Österreich - 20 Euro "S.M.S. Viribus Unitis" (13.09.2006)

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Gemäß der Kundmachung der Münze Österreich Aktiengesellschaft im Amtsblatt zur Wiener Zeitung vom 18. Juli 2006 gelangt am 13. September 2006 im Wege der Oesterreichischen Nationalbank eine Sammlermünze zu 20 Euro "S.M.S. Viribus Unitis" aus der Serie "Österreich auf Hoher See" zur Ausgabe.

Die Münze ist aus einer Legierung von 900 Tausendteilen Silber (Toleranz +/- 5 Tausendteile) und 100 Tausendteilen Kupfer hergestellt. Ihr Durchmesser beträgt 34 mm, ihr Raugewicht 20 g (Toleranz +/- 0,20 Gramm) und ihr Feingewicht 18 g (Toleranz +/- 0,28 Gramm). Die Auflage ist mit 50.000 Stück, ausschließlich in polierter Platte, begrenzt und wird direkt durch die Münze Österreich AG ausgegeben.

Die Vorderseite zeigt die „Viribus Unitis“ – ein Kriegsschiff, welches der Tegetthoff-Klasse angehörte. Dieses ist mittig im Münzbild platziert. Vorgelagert ist der Viribus Unitis die Reling eines Begleitschiffes. Hinter dem Schiff, am linken Rand positioniert, sind zwei weitere Schiffe am Horizont in ihrer Silhouette zu erkennen. Über diesen beiden Schiffen verläuft der Rundtext „S.M.S. Viribus Unitis“ von links nach rechts. Der Text „REPUBLIK ÖSTERREICH 20 EURO“ ist dreizeilig in den unteren Teil der Münze positioniert, die Jahreszahl „2006“ befindet sich im rechten unteren Motivteil.

Die Rückseite zeigt Motive der in der Adria stationierten k. u. k. Kriegsmarine. Auf der linken Seite der Münze ist das Schlachtschiff „S.M.S. Viribus Unitis“ in einer Frontalansicht, mit den markanten, zur Seite gedrehten Drillingsgeschütztürmen zu sehen. Es wird im Vordergrund rechts von einem U-Boot begleitet, auf dessen Turm zwei Offiziere dargestellt sind. Darüber ist die Flagge der k. u. k. Marine aufgezogen. Über dem U-Boot, durch den Rauch aus den Schloten der Viribus Unitis getrennt, ist ein Doppeldecker Seeflugzeug abgebildet. Der Text „K. u. K. KRIEGSMARINE“ ist in einem Viertelbogen in der Mitte am oberen Münzrand zur rechten Seite hin zu lesen.

Beide Seiten sind mit einer erhöhten Randleiste umrahmt. Der Rand der Münze ist gerippt.

Auf Grund des § 8 des Scheidemünzengesetzes 1988, Bundesgesetzblatt Nummer 597/1988 in der derzeit geltenden Fassung, ist die neu zur Ausgabe gelangende Scheidemünze (Sammlermünze) bis zu ihrer Außerkurssetzung gesetzliches Zahlungsmittel. Bei einer einzelnen Zahlung müssen noch nicht außer Kurs gesetzte Scheidemünzen (Sammlermünzen) von der Oesterreichischen Nationalbank und der Münze Österreich Aktiengesellschaft ohne Begrenzung, von den Gebietskörperschaften bis zu einhundert Stück und von allen übrigen Personen im Ausmaß von bis zu fünfzig Stück, davon auf Euro oder Cent lautende Gedenkmünzen sowie auf Euro oder Cent lautende Münzen aus Gold mit einem Feingewicht von einer Troy-Unze oder einem Bruchteil einer Troy-Unze und jeweils einem Mischungsverhältnis von 999 vT, die zum jeweiligen Tageswert für Barrengold (Londoner Goldfixing, umgerechnet zum Devisenmittelkurs für den US-Dollar) zuzüglich einer Prägegebühr in Umlauf gebracht werden (z.B. Wiener Philharmoniker) jedoch nur bis zu zehn Stück angenommen werden. Die Münze Österreich Aktiengesellschaft ist verpflichtet, noch nicht außer Kurs gesetzte Scheidemünzen (Sammlermünzen) ohne Begrenzung gegen Banknoten oder andere Scheidemünzen (Sammlermünzen) umzutauschen. Scheidemünzen (Sammlermünzen) sind nur im Ausgabeland gesetzliches Zahlungsmittel und müssen sich von den Euro- und Cent-Münzen, die für den Umlauf bestimmt sind, unterscheiden.
 

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