Neuzugänge in Eurer Sammlung

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Die anonymen Folles der Klassen A2 und A3 (wenn man denn hier unterscheiden will) aus der Zeit Basileios II. (976-1025) gehören zu den häufigsten Münzen aus mittelbyzantinischer Zeit, was angesichts der sehr langen Regierungszeit dieses Kaisers auch nicht verwundert. In zweierlei Hinsicht sind diese Münzen dennoch bemerkenswert: 1. hinsichtlich der Anzahl der Varianten, die sich nach Zahl und Anordnung der Punkte im Kreuznimbus und auf dem Evangeliar sowie der unterschiedlichen Ornamente auf dem Revers ausmachen lassen - mehr als 50 Typen sind bekannt; 2. in Bezug auf das Gewicht dieser Münzen, bei dem von 5g bis 20g alles möglich ist. Hier ein Exemplar vom oberen Ende der Gewichtsskala: 19,19g. Müsste der Typ DOC A2 40b sein ... Bei aller Vielfalt ist es leider bisher nicht möglich, einzelne Varianten bestimmten Prägestätten oder Jahren zuzuordnen.
 

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Meine erste (bewusst ersteigerte jedenfalls) Fälschung: Zeitgenössischer Guss eines Follis Justinians I. (vgl. Sear 163). Neben der Optik erkennt man die Unechtheit auch am deutlichen Untergewicht (12,9g) und an der sich allzu glatt, irgendwie "seifig" anfühlenden Oberfläche.
 

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Von derselben Auktion noch eine Fälschung in anderer Farbe: Fourree-Histamenon Basileios' II. (vgl. Sear 1796). Auch hier zeigt das Untergewicht (2,68g) die Unechtheit schon an, selbst wenn die Vergoldung an den höheren Stellen des Reliefs gehalten hätte. Solche Stücke dürften sich m.E. eigentlich nie lange im Umlauf gehalten haben, bevor sie enttarnt wurden ...
 

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Meine erste (bewusst ersteigerte jedenfalls) Fälschung: Zeitgenössischer Guss eines Follis Justinians I. (vgl. Sear 163). Neben der Optik erkennt man die Unechtheit auch am deutlichen Untergewicht (12,9g) und an der sich allzu glatt, irgendwie "seifig" anfühlenden Oberfläche.
Hallo issyr7,
ich wäre da nicht so sicher, dass dies eine Gußfälschung ist. Gewicht ist etwas gering, aber nicht völlig abseitig.
 
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Hallo issyr7,
ich wäre da nicht so sicher, dass dies eine Gußfälschung ist. Gewicht ist etwas gering, aber nicht völlig abseitig.
Hm, das Teil sieht jedenfalls deutlich anders aus als alle Kupferstücke, die ich bisher gesehen habe. Wie würdest du denn die so unterschiedliche Haptik erklären? Und die perfekt runde Form, die man bei geprägten Münzen der Zeit fast nie so findet?
 
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Wahrscheinlich hast Du doch recht. Ich sehe ja nur das Bild. Habe mal im Byzanzforum nachgefragt, was die meinen. Da war auch Skepsis hinsichtlich der Echtheit, wegen der Bildqualität wollte man sich aber nicht festlegen.
 
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