Paketdiebstahl im September bis November 2020 zu meinen Lasten

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@Schneeflocke78 geh doch Mal von dem Gedanken weg, daß derTransporteur des Paketes und der der beim Verschwinden des Paketes Ersatz leistet (zahlt) dasselbe Unternehmen ist.

Der Transporteur kann seine Ersatzpflicht durch AGB praktisch völlig ausschließen oder auch beliebig begrenzen. Das macht DHL auch mit der 500€ Gernze. Andere Transportunternehmen bieten z.T. gegen Aufpreis auch eine Erhöhung der Haftungssumme an


Völlig unabhängig davon kann aber ein anderes Unternehmen (Versicherung) sich verpflichten, beim Verlust des Paketes beim Transporteur dir Ersatz zu leisten (natürlich gegen Entgelt). Dieser zusätzliche Versicherungsvertrag beeinflußt die Haftungsgrenze des Transporteurs natürlich nicht.


Was da nun zweckmäßiger oder billiger ist muß jeder selbst entscheiden.
 

bayreuth

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Als die Post damals privatisiert wurde habe ich keinen jammern/schreien hören (gleiches gilt übrigens für die Bahn).
Jetzt sind beide Privatunternehmen. Mit allen Konsequenzen.

Also hört auf rumzuheulen. Ihr habt es alle so gewollt, bzw nichts dagegen getan.


PS: Ich bin weder bei Post noch Bahn beschäftigt. Und ich versende nur mit DHL, die anderen Versender sind für mich unterste Kanone was Service usw betrifft. Ausnahme ist INTEX. Mit der Post hatte ich in 20 Jahren bisher nur 2 Verluste (Briefsendungen). Und ich sammle nicht nur Münzen, ich hab knapp ein Dutzend Sammelgebiete.
Wenn ich an die Post denke, hat sich der Service denke ich verbessert. Es werden viel mehr Pakete befördert als früher, verhältnismäßig ist durch die Konkurrenz und Digitalisierung das Versenden und Empfangen von Paketen einfacher geworden (Packstation z.B.), und zumindest zwischenzeotlich sind die Paketpreise im Verhältnis zur Inflation gesunken. Waren das nicht mal 5 Stufen bis 20 kg? Ich kann mich noch erinnern, in den 80ern und Anfang der 90er immer lange Schlangen, und am Nachbarschalter ging es immer schneller als in der eigenen Schlange. Heute gibt es mehr Postagenturen (gefühlt) als damals Filialen mit besseren Öffnungszeiten.
Bei der Bahn ist es unterschiedlich: Wo die Strecken stillgelegt wurden, für die wenigen Nutzer nicht so toll, aber derzeit wird ja vieles auch wieder reaktiviert. Heute gibt es keine versifften stinkigen Raucherabteile in 40 Jahre altem Wagenmaterial mehr. Verbindungen mit Umstieg und wen man es eilig hat sind zugegebenermaßen ein Problem, aber das ist ja von der Politik so gewünscht dass der Michel Auto fährt zur Arbeit, weswegen der ÖPNV für Pendler absichtlich schlechtgemacht ist wenn man nicht direkt am Bahnhof wohnt und ohne Umstieg zur Arbeit kommt.
 
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Als die Post damals privatisiert wurde habe ich keinen jammern/schreien hören (gleiches gilt übrigens für die Bahn).
Jetzt sind beide Privatunternehmen. Mit allen Konsequenzen.

Also hört auf rumzuheulen. Ihr habt es alle so gewollt, bzw nichts dagegen getan.


PS: Ich bin weder bei Post noch Bahn beschäftigt. Und ich versende nur mit DHL, die anderen Versender sind für mich unterste Kanone was Service usw betrifft. Ausnahme ist INTEX. Mit der Post hatte ich in 20 Jahren bisher nur 2 Verluste (Briefsendungen). Und ich sammle nicht nur Münzen, ich hab knapp ein Dutzend Sammelgebiete.

Ja ja, die guten alten Zeiten. Die Deutsche Bundespost. An die kann ich mich noch gut erinnern. Bürokraten und Technikfeindliche Paragraphenreiter.

Ich werde es nie vergessen, wie wir mit „illegalen Funkstationen“ als Jugendliche alle Sorge vor dem Gelben Wanderzirkus hatten (nicht angemeldete CB 80 Kanäler mit kleinen Richtantennen oder Nachbrennern... uuuh).

Oder wie sich dank der Genehmigungsgeschwindigkeit einer Schnecke mit Rheuma die Hacker eigene Modems bauten, weil die von der Bundespost zugelassenen Geräte teuer oder veraltet waren. Natürlich war auch das illegal.

Aber wen wundert das? Bereits 1977 nach der ersten Vorstellung von Btx wurde es erst mal 3 Jahre aufgrund politischen Drucks auf die Bundespost auf Eis gelegt.

Wahrscheinlich würden wir heute noch mit dem Fernsprechtischapparat DFeTAp 85 telefonieren.

Es ist nicht alles gut, was eine Privatisierung bringt. Aber „die gute alte Zeit“ ist zumeist eine einfache Verklärung der damaligen Wirklichkeit.
 
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hh1969

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Wenn ich an die Post denke, hat sich der Service denke ich verbessert. (...)
Einspruch, Euer Ehren.

Die Postfilialen sind in meinen Augen die größten Service-Wüsten in ganz Deutschland.

Bei den Google-Bewertungen stets das Rücklicht bildend zeichnen sie sich aus durch:

- längste Warteschlangen (ist so gewollt)
- lahmarschige Ex-Beamte
- fehlende Azubis (kein Wunder)
- geringe Anzahl von Mitarbeitern.

Die meide ich wie der Teufel das Weihwasser.
 

Raphael

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Einspruch, Euer Ehren.

Die Postfilialen sind in meinen Augen die größten Service-Wüsten in ganz Deutschland.

Bei den Google-Bewertungen stets das Rücklicht bildend zeichnen sie sich aus durch:

- längste Warteschlangen (ist so gewollt)
- lahmarschige Ex-Beamte
- fehlende Azubis (kein Wunder)
- geringe Anzahl von Mitarbeitern.

Die meide ich wie der Teufel das Weihwasser.
Ich stimme dir voll zu, möchte dennoch anmerken, dass es gar keine Postfilialen mehr gibt. Es ist die Postbank, die "Post" nebenbei macht.
 

Kempelen

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Es ist nicht alles gut, was eine Privatisierung bringt. Aber „die gute alte Zeit“ ist zumeist eine einfache Verklärung der damaligen Wirklichkeit.
Für die Kunden mag sich einiges verbessert haben.
Aber für die Zusteller hat sich seit der Privatisierung sehr vieles zum Negativen entwickelt.
 

bayreuth

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Ja ja, die guten alten Zeiten. Die Deutsche Bundespost. An die kann ich mich noch gut erinnern. Bürokraten und Technikfeindliche Paragraphenreiter.

Ich werde es nie vergessen, wie wir mit „illegalen Funkstationen“ als Jugendliche alle Sorge vor dem Gelben Wanderzirkus hatten (nicht angemeldete CB 80 Kanäler mit kleinen Richtantennen oder Nachbrennern... uuuh).

Oder wie sich dank der Genehmigungsgeschwindigkeit einer Schnecke mit Rheuma die Hacker eigene Modems bauten, weil die von der Bundespost zugelassenen Geräte teuer oder veraltet waren. Natürlich war auch das illegal.

Aber wen wundert das? Bereits 1977 nach der ersten Vorstellung von Btx wurde es erst mal 3 Jahre aufgrund politischen Drucks auf die Bundespost auf Eis gelegt.

Wahrscheinlich würden wir heute noch mit dem Fernsprechtischapparat DFeTAp 85 telefonieren.

Es ist nicht alles gut, was eine Privatisierung bringt. Aber „die gute alte Zeit“ ist zumeist eine einfache Verklärung der damaligen Wirklichkeit.
Die alten Wählscheibentelefone mit 3,xx DM Miete pro Monat auf der Telefonrechnung kenne ich auch noch. Das Kabel war so lang wie es der Techniker installiert hat. Reichweite 2 m ab Dose, man konnte in einer Ecke vor dem Gästeklo telefonieren. Nachdem die Freigabe für private Apparate kam, hat es ewig gedauert bis die Familie überzeugt war das ein Tastentelefon aus dem Mediamarkt schnelleres Wählen ermöglicht und die 24,99 DM Anschaffungskosten sich in wenigen Monaten amortisiert haben. Meine Oma hat die Telefonmiete für den Apparat mit Wählscheibe sogar noch bis 2004 bezahlt.
 

Seltengast

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Wir hatten damals auch die kurze Telefonleitung im Haus, und das Telefon stand im Hausflur. Bis mein Bruder einen Tischapperat aus den USA mit gaaaaanz langem Kabel mitgebracht hatte. :) Das muss in den frühen 90ern gewesen sein. Und war auch illegal. Plötzlich konnte man bequem im Wohnzimmer telefonieren! Das war eine ganz neue Erfahrung damals. Kaum vorstellbar heute...

Den alten roten Apperat von der Post benutze ich heute noch. Es ist ein DFeTAp 758. Das moderne etwas flachere mit Tasten in bordeauxfarben. :)
 
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