Neuzugänge in eurer Altdeutschland-Münzsammlung

NEUZUGANG 1 :
1/6 Taler 1833 Hessen-Kassel
AKS 47anm.
ohne Randprägung (nur 3x C )
ss
 

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NEUZUGANG 2 :
4 Pfennig Hannover
1816 & '17 / Auflage:71.000 Ex
zu AKS 21
positiv / negativ Prägung
ss
 

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Von mir auch mal wieder was zum Zeigen. Solch seltene Erhaltungen von mehr als 300 Jahre alten Münzen, die auch noch bezahlbar sind, sind doch ziemlicher Zufall:

1/12 Taler, 1717, W.R., Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht, Fürstbischof zu Paderborn und Münster
(Münzmeister Wilhelm Ritter in Münster ab 1714, vorher in Eisenach)
Silber, 3,4 Gramm, 25,2 mm Durchmesser

Die Münzen Westfalens wurde in neuerer Zeit nur zu einem Bruchteil in der Region Westfalen-NRW selbst hergestellt, anders als im Mittelalter bis ca. um das Jahr 1400 herum. Doch es gab eine Vielzahl von Münzprägestätten welche immer wieder Münzen ausprägten. Dazu gehörten Bielefeld, Münster, Soest, Corvey, Höxter, Paderborn, Herford, Dortmund, Rheda, Detmold & Minden.
Vor dem Jahre 1566 beaufsichtigte keine hohe Reichsinstanz die Prägungen der einzelnen Münzherren, diese leiteten ihr Recht oft aus mittelalterlichen Privilegien ab. Im Jahre 1551 war die Aufsicht über das Münzwesen den einzelnen Reichskreisen übertragen worden, Westfalen wurde dem Niederländisch-Westfälischen Kreis zugeordnet. Der Reichskreis beschloß die Anwendung der Reichsmünzordnung von 1559. Für die Münzprägestätten wurden einheitliche Normen des Edelmetallfeingehaltes festgelegt. Ein Kreiswardein sollte den Feingehalt überprüfen. Auch alle Münzmeister wurden verpflichtet, Register über die Ausprägungen zu führen und diese dann beim Wardein vorzulegen. Ausserdem sollten von allen Münzprägungen Belegstücke in einer Truhe mit Schlössern deponiert werden, zu deren Öffnung der Münzmeister, der Kreiswardein und der örtliche Wardein jeweils einen Schlüssel erhielten. Der Kreiswardein überprüfte auch die im Umlauf befindlichen Geldstücke aus Gold, Silber und Kupfer. Auf den Münzen selbst waren der verantwortliche Münzmeister und auch das jeweilige Prägejahr zu vermerken. Die Münzwardeine hatten ihre eigenen Goldstempel & Silberstempel, Punzen genannt, mit welchen der Feingehalt der Stücke garantiert wurde, sogenannte Garantiestempel oder Garantiepunzen. Größtes Silberstück war in allen Reichskreisen der Reichsthaler. Nach der Neuordnung von 1566 sollten in jedem Kreis nur vier Münzprägestätten in Betrieb bleiben, welche auch die Aufträge für andere berechtigte Prägeherren ausführen sollten. Auffallenderweise entstanden zusätzlichen Münzen vor allem im östlichen Westfalen, so etwa in Minden 1573, im Jahre 1578 in Bielefeld, in Paderborn 1592, in Marsberg 1601, in Höxter 1606 und in Rietberg 1614. Die Reichsmünzordnung war damit passé. Das Hauptprodukt dieser Prägestätten war der Groschen zu 1/24 Thaler. (Zitat aus "Muenzenankauf Bielefeld")
 

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Zuletzt bearbeitet:
Nach längerer Zeit kann ich hier mal wieder einen Doppeltaler vorstellen.
Diesmal ist es sogar ein recht seltener.
Herzog Georg verstarb bereits 1853, nachdem er erst 5 Jahre zuvor Herzog geworden war.
Er übernahm das Amt von seinem Bruder Joseph, der während der bürgerlichen Revolution von der Regierung zurücktreten musste.

Herzogtum Sachsen-Altenburg
Doppeltaler von 1852
AKS 58
Prägezahl : 9.400 Stück
 

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