Rückerstattung von Bankgebühren

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................. Einmal sagte der Bankangestellte der nicht mehr so jungen Dame und jetzt geben sie bitte noch ihre Geheimzahl ein. Die Antwort der Kundin war. Meine? :lachtot:
Geheimzahl zum Ausdruck des Kontoauszuges?
 
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Ich habe vor 5 Jahren auch gemeint, meine Bank wechseln zu müssen, weil mich die Kosten für den Service genervt haben und die Sparda keine Kosten verlangte.
Habe gewechselt und siehe da: seit dem letzten Jahr gibt es bei der Sparda auch Gebühren. Und ich bin überzeugt, dass irgendwann die ING DIBA'S der Welt auch nachziehen.

Vielleicht gehe ich dann doch wieder an die örtliche Volksbank, und wenn ich dort bin, schließen sie die Filiale :wut:
 

bayreuth

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Die ING Diba nimmt für Neukunden mit ohne Mindestgeldeingang mittlerweile auch Gebühren, und Onlinebanking geht nur noch mit schlecht funktionierender "App" die ein max 2-3 Jahre altes Telefon voraussetzt oder 32 Euro Tangenerator. Ist aber trotzdem m.E. im Vergleich zu den anderen noch verfügbaren Alternativen zu empfehlen, bezüglich gebührenfreiem Bargeldzugang, kostenloser Kreditkarte und allgemeiner Stressfreiheit (zumindest mir versucht man nur 1x im Jahr per Werbebrief was anzudrehen, die Postbank hat damals penetrant jeden Monat Werbung für Western Union Auslandsüberweisungen, Konsumkredite ("brauchen sie dringend Geld?" "bis zu 5000 Euro Sofortkredit zu (Halsabschneider) Zinsen") und sonstiges Gedöns geschickt und wöchentliche Newsletter per Email (letztere kriege ich heute selbst Jahre nach Beendigung des Geschäftsverhältnisses trotz mehrerer Beschwerden immer noch, bzw. mein Spamfilter). Auch der Newsletter wirbt agressiv fast nur für Konsumkredite (das muss irgendein Fehler in deren Algorithmus sein, das witzige daran ist nämlich, ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Konsumkredit, Handyvertrag oder sonstigen unnützen Müll mit monatlicher Zahlung abgeschlossen, und hatte dank eiserner Kostendisziplin auch bei knappem Einkommen noch nie Schulden. Da schläft man einfach besser, und kann sich eine kleine Reserve von einigen hundert Euro für Notfälle zurücklegen, falls doch mal ein Haushaltsgerät kaputt geht.
Außerdem gilt: Wer jetzt wechselt, schließt einen Vertrag zu aktuellen Konditionen ab. Die Bank kann dann nicht ohne Zustimmung einfach Gebühren einführen. Klar, die Bank kann die Kunden bei Nichtzustimmung rauswerfen, aber: Das würde ggf. bedeuten, einen größeren Prozentsatz an Kunden auf einmal zu verlieren (der Michel ist ja eher so getrimmt, dass er aktive Zustimmungen wegen Arbeitsaufwand ignoriert), je nachdem wieviel Geld da noch jeweils dran hängt, könnte das dann schon problematisch für die betreffende Bank sein (20% weniger Kunden über Nacht lässt nämlich die eigene Personalkostenquote massiv nach oben schnellen bei massiv sinkenden Umsatz im Privatkundengeschäft, also müsste man da zeitnah auch abbauen). In der Realität denke ich daher nicht, dass die Banken es darauf anlegen werden, Altkunden absichtlich schnell loszuwerden. Eher versucht man da dann, durch Digitalisierung, Homeoffice und Filialschließungen Verwaltungskosten zu reduzieren, wie der Rest der Wirtschaft auch, bevor er die Preise für Kunden erhöht in einem stark umkämpften Markt.
 
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hh1969

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Ich habe vor 5 Jahren auch gemeint, meine Bank wechseln zu müssen, weil mich die Kosten für den Service genervt haben und die Sparda keine Kosten verlangte.
Habe gewechselt und siehe da: seit dem letzten Jahr gibt es bei der Sparda auch Gebühren. Und ich bin überzeugt, dass irgendwann die ING DIBA'S der Welt auch nachziehen.

Vielleicht gehe ich dann doch wieder an die örtliche Volksbank, und wenn ich dort bin, schließen sie die Filiale :wut:
Wie sagt der Brite so schön: The grass is always greener on the other side.

Und @bayreuth: Es sind keine „Gebühren“, sondern es ist ein Preis für eine Dienstleistung.

Im Übrigen erwirtschaftet eine Bank mit 10% ihrer Privatkunden 90% ihrer Erträge. Du darfst dir relativ sicher sein, dass diese 10% gehegt und gepflegt werden. 08/15-Kunden wie du und ich kommen und gehen.
 
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Moin moin,
ich kann mich über den Service bei meiner Sparkasse nicht beschweren. Termine werden auch außerhalb der
üblichen Geschäftszeiten, sprich gegen 19 Uhr , gelegt. Bei Fragen habe ich eine persönliche Ansprechpartnerin welche
mich auch über 20 Jahre persönlich kennt und die mich noch nie schlecht beraten hat.
Auch werden mir keine Geldanlagen oder sonstiges aufgeschwatzt. Für diesen Service bin ich auch bereit Gebühren zu zahlen.
Gruß
Holger
 

bayreuth

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Wie sagt der Brite so schön: The grass is always greener on the other side.

Und @bayreuth: Es sind keine „Gebühren“, sondern es ist ein Preis für eine Dienstleistung.

Im Übrigen erwirtschaftet eine Bank mit 10% ihrer Privatkunden 90% ihrer Erträge. Du darfst dir relativ sicher sein, dass diese 10% gehegt und gepflegt werden. 08/15-Kunden wie du und ich kommen und gehen.
Das Finanzamt, was immer Recht hat, bezeichnet es aber als Kontoführungsgebühren, nur als solche kann man diese steuerlich absetzen, nicht als "Bankdienstleistungen".
Wäre die Bank Konsequent, würde sie Gelder verlangen für Kundentermine vor Ort (oder den Menschen der im Telefonbanking rangeht wenn der Computer nicht mehr weiter kommt) und das Beratungspersonal entsprechend Abrechnen wie bei einer Dienstleistung üblich, nicht für das reine bestehen eines Kontos das der Computer überwacht (die IT Kosten sind vernachlässigbar klein pro Konto gegenüber den Filialkosten). Immerhin nimmmt die Bank saftige Zinsen, wenn das Konto überzogen ist, wenn es im Plus ist kann die Bank mit MEINEM Geld Wirtschaften wie sie lustig ist und den Gewinn einstreichen, ich sehe dan nicht ein dafür auch noch Geld zu bezahlen.
 
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Moin moin,
ich kann mich über den Service bei meiner Sparkasse nicht beschweren. Termine werden auch außerhalb der
üblichen Geschäftszeiten, sprich gegen 19 Uhr , gelegt. Bei Fragen habe ich eine persönliche Ansprechpartnerin welche
mich auch über 20 Jahre persönlich kennt und die mich noch nie schlecht beraten hat.
Auch werden mir keine Geldanlagen oder sonstiges aufgeschwatzt. Für diesen Service bin ich auch bereit Gebühren zu zahlen.
Gruß
Holger
Hallo Holger,

wow - da wohnen wir sooo weit auseinander aber haben die gleiche Bank mit dem gleichen Service. - ist dir das nicht jedes mal etwas weit zu fahren bis zu meiner Filiale... ?
:cool::newwer:

Ich kann deinem geschriebenen nur zustimmen.

Grüße
pingu
 
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Es steht und fällt mit dem Service. Vor einigen Jahren bin ich umgezogen und habe dies meiner Sparkasse mitgeteilt.
Der zuständige Sachbearbeiter hat mich später per Brief angeschrieben und nachgefragt ob ich denn schon nach (alter Wohnort) umgezogen sei und ich möchte doch einen Termin machen wegen wichtiger na egal.
Einige Wochen später wollte ich am Wochenende mit Verwandten in den Zoo gehen, mein Neffe hatte Geburtstag und ich hatte eingeladen.
Gehe also zum Geldautomaten und will Geld abheben. Meine Karte wurde eingezogen.
Nachdem ich mir dann peinlicherweise selbst bei meiner Verwandschaft noch Geld borgen musste, klärte sich die Angelegenheit wie folgt, der Sachbearbeiter hatte die Adressen vertauscht, Post kam zurück an die Bank, die daraufhin das Einziehen der Karte veranlasste. Der Sachbearbeter hat es auch ganz entspannt gesehn und mich für eine Woche später in seine Filliale bestellt (ca 30 Kilometer entfernt). Dann wollte er noch einige wichtige Themen bezüglich meiner Anlagemöglichkeiten besprechen usw.
Nachdem er mir meine Geldkarte ausgehändigt hat, bin ich aufgestanden zum Schalter gegangen und habe mein Konto aufgelöst.
 
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Tjach, da habe ich auch ne tolle Geschichte, die aber nicht so tragisch ist wie deinige.

Mein Vermieter hatte ein paar Monate voraus eine Mieterhöhung angekündigt. Also bin sehr bald zur Sparkasse in München am Marienplatz hin und habe den Dauerauftrag für meine Miete die in 4-5 Monaten erhöht werden sollte angepasst.
Als dann der August da war rief mich mein Vermieter nach 3 Tagen an und fragte wo die Mieterhöhung bleibe.

Wo also ist der Service den die durch Bankgebührenerhöhung glauben rechtfertigen zu müssen?
 
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