Neuzugänge in eurer Altdeutschland-Münzsammlung

bernwetz

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Vielen Dank. Dieser Wilhelm ist wahrlich beeindruckend, man schaue nur auf den Adler und insbesondere die Initialen darauf.
 
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Und noch ein Neuzugang mit einer feurigen Regenbogenpatina hinterher, der mich sehr freut. Hat zwar deutliche Randfehler, die mich aber gar nicht so stören.

1/2 Gulden
Wilhelm Herzog zu Nassau, 1838
Auflage 108 000
AKS 44
 

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Heute kann ich euch ein ganz besonderes Exemplar der 16 Guten Groschen aus dem Königreich Hannover präsentieren: Eine Prägung im Ring aus dem Jahr 1834.


Im Jahr 1834 wurde in der Münze in Clausthal zum ersten Mal eine Ringprägemaschine eingesetzt (in Hannover bereits 1821), mit der offenbar auch 16 Gute Groschen geprägt wurden. Allerdings führte Hannover mit Gesetz vom 8. April 1834 zum 1. Juli 1834 den preußischen 14-Taler-Fuß ein, die Prägung von Münzen im Konventionsfuß wurde eingestellt. Und so wurden die 16 Guten Groschen (als halbe Konventionstaler) allenfalls eine kurze Zeit lang im Ring geprägt.

Jaeger sieht in dieser Ringprägung „offenbar eine Probe“ und erfasst sie entsprechend hinter den regulären 16 Guten Groschen als Nr. 33II. Welter vergibt für diese Ringprägung eine eigene Nummer (3058), macht aber keinerlei Angaben bezüglich einer Probe. AKS erwähnt die Ringprägung unter den Varianten der Nr. 66 als „Ringprägung, Rand glatt (Probe)“. Ähnliches gilt für Kahnt: Die Variante 212n wird mit „Ringprägung (Probe mit glattem Rand)“ beschrieben.

Ob diese 16 Guten Groschen nur als Probe hergestellt wurden, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich kann mir – wenn ich mir mein Exemplar anschaue – auch vorstellen, dass die Münzen (gewollt oder ungewollt) in den Umlauf gelangten. Eins ist jedenfalls klar: Angesichts der kurzen Prägedauer sind diese Exemplare heutzutage nur selten anzutreffen.

Etwas zur Provenienz meines Stücks: Es wurde 2017 in der 290. Künker-Auktion zugeschlagen. Der Erwerber bot es mehrfach in eigenen Auktionen vergeblich an und in den Zeiten dazwischen manchmal in seinem Shop. In der aktuellen Auktion wurde der Startpreis nun gesenkt – und ich habe zugeschlagen.

Königreich Hannover: 16 Gute Groschen 1834, Welter 3058, AKS 66, Kahnt 212n
Hannover AKS 66 1834 16 Gute Groschen K 212n Ring Av1.jpgHannover AKS 66 1834 16 Gute Groschen K 212n Ring AvRand.jpgHannover AKS 66 1834 16 Gute Groschen K 212n Ring Rv1.jpg


Und ich freue mich, nunmehr alle mir bekannten vom Stempelschneider „K“ geschaffenen Varianten in meiner Sammlung zu haben. Dies werden vermutlich nicht allzu viele Sammler von sich behaupten können. Allerdings wird es wohl auch nicht allzu viele Sammler geben, die sich überhaupt so intensiv mit den 16 Guten Groschen beschäftigen...

Der 1833 benutzte Avers-Stempel war offenbar noch nicht verbraucht, so dass er auch zusammen mit einem Revers-Stempel des Jahres 1834 verwendet wurde. Dieser Revers-Stempel wurde seinerseits dann mit einem zweiten Avers-Stempel gekoppelt. Komplett neu sind dann die beiden Stempel für die Ringprägung.

Hannover AKS 66 1833u34 16 GG K 212 4x Sign K ARbeschr.jpg

Und wie immer meine Bitte: Wenn jemand weitere Erkenntnisse hat, sei es zu weiteren K-Stempeln, sei es zur Frage, wer sich überhaupt hinter der Signatur K verbirgt usw., meldet euch bitte.
 
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Auch von mir ein Neuzugang für mein Sammelgebiet Bayern und freie Reichsstädte:

Augsburg Reichstaler 1632
Geprägt während des 30jährigen Kriegs unter schwedischer Besetzung
König Gustav II. Adolf
(Vetterle 1632.7)

Ich würde sagen (hoffen) gutes sehr schön
 

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Hallo zusammen,
dieser preußische Ausbeutetaler von 1834 ist ein Mitbringsel von der World Money Fair in Berlin. Erhaltungsangabe gab es beim Verkäufer aus Süddeutschland nicht. Das Stück habe ich vermutlich etwas zu gut bezahlt, mir gefällt es aber sehr gut. Das Revers zeigt einen hübschen Drehglanz, das Avers wirkt hingegen etwas matt. Wie würdet ihr das Stück einschätzen? Vorzüglich oder gibts ein "+"?
Viele Grüße,
F
 

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Hallo zusammen,
dieser preußische Ausbeutetaler von 1834 ist ein Mitbringsel von der World Money Fair in Berlin. Erhaltungsangabe gab es beim Verkäufer aus Süddeutschland nicht. Das Stück habe ich vermutlich etwas zu gut bezahlt, mir gefällt es aber sehr gut. Das Revers zeigt einen hübschen Drehglanz, das Avers wirkt hingegen etwas matt. Wie würdet ihr das Stück einschätzen? Vorzüglich oder gibts ein "+"?
Viele Grüße,
F
Hallo Firenze ,

Erstmal Glückwunsch zu dem in dieser Erhaltung selten anzutreffenden Exemplar - diese frühen Ausbeutetaler aus Preussen kommen ja grösstenteils nur in Umlauferhaltung vor !
Ich würde durchaus ein gutes vz vergeben wenn nicht gar besser, besonders das Revers scheint mir fast ohne jeglichen Kratzer zu sein !?
 
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Hallo Firenze ,

Erstmal Glückwunsch zu dem in dieser Erhaltung selten anzutreffenden Exemplar - diese frühen Ausbeutetaler aus Preussen kommen ja grösstenteils nur in Umlauferhaltung vor !
Ich würde durchaus ein gutes vz vergeben wenn nicht gar besser, besonders das Revers scheint mir fast ohne jeglichen Kratzer zu sein !?
Ein gutes Vz würde ich auch so sehen. Herzlichen Glückwunsch!
 
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