Portugal 5.000 Reis 1883 etwas untergewichtig - ist das normal?

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Hallo in die Runde,
ich habe die Tage eine portugisische Goldmünze bekommen, bei der mich etwas das Gewicht und die Maße wundern.
5.000 Reis, 1883, Luis I.
Soll-Gewicht: 8,868 g - Ist-Gewicht: 8,78 g
Soll-Durchmesser: 23 oder 23,5 mm - Ist-Durchmesser: 23,8 mm
Soll-Dicke: 1,5 mm - Ist-Dicke: 1,5 mm
Die Prägung sieht meiner Meinung nach gut aus. Farbe und Pling-Test sind auch gut.
Fragen:
Hat jemand vielleicht so ein Stück da und kann das mal nachwiegen?
Ist ein Untergewicht von knapp 1% bei diesen Münzen aus Portugal häufiger anzutreffen?
Oder gibt es sonst Hinweise, dass es sich um eine Fälschung handeln könnte?
Danke für Eure Beiträge.
Michael.
 

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Hallo,

ob diese Münze gefälscht wird ist mir nicht bekannt, die Werte erscheinen mir allerdings etwas merkwürdig. Ich würde dir empfehlen einen Materialtest machen zu lassen. Es gibt mittlerweile Geräte mit denen das zerstörungsfrei möglich ist (z.B. über die Wärmeleitfähigkeit). In Frage kommen bei dem Stück 3 Möglichkeiten.:
1. echt und aus Gold
2. zeitgenössisch aus Platin und hartvergoldet (weis nicht ob es die von dem Münztyp gab, Möglichkeit besteht allerdings und passt gerade noch zum Zeitrahmen, (ab etwa 1890/1893 sollte der Preis nahezu gleich gewesen sein, so das es nicht mehr lohnte - 1883 hatte Platin etwa 1/3 - die Hälfte vom Goldwert je nach Verkaufsort)
3. neuzeitlich chinesisch und aus Wolframm mit Hartvergoldung (gibt es in letzter Zeit von vielen Münzen (Typen), habe selbst schon Eagle in der Hand halten dürfen, die täuschend echt aussahen...)

Ein einfacher Goldtest beim Juwelier bringt nichts, da dort nur die Oberfläche getestet wird und außerdem Schäden an der Münze erzeugt werden.

Grüße pingu
 
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Hi pingu,

ja, vielen Dank. Ich schaue mal, ob ich jemanden finde der bereit ist, das Teil zu checken. Und dann berichte ich.
Gruß, Michael
 
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@pingu Wäre eine zeitgenössische Platinfälschung heutzutage vielleicht sogar mehr als ein Original?
 
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Wolframkern würde ich bei der Dicke fast ausschließen, und da würde der Klangtest auch nicht mehr funktionieren. Die meisten größeren Münzhändler haben mittlerweile auch vernünftige Messgeräte für elektrische Leitfähigkeit (nicht diesen Aurumtestschrott), damit sollte auch recht schnell rauszufinden sein, ob die Legierung passt.
 
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