Platin Preisentwicklung ab dem 15.08.2019

Kempelen

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Platinpreis Unze/Spot
Kalenderwoche 33/2021

16.08.2021 : EUR 856.05

Goldpreis : EUR 1.505.72
Silberpreis : EUR 19.97
Palladiumpreis : EUR 2.232.92

Bitcoin : EUR 40.168.63
 
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Ich hab mich schon sehr oft geirrt, aber wäre es nicht logisch, das der Platinpreis aufgrund immer weniger gebauter Katalysatoren weiter fällt ?
 

numisfreund

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Ich hab mich schon sehr oft geirrt, aber wäre es nicht logisch, das der Platinpreis aufgrund immer weniger gebauter Katalysatoren weiter fällt ?

Verwendung​

Aufgrund ihrer Verfügbarkeit und der hervorragenden Eigenschaften gibt es für Platin und Platinlegierungen zahlreiche unterschiedliche Einsatzgebiete. So ist Platin ein favorisiertes Material zur Herstellung von Laborgeräten, da es keine Flammenfärbung erzeugt. Es werden z. B. dünne Platindrähte verwendet, um Stoffproben in die Flamme eines Bunsenbrenners zu halten.

Platin wird darüber hinaus in einer nahezu unüberschaubaren Anzahl von Bereichen verwendet:

  • Platin ist ein edles und wertvolles Metall – es ist knapp sechzig Mal teurer als Silber.[20] Es wurde und wird daher für teure Schmuckwaren und Schreibfedern, aber auch als Zahlungsmittel bzw. Geldanlage benutzt. Für diese Zwecke wird Platin, wie Gold, in Form von Legierungen verwendet, da es in reinem Zustand kaum härter als Gold ist. Die Anlagemünzen Platinum Canadian Maple Leaf und American Platinum Eagle werden heute noch ausgegeben. In Russland wurden zwischen 1828 und 1846 Geldmünzen aus Platin geprägt, der Platinrubel. Zunächst waren es Münzen aus etwa 10,3 Gramm Platin im Wert von 3 Rubeln, später kamen Münzen des doppelten und vierfachen Wertes und des entsprechenden Platingewichtes hinzu. Des Weiteren gab die Münze Österreichs eine Bullionmünze mit dem Motiv der Wiener Philharmoniker[21] mit einer Unze Reinplatin (999,5 ‰) zum Nominale von 100 Euro aus.
  • Thermoelemente
  • Widerstandsthermometer (z. B. Pt100)
  • Heizwiderstände
  • Kontaktwerkstoffe und Elektroden, z. B. in Zündkerzen
  • Katalysatoren. Beispiele sind nicht nur Fahrzeugkatalysatoren einschließlich der Diesel-Oxidationskatalysatoren und Katalysatoren in Brennstoffzellen, sondern auch solche für großindustrielle Prozesse wie der Salpetersäureherstellung und für Platin-Rhodium-Legierungen. Ein historisch wichtiges Beispiel ist das Döbereinersche Feuerzeug. Für 2005 wird der Verbrauch von Platin für die Katalysatorherstellung auf 3,86 Millionen Unzen geschätzt, das entspricht etwa 120,1 Tonnen.
  • Magnetwerkstoffe
  • Chemischer Apparatebau, Labor- und Analysegeräte
  • Schmelztiegel für die Glasherstellung
  • Glaseinschmelzlegierungen
  • Medizinische Implantate, Legierungszusatz in Dentalwerkstoffen (siehe auch: Biomaterial)
  • Herzschrittmacher
  • Schubdüsen, Verkleidungen für Raketen
  • Spinndüsen
  • Platinspiegel (Spiegel und teildurchlässige Spiegel, die im Gegensatz zu Silberspiegeln nicht anlaufen können)
  • Laserdrucker (Ladekorona)
  • Beschichtungen von Turbinenleitschaufeln in Flugzeugtriebwerken
  • Platingeräte für die Spezialglasschmelze. Für die optische und technische Spezialglasschmelze werden tausende von Geräten aus Platinwerkstoffen hergestellt. Über Labortiegel aus Rein-Pt-, PtIr-, PtRh- oder PtAu-Werkstoffen für die ersten Versuchsschmelzen bis zu kompletten kontinuierlichen Wannensystemen, die einige 100 kg Platingewicht haben können. Außer den Läuterkammern, Tiegeln und Rohrsystemen aus PtIr oder PtRh kommen auch Zusatzgeräte wie Rührer, Deckel, Elektroden, Auslaufringe und Düsen zum Einsatz.
Quelle und mehr: Platin – Wikipedia
 

Kempelen

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Das ist eine gigantische Zahl, die in den nächsten Jahren gen 0 schmilzt.
Wie sich der Platinpreis entwickeln wird, ist schwer einzuschätzen.
Es gab Zeiten, da war Platin doppelt so teuer als Gold (2008).
Aktuell ist Gold fast doppelt so teuer als Platin.
Der Trend ist also rückläufig.
Für Münzensammler haben Platinmünzen trotzdem ihren Reiz ;).
 

Heinz-Rudolf

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Das ist eine gigantische Zahl, die in den nächsten Jahren gen 0 schmilzt.
Seid gegrüßt!
Aber die Katalysatoren werden zum allergrößten Teil dem Wertstoff zugeführt.
Es ist das Teil, dass beim Verschrotten als erstes in "Sicherheit" gebracht wird.
Viele Grüße
Heinz-Rudolf
 
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Kempelen

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Seid gegrüßt!
Aber die Katalysatoren werden zum allergrößten Teil dem Wertstoff zugeführt.
Es ist das Teil, dass beim Verschrotten als erstes in "Sicherheit" gebracht wird.
Viele Grüße
Heinz-Rudolf
Hallo Heinz-Rudolf

jjjaaade will darauf hinaus, daß die Nachfrage nach Platin sinken wird.
Das würde natürlich zu einem weiteren Preisrückgang führen, sollte sich nicht eine andere gleichwertig umfangreiche Nutzbarkeit finden.
 

Heinz-Rudolf

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Grüß dich Wolfgang!
Danke für den Hinweis. Ich habe es so nicht aufgenommen.
Das der Platinpreis sinkt, glaube ich nicht. Eher der Palladium-Spot.
Aber wenn die Platinmetalle günstiger würden, würde ich mir noch einige Bullionstücke zulegen.
Schöne Grüße
Heinz-Rudolf
 
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Das ist eine gigantische Zahl, die in den nächsten Jahren gen 0 schmilzt.
Irrtum. E-Autos in der derzeitigen Form sind einfach zu unwirtschaftlich und unausgereift. Über Details will ich mich hier nicht auslassen. Was passiert, ist folgendes: Ein Teil des viel zu teuren Palladiums wird bei den Katalysatoren durch Platin ersetzt. Es gibt bei den Kat´s auch noch ein anderes Problem, weswegen es sinnvoller ist Platin, statt Palladium zu nehmen. Wer es weis, für den ist es logisch. Daher wird Platin vorerst billig bleiben und Palladium irgendwann wie ein Stein fallen.
 
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Irrtum. E-Autos in der derzeitigen Form sind einfach zu unwirtschaftlich und unausgereift. Über Details will ich mich hier nicht auslassen.
Sicherlich kein Irrtum.
Das ist und bleibt eine Frage der Zeit, ob nun E oder H2 oder sonstein Antrieb ohne Öl-Produkte und Kat.

Selbst Industrie-Katalysatoren werden immer weniger werden, da auch hier energetisch umgestellt werden wird, wenn das auch noch eine Weile länger dauern wird.
 
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