Nomismata

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Die Islamischen Flotten, die Konstantinopel angriffen, hatten in der Mehrheit Christliche Rudersklaven.
Um zu überleben mußten die Sklaven rudern, sonst soffen sie im Gefecht ab.
 

bayreuth

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Die Islamischen Flotten, die Konstantinopel angriffen, hatten in der Mehrheit Christliche Rudersklaven.
Um zu überleben mußten die Sklaven rudern, sonst soffen sie im Gefecht ab.
Und wie die Geschichte gezeigt hat, hat das beide Male auch so prima funktioniert im Jahre 678 bzw. 718.
Sklaven sind mit Beibooten getürmt und haben die Angriffspläne verraten, zudem waren es keine klassischen Seeschlachten wie in der Antike mit Entern der gegnerischen Boote und Schwertkampf, sondern Angriffe gegen stationäre Befestigungsanlagen, bzw. die Byzantiner konnten mit ihren eigenen Galeeren durch den Einsatz von Griechischem Feuer die feindlichen Schiffe aus der Distanz zerstören.
Beim 2. Versuch sind von 1800 Schiffen stolze 5 zurückgekehrt, und je nach Quelle zwischen 130000 und einer halben Million Mann auf Islamischer Seite draufgegangen, während die Verteidiger etwa 80000 Tote zu beklagen hatten.
Insgesamt war es ein Glücksfall, dass Konstantinopel damals nicht gefallen ist, sonst wären die feindlichen Truppen immer weiter marschiert bis ins Frankenreich und wir würden wahrscheinlich heute noch im Mittelalter verharren und wie in Afghanistan 5x am Tag in die Moschee rennen müssen.
 
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Zur römischen Flotte gibt es hier einen Vortrag:
Ich glaube,der Status der Ruderer wird entweder hier oder im 1.Teil angesprochen.
 
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Thema Handelsschiffe im römischen Reich:
Die Handelsschiffe waren in erster Linie reine Segler.
 
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Moin

Mal wieder einige Fragen:

Welche Münzen mit welchen Feingehalten und Gewichten waren um 1200, nicht wesentlich später!!!, in Byzanz, im Friaul, Tirol und München gängig, bzw. im Umlauf.
Wiki ist da nicht sehr ausführlich und genau genug.

Vielleicht kann mir ja jemand hier helfen.
 
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Moin

Mal wieder einige Fragen:

Welche Münzen mit welchen Feingehalten und Gewichten waren um 1200, nicht wesentlich später!!!, in Byzanz, im Friaul, Tirol und München gängig, bzw. im Umlauf.
Wiki ist da nicht sehr ausführlich und genau genug.

Vielleicht kann mir ja jemand hier helfen.

Zumindest zu Byzanz kann ich ein bisschen was sagen: Um 1200 regierte Alexios III., unter ihm galt im Wesentlichen noch das System, das unter Alexios I. ein gutes Jahrhundert zuvor eingeführt worden war: 1 Hyperpyron (knapp 4,5g Gold zu ca. 20,5 Karat) = 3 Elektron-Aspron-Trachea (gleiches Gewicht, 10-20% Gold) = 184 Billon-Aspron-Trachea (gleiches Gewicht, 6-8% Silber). Unterhalb der Billon Trachea gab es noch Tetartera und Halb-Tetartera als reine Kupfermünzen mit einem Gewicht von etwa 4 und 2 Gramm. Bei diesen Kupfermünzen ist unbekannt, in welchem Wertverhältnis sie zu den ersten drei Typen standen. Die Gewichtsangaben sind bei allen Münztypen nur als Richtwerte zu verstehen, die meisten Exemplare liegen leicht bis deutlich darunter; auch bezüglich des Edelmetallgehalts kann nur Materialanalyse wirkliche Sicherheit bringen.
Nach der Eroberung von Konstantinopel 1204 verschwand dieses System: In den griechischen Exilreichen wurden die Goldmünzen verschlechtert, die Elektronstücke wurden zu reinen Silbermünzen (generell ziemlich selten) und Billon wurde durch Kupfer ersetzt. Im sog. Lateinischen Kaiserreich der Kreuzfahrer wurden fast nur noch Kupfertrachea geprägt.
 
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In Bayern liefen die Pfennige Ludwigs I. um. Gewicht ca 0,8 gr., Feingehalt 12-14 Lot, als 750, 813 oder 900.
 
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