• Beim aktuellen Preisanstieg des Bitcoins möchte ich auf meinen Beitrag hinweisen, wir haben nämlich auch eine Rubrik für Kryptocoins... Infos zu Bitcoins

Problem - Luxemburg € KMS 2002 beschädigt - Was tun!? :-(

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ist es nicht laut § 447BGB so, daß das Risiko der Versendung immer auf den Käufer geht? Was wurde denn als Versendungsform vereinbart?

So aus dem Stegreif würde ich sagen, Du mußt gar nichts machen, außer den KMS zur Abholung bereit zu halten, denn Du hast Dich mit der Rücksendung nicht einverstanden erklärt, oder?

Bleibt Dein Problem mit der evtl. schlechten Bewertung. Wie wäre eine Einigung auf 50 % des Kaufpreises? Da müßte der Käufer m.E. nach Hinweis auf § 447 eigentlich drauf eingehen, und Du hast Deine Ruhe.

Gruß
 
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Hallo,
wenn der Käufer in einem anderen Ort wohnt als Du, dann haftet er für einen Verlust oder Schaden !!!! .alles andere wäre eine Kulanz von dir.

BGB §447

Nach dem BGB geht die Gefahr auf den Gläubiger (Käufer) über, wenn der Schuldner (Verkäufer) die Sache auf Wunsch des Gläubigers an einen anderen als den Erfüllungsort versendet.
Erfüllungsort ist der Wohn- bzw. Geschäftssitz des Verkäufers.
Bei Versandhandel, auch über das Internet wird von Holschuld des Käufers, nicht von Bringschuld ausgegangen. D. h. ein Versand erfolgt immer auf Wunsch des Käufers.
Man hat als Käufer nur Glück, wenn man im selben Ort wohnt.
 
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wie wärs mit dem Vorschag: den Käufer fragen ob er bereit ist einen Teil des Schadens zu tragen (halb/halbe) ihr hättet dann Beide keinen Ärger und könnt eure Zeit für was Besseres nutzen .
servus
tisso
 

Pedro

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Hi Kai,

tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde. Aber ich hatte keine Zeit. Jetzt habe ich alles gelesen.

Auch wenn das von mir etwas blöd klingen mag, aber ich würde mich auf keinen Fall deswegen streiten. Vor Gericht hast du nicht unbedingt gute Karten. Wenn du verlierst, gibt es keine Berufung. Der Amtsrichter wird euch zu einem Vergleich zwingen, damit er kein Urteil schreiben muss. Du zahlst deinen Rechtsanwalt und die halben Gerichtskosten. Wenn du auf ein Urteil bestehst, wird der Richter ein Gutachten anfordern und von dir 1000 € Vorschuss.

Also mein Tipp:
Schick dem Käufer einen anderen KMS, versuche von der Post die 25 € zu bekommen (das wird schwer genug) und verkaufe den kaputten KMS.

Wieviel willst du denn dafür haben? Ich würde ihn kaufen.
 
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Original geschrieben von Pedro
Hi Kai,

tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde. Aber ich hatte keine Zeit. Jetzt habe ich alles gelesen.

Auch wenn das von mir etwas blöd klingen mag, aber ich würde mich auf keinen Fall deswegen streiten. Vor Gericht hast du nicht unbedingt gute Karten. Wenn du verlierst, gibt es keine Berufung. Der Amtsrichter wird euch zu einem Vergleich zwingen, damit er kein Urteil schreiben muss. Du zahlst deinen Rechtsanwalt und die halben Gerichtskosten. Wenn du auf ein Urteil bestehst, wird der Richter ein Gutachten anfordern und von dir 1000 € Vorschuss.

Also mein Tipp:
Schick dem Käufer einen anderen KMS, versuche von der Post die 25 € zu bekommen (das wird schwer genug) und verkaufe den kaputten KMS.

Wieviel willst du denn dafür haben? Ich würde ihn kaufen.

Wieso sollte es schwer werden von der Post die 25€ zu bekommen?

Wie wäre es denn wenn ich vom Käufer 30 € verlange, damit es für mich kein allzugroßer Schaden!
Oder was meint ihr? mehr???

mfg
 
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Das beste wäre eine gütliche Einigung mit dem Käufer (z.B. Teilung des Schadens).
Ich schlage Käufern vor: Sachen, wie KMS, immer als Paket, da er so wenigstens versichert ist. Ich stellen ihm zwar frei eine andere Versandart zu wählen, aber auf sein Risiko. Ich hatte bis jetzt noch keine Probleme damit.
 
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es ist nicht umbedingt leicht von der Post den Schaden ersetzt zu bekommen (wenigstens nicht hier in Österreich). Ich streite schon 1 1/2 Jahre wegen einem Paket, das sie verschlampt haben. Wenn sie bestreiten, daß sie den Schaden verursacht haben, lass lieber den Streit - denn solche Rechtsstreite kosten nicht nur verdammt viel Geld, sondern auch Nerven.

Wenn du noch einen hast, schick ihm dem Käufer und die Sache hat sich. Andernfalls würde ich versuchen mich mit ihm/ihr zu einigen. Wegen den 100 €, die du vermutlich damit verdient hast, zahlt sich der Ärger eines Rechtsstreits nicht aus.

Mehr als 30 € glaube ich nicht, daß der Satz wert ist. Wenn du soviel bekommst, würde ich zufrieden sein.
Vielleicht läßt sich aber hier im Forum ja auch einer finden, der den kaputten KMS gegen einen ganzen tauscht ;) [Immerhin ist er ja ein Unikat:D ]
 

Pedro

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Ich habe ja gechrieben, das ich den kaputten KMS kaufen will.

Aber Kai will halt prozessieren :D
 
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Wenn du großzügig bist, dann biete ihm doch, wie ich bereits gesagt habe, einen Vergleich an.
Wie hoch, musst du entscheiden.

Wenn dein Käufer, soweit du das bereits entscheiden kannst, ein vernünftiger und verständnisvoller Partner ist, fällt einem das schon leichter.
Droht er mit Anwalt etc. und ist er nicht kompromissbereit,
würde ich pers. von einem Vergleich Abstand nehmen.

Das Risiko liegt, in diesem Fall, nun mal beim ihm!

Aber, wie bereits gesagt, das musst du entscheiden.

Aber so einfach sagen, wie einige das hier gepostet haben, ich würde ihm das Geld erstatten, ist es aber auch nicht.

So könnte ja jeder Käufer theor. von einem Kauf nachträglich zurückträten.
Ich könnte als Käufer jede von mir ersteigerte oder gekaufte Münze so manipulieren, das es nicht die Münze ist, die ich erwartet habe.
Ich könnte es ja ohne Probleme unterstellen.

Es ginge schon bei der Einstufung von:

Stempelglanz, Bankfrisch, uncirkuliert etc. los und bei den KMS erst recht, wie Knickstelle, gesprungender Pastikdeckel usw, usw.

Nein, jeder Käufer sollte sich im klaren sein, das es ein großes Risiko bedeutet, Münzen ungesehen per Post zugestellt zu bekommen.
Hier ist man bei einem Händler seines Vertrauens, sicher besser aufgehoben, weil man sich ja durch eine längere Geschäftsbeziehung, besser kennt.
Während es sich beim Ver- und Ersteigerer, in den meisten Fällen um ein Erstgeschäft handelt.

Was kann man daraus lernen?

1. Ich würde als Verkäufer grundsätzlich angeben, dass das Versandrisiko beim Käufer liegt.

2. Nur als Paket versenden.
 
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