die damalige Wahrnehmung der Frisur und Kopfform geschoben. Aber das Rätsel lässt sich sicherlich fundiert auflösen :)
 
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Ich stelle hier mal einen Halbtaler Bern zur Diskussion oder auch nur zum Anschauen. Ich weiß, ist nicht Altdeutschland, aber doch in der Zeit und Nachbarschaft.
Insgesamt ein tolles Stück. Habs eigentlich nur wegen der tollen Patina gekauft und weil es offenbar recht selten ist und einigermaßen günstig war, wenn man Auktionen in der Schweiz als Basis nimmt. Sind viele und deutliche, aber sehr gut hinnehmbare Umlaufspuren drauf. Was aber nicht angegeben war, dass das Stück EA oder PP ist. Kommt auf den Fotos jetzt nicht so gut raus. War das zu der Zeit eigentlich schon Gang und Gäbe, polierte Ronden einzusetzen? Ich nehme aber eher einen EA an (wegen der oft zitierten niedrigen Auflage), trotz der toll spiegelnden Flächen, evtl. sogar einen aufbereiteten Stempel, da das Bärenfell nicht sehr gut ausgeprägt ist. K aus O hat übrigens von dem Typ einen EA verauktioniert, bei dem das Fell wesentlich besser ausgeprägt ist, der aber den gleichen Stempelriss in der Krone aufweist, wie mein Stück.

Wie würdet ihr das Stück einschätzen? Hat jemand einen Literaturtipp zu Berner /Schweizer Münzen zu der Zeit?
 

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So eine Münze legt man sich gerne in die Sammlung. Erhaltung ss-vz?

Jürg Richter/Ruedi Kunzmann, Neuer HMZ-Katalog, Band 2, 7. Auflage, Regenstauf 2011 (deine Münze müsste HMZ #2-232 sein).

Carl Lohner, Die Münzen der Republik Bern, Zürich 1846 (Lohner #258).

Hans-Ulrich Geiger, Der Beginn der Gold- und Dickmünzenprägung in Bern, Bern 1968.
 
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