Neuzugänge in Eurer Sammlung

Rambo

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Und wieder ein hat sich eine kleine Münze in die Sammlung gesellt.

1/12 Stater Krösus Lydien 560 - 546 v. Chr.
Gewicht: 0,82 g
Durchmesser: 8 mm

Es handelt sich um die erste Silbermünze der Welt nach Einführung der Bimetallwährung durch Krösus. Eine besondere Münze in besonders schöner Erhaltung für das kleine Nominal.
 

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Immer nur Byzanz vorzustellen ist ja vielleicht auch ein bisschen langweilig ... deshalb hab ich meine Sammlung mal ein wenig unter dem Motto "Gefährliche Nachbarn" ergänzt. Da gabs z.B. die Sasaniden/Perser ...
 

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Spätestens nach den Sasaniden ist aber mit der Antike Schluss. Die Abbasiden sind nun schon deutlich Mittelalter. Die stehen übrigens auf dem Kopf.
Vielleicht kann man ja hier im Forum noch die Kategorie Mittelalter einrichten.
Gruß ischbierra
 
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Du hast natürlich recht, @ischbierra! Aber die Byzantiner selbst sind ja auch ein sehr spezieller Fall. Da reicht die Antike plötzlich bis knapp vor Kolumbus und Luther ...
Grüße zurück!
 
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Also zurück zu den Byzantinern: Follis Justinians I. aus Kyzikos, Jahr 15 (541/42), 21,3g/41mm, Sear 207/Sommer 4.72.
Wie die Prägestätte in Nikomedia (s. meinen Post unter #212) diente auch die in Kyzikos der Grundversorgung der Bevölkerung mit den alltagsrelevanten Kupferstücken; Gold und Silber wurden an beiden Orten nicht geprägt.
 

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Unsaubere Prägungen erfreuen den Münzsammler selten, können aber gelegentlich der Numismatik weiterhelfen. An diesem anonymen Follis der Klasse B (Romanos III. Argyros, 1028-1034, zugeschrieben; 10,21g Ae) bspw. lässt sich dank des dezentrierten Revers gut erkennen, dass hier ein Follis der Klasse A wiederverwertet wurde; "+Ihsys" lässt sich noch lesen. Nur dank solcher Überprägungen ist es möglich, eine relative Chronologie der anonymen Folles des 10./11. Jahrhunderts zu erstellen.
 

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Von einigen Kaisern des 11. Jahrhunderts waren anonyme und nicht-anonyme Folles nebeneinander im Umlauf. Hier ein namentlicher Follis von Michael VII. (1071-1078), Sear 1878 / Sommer 55.8, 9,5g Ae.
 

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Als die Araber in den 630er Jahren mit ihren Eroberungszügen begannen, orientierten sie sich bei ihren Münzmotiven für die kommenden Jahrzehnte an denen der eroberten Gebiete. Für Silbermünzen waren die sasanidischen Drachmen Vorbild, bei Kupfermünzen kupferte man bei den Byzantinern ab. Erst um 700 wurden diese Arabo-Byzantiner und Arabo-Sasaniden von Münzen eines eigentlich islamischen Stils abgelöst, der auf bildliche Darstellungen gänzlich verzichtete. Hier ein arabo-byzantinischer Fals (Follis) aus der Zeit des Kalifen Abd al-Malik, 3,49g Ae, geprägt in Tiberias am See Genezareth.
 

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B555andi

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Diesen Winzling aus Elektron habe ich bei der E-Live Auktion von Roma Numismatics (London) Mitte April 2020 ersteigert. Aufgrund Coronabedingter Einschränkungen, was den Versand betraf, konnte das gute Stück erst vergangene Woche abgeschickt werden. Gestern kam die Sendung bei mir an.

Ich wollte unbedingt eine Münze aus dieser frühen Epoche (ca. 650 v.Chr.) in meiner Sammlung haben. Sie stammt aus Ionien, wobei die Münzstätte unbestimmt ist. Sie hat einen Durchmesser von 5mm und wiegt 0,29 Gramm. Die Vorderseite ist rauh ohne Abbild; die Rückseite zeigt ein Incusum.

Mein Scanner hat Probleme, den Winzling richtig darzustellen. Wer möchte, kann bei der 69. E-Live Auktion bei Roma Numismatics unter Los 416 nachschauen. Deren Fotos sind um Lichtjahre besser...:rolleyes:
020-a.jpg 020-r.jpg
 
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