• In den nächsten Tagen findet eine technische Änderung statt. Aus diesem Grunde müssen sich alle Forumsmitglieder neu einloggen - bitte schon einmal sicherstellen, dass das Passwort bekannt und die Email-Adresse aktuell ist. Beitrag dazu im Forum

Neuzugänge in eurer Reichsmünzensammlung

Ich beabsichtige als nächste Anschaffung zum Gebiet Kaiserreich mir 2 Münzen zu zulegen.
Die gegradeten bei PCGS gefallen mir im MS Bereich nicht wirklich. Schreckliche Bilder.

Meine Frage: Kann hier jemand mal zwei Stgl Münzen reinstellen, damit ich einen guten Vergleich habe und mir eventuell noch sagen wenn es Abriebspuren gibt auf welche Stellen ich da achten muss?

Jg 107 3 Mark Uni Berlin
Jg 108 3 Mark Uni Breslau


Bei den Normalen Münzen kenne ich die typischen Abriebspuren. Nur bei den Beiden nicht.

Ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe.
 
Zu den beiden Typen kann man auf jeden Fall sagen, dass es Exemplare ohne jeden Kratzer und mit vollem Stempelglanz sein sollten. Sonst toleriert man ja gerne durchaus mal einen nennenswerten Kontakt, aber diese Typen kommen nun wirklich oft nahe perfekt vor. Wenn keine Kratzer vorhanden sind, gibt es in der Regel auch keinen Abrieb durch Umlauf.
 
Ich beabsichtige als nächste Anschaffung zum Gebiet Kaiserreich mir 2 Münzen zu zulegen.
Die gegradeten bei PCGS gefallen mir im MS Bereich nicht wirklich. Schreckliche Bilder.

Meine Frage: Kann hier jemand mal zwei Stgl Münzen reinstellen, damit ich einen guten Vergleich habe und mir eventuell noch sagen wenn es Abriebspuren gibt auf welche Stellen ich da achten muss?

Jg 107 3 Mark Uni Berlin
Jg 108 3 Mark Uni Breslau


Bei den Normalen Münzen kenne ich die typischen Abriebspuren. Nur bei den Beiden nicht.

Ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe.
Diese hier dürften ganz hübsch sein:
 

Anhänge

  • J 107 Av.JPG
    J 107 Av.JPG
    448,6 KB · Aufrufe: 83
  • J 107 Re.JPG
    J 107 Re.JPG
    550,8 KB · Aufrufe: 80
  • J 108 Av.JPG
    J 108 Av.JPG
    1,1 MB · Aufrufe: 78
  • J 108 Re.JPG
    J 108 Re.JPG
    1,4 MB · Aufrufe: 77
Zu den beiden Typen kann man auf jeden Fall sagen, dass es Exemplare ohne jeden Kratzer und mit vollem Stempelglanz sein sollten. Sonst toleriert man ja gerne durchaus mal einen nennenswerten Kontakt, aber diese Typen kommen nun wirklich oft nahe perfekt vor. Wenn keine Kratzer vorhanden sind, gibt es in der Regel auch keinen Abrieb durch Umlauf.
Danke dir für deinen Beitrag. Dann werd ich mich mal umschauen. Ich war nur etwas stutzig, da beide Münzen für mich nicht so detailliert aussehen. Aber so war es wohl gedacht, als man die Stempel herstellte.
 
Danke dir für deinen Beitrag. Dann werd ich mich mal umschauen. Ich war nur etwas stutzig, da beide Münzen für mich nicht so detailliert aussehen. Aber so war es wohl gedacht, als man die Stempel herstellte.
J 107 mit seinem hohen Relief, angebracht in einer Vertiefung und ohne Randstab hätte bestimmt bei einem zu großen Deteilreichtum zu viele Einzelheiten der Darstellung bei der Prägung verloren, da man sicher nicht mit dem selben Druck wie bei einem flacheren Relief hätte prägen können. Neben J 177 ist J 107 eine der experimentierfreudigsten Münzen des Kaiserreiches.
 
Die erste Reichsmünze dieses Jahres ist eine Mark aus dem Jahr , in dem die Titanic unterging.
Einen Augenblick dachte ich, dass es sich um eine PP handeln könnte, aber beim Vergleich mit meinem Markstück in PP ( zwar nicht aus München, sondern aus Berlin ), glaube ich, dass es sich bei dieser Münze eher um einen sehr guten , sehr frühen EA handelt. Zwar ist das Relief schneeweiss, aber der Münzgrund ist leicht unruhiger, als bei der PP. Gibt es nicht in der amerikanischen Münznomenklatura den Begriff " Deep Prooflike " ? So würde ich auf Englisch eine Münze mit diesem Aussehen bezeichnen.

J 17
1 Mark 1912 D
Auflage: 632.700 Ex
 

Anhänge

  • J 17 1912 D Av.JPG
    J 17 1912 D Av.JPG
    265,3 KB · Aufrufe: 107
  • J 17 1912 D Re.JPG
    J 17 1912 D Re.JPG
    309 KB · Aufrufe: 108
Die erste Reichsmünze dieses Jahres ist eine Mark aus dem Jahr , in dem die Titanic unterging.
Einen Augenblick dachte ich, dass es sich um eine PP handeln könnte, aber beim Vergleich mit meinem Markstück in PP ( zwar nicht aus München, sondern aus Berlin ), glaube ich, dass es sich bei dieser Münze eher um einen sehr guten , sehr frühen EA handelt. Zwar ist das Relief schneeweiss, aber der Münzgrund ist leicht unruhiger, als bei der PP. Gibt es nicht in der amerikanischen Münznomenklatura den Begriff " Deep Prooflike " ? So würde ich auf Englisch eine Münze mit diesem Aussehen bezeichnen.

J 17
1 Mark 1912 D
Auflage: 632.700 Ex
Auf Grund der Prägeschärfe und der Details, würde ich hier doch eher auf eine PP tippen, als auf eine PL. Ich habe allerdings auch eine PL als Mark in meiner Sammlung. Diese hätte ich persönlich auch als PP eingestuft. NGC sah dass allerdings anders...Warum auch immer :), denn eine Begründung gibt es ja keine....
 
Ich habe auch von NGC ein Exemplar in MS64PL, dass ich selber als PP einschätze.
Die scheinen da ziemlich 'speziell' draufzusein.
 
Vielen Dank für Eure Einschätzungen. Ich schwanke etwas. Das Relief spricht für PP, der Münzgrund eher für EA, da er weniger tief spiegelt, als bei meinen KR- PPs und etwas weniger glatt scheint. Ich habe die Münze erst einmal als " proof eller prakt ? / PP oder EA " in meine Kartei eingetragen.
 
Zurück
Oben
Sie nutzen einen Adblocker

Sicherlich gibt es Seiten im Internet, die es mit Werbung übertreiben. Dieses Seite gehört nicht dazu!

Aus diesem Grunde bitte ich Sie, Ihren Adblocker zu deaktivieren. Danke!

Ich habe den Adblocker für diese Seite ausgeschaltet