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Neuzugänge in Eurer Medaillensammlung

Dieses Thema im Forum "Medaillen" wurde erstellt von B555andi, 25. März 2011.

  1. Razorback

    Razorback

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    Medaille 1914 1.jpg Medaille 1914 2.jpg

    K.u.K. Monarchie Österreich, Große Verdienstmedaille der Handelskammer für Österreich ud Enns von 1914, Medailleur Hugo Rohrwasser / Peter Breithut.
    Tatsächlich eine große Medaille... 66mm Durchmesser und 121 Gramm Gewicht, punziert im Rand mit (A) für 900er Silber. So a nett´s Madl, hat mich so arm angschaut dass ich nicht widerstehen konnte. :)
     
  2. Loxley

    Loxley

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    Heute habe ich mit der Post ein kleines Juwel erhalten, bei dem ich vor Freude im Dreieck springen könnte.Es handelt sich um eine Goldmedaille auf die Einweihung der Buchhändlerbörse in Leipzig, die ich bei der letzten Künker-Auktion für einen vergleichsweise überschaubaren Betrag ersteigern konnte. Normalerweise entsprechen Goldmedaillen bei Künker nicht meinen finanziellen Möglichkeiten. Aber hier hatte ich einfach Glück.

    Leipzig
    Goldmedaille von 1836 auf die Einweihung der Buchhändlerbörse

    von Gottfried Bernhard Loos und August Ludwig Held

    Vs. Gebäudeansicht, darunter fünf Zeilen Schrift
    Rs. sechs Zeilen Schrift in Kranz aus Efeu, Lorbeer und Ähren

    34 mm
    16,1 g

    Slg. Merseburger 2572 (dort in Silber)
    Gebauer 1836.1.1

    Der Erwerb macht mich gleich aus mehreren Gründen glücklich: Zum einen gibt es den Bezug zu meiner Heimatstadt Leipzig. Zum anderen freut es mich sehr, dass bei dieser Medaille mal KEIN Kurfürst oder König abgebildet ist. Darüber hinaus ist im Vergleich zu den stempelgleichen Stücken aus Silber der Goldabschlag sehr selten und noch dazu in einem ganz prächtigen Zustand.

    Zum Gebäude habe ich ein paar interessante Informationen gefunden. Auf der Medaille sieht es ja ganz ansprechend aus, aber der ursprüngliche Fassadenentwurf des Star-Architekten der damaligen Zeit Karl Friedrich Schinkels wurde abgelehnt, da nur begrenzte Mittel zur Verfügung standen und der Entwurf den bürgerlichen Mitgliedern des Buchhändlervereins zu hochherrschaftlich erschien.Und so lesen sich Auszüge aus den Festreden zur Einweihung auch recht verhalten: "Entbehrt auch unsere Börse der schimmernden Pracht so manches andern öffentlichen Zwecken gewidmeten Gebäudes, so hoffen wir doch, daß auch dessen Anblick und seine innern Verhältnisse den Beschauer wohlthuend ansprechen werden." Wahre Begeisterung klingt anders.

    Die Buchhändlerbörse fiel im 2. Weltkrieg den Bomben zum Opfer und mag auch das damalige Gebäude nicht jedermans Geschmack gewesen sein, der Nachfolgebau, der heute noch vis-a-vis der Nikolaikirche steht, ist ein ganz unansehnliches Beispiel sozialistischer Architektur.

    Ich freue mich jedenfalls über meine Neuerwerbung.
     

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  3. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Drei Hamburger Bronzemedaillen haben mir bei der Auktion Ende Juni in Hamburg so gut gefallen, dass ich zuschlagen musste.

    1842 auf den Stadtbrand 5. bis 7. Mai
    von Loos
    AV Grundriss der Stadt
    RV Phoenix über Flammen
    44,3 mm, 42,9 g

    Hamburg1842-1.jpg Hamburg1842-2.jpg

    1888 auf das 100jährige Jubiläum der allgemeinen Armen-Anstalt
    von E. Pfeiffer
    AV der MitbegründerBaron Voght und Prof. Büsch
    RV Hammonia zwischen zwei Bedürftigen
    42,5 mm, 34,2 g

    Hamburg1888-1.jpg Hamburg1888-2.jpg

    1914 auf das 100jährige Jubiläum der Polizeibehörde
    AV Stadtwappen
    RV Stadthaus am Neuen Wall
    45 mm, 39,4 g

    Hamburg1914-1.jpg Hamburg1914-2.jpg
     
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  4. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Nach längerer Zeit habe ich wieder eine von Alois Börsch gestaltete Medaille in meine Sammlung aufnehmen können :) :

    "400 Jahre Liebfrauendom in München 1894"
    (Kat.-Nr. Hauser 799)

    Die erste Prägung erfolgte im September 1894. Es wurden jeweils 200 Stück in Silber, Bronze und aus Zinn gefertigt.
    Die Herstellungskosten der Silbermedaillen betrugen pro Stück 3,60 Mark, die Bronzemedaillen kosteten 1,50 Mark und die Zinnmedaillen 1 Mark.
    Die beiden Prägestempel kosteten 500 Mark.
    Bis November 1894 wurden nochmals 1.200 Medaillen in Silber nachgeprägt, im Oktober 1898 100 weitere Stücke aus Silber.

    Bei der von mir erworbenen Medaille handelt es sich um eine der seltenen Bronzeausführungen, welche aber trotzdem günstiger als die wesentlich häufigeren Silbermedaillen gehandelt wird.
     

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