Rückerstattung von Bankgebühren

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Update:
Ich habe noch keine Kündigung meines Kontos bekommen, obwohl der Termin 18.02. abgelaufen ist.

Ich kann schon verstehen, dass die AGB,s angepasst werden müssen, weil Brüssel das verlangt. Aber das damit gleich die Gebühren zu ihren Gunsten angepasst werden, war nicht von Brüssel verlangt worden.
 
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Ich hatte meine Sparkasse am Freitag besucht um wegen dieser Angelegenheit mal vor Ort zu sprechen. Im Hinterkopf die bisher "unrechtmäßig" erhöhten Kontogebühren.

Die junge Angestellte sagte mir. Der BGH hat entschieden das wir sie um ihre Einverständnis fragen müssen wenn wir die Kontogebühren anpassen müssen. Auf meine Frage wie es dann mit all den zuvor nicht zugestimmten Kontogebühren ausschaue denen ich nie zugestimmt hatte. Hiese es nur, die sind legitim und vom BGH-Urteil nicht betroffen.

Etwas komisch die Aussage der Sparkasenangestellten oder? Wieso beschäftigt sich der BGH mit solch einem Urteil wenn es bisher völlig legitim gewesen war? Kann mir das jemand bitte erklären oder versucht die Sparkasse hier Kunden zu verar... um sich vor Rückerstattungen zu drücken. Ich denke das letztere ist der Fall. Bei der Sparkasse meiner Schwester (andere Stadt) hieß es von der Hausbank nur. Wenn man die bisher erhöhten gebühren zurück haben möchte, dann muss der Kläger/in dies selbst ausrechnen. Die Hausbank wird es für meine Schwester nicht tun. Dies ist wohl ein anderer Versuch die Kunden von einer Rückvorderungswelle abzuhalten.
 
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Ich hatte meine Sparkasse am Freitag besucht um wegen dieser Angelegenheit mal vor Ort zu sprechen. Im Hinterkopf die bisher "unrechtmäßig" erhöhten Kontogebühren.

Die junge Angestellte sagte mir. Der BGH hat entschieden das wir sie um ihre Einverständnis fragen müssen wenn wir die Kontogebühren anpassen müssen. Auf meine Frage wie es dann mit all den zuvor nicht zugestimmten Kontogebühren ausschaue denen ich nie zugestimmt hatte. Hiese es nur, die sind legitim und vom BGH-Urteil nicht betroffen.

Etwas komisch die Aussage der Sparkasenangestellten oder? Wieso beschäftigt sich der BGH mit solch einem Urteil wenn es bisher völlig legitim gewesen war? Kann mir das jemand bitte erklären oder versucht die Sparkasse hier Kunden zu verar... um sich vor Rückerstattungen zu drücken. Ich denke das letztere ist der Fall. Bei der Sparkasse meiner Schwester (andere Stadt) hieß es von der Hausbank nur. Wenn man die bisher erhöhten gebühren zurück haben möchte, dann muss der Kläger/in dies selbst ausrechnen. Die Hausbank wird es für meine Schwester nicht tun. Dies ist wohl ein anderer Versuch die Kunden von einer Rückvorderungswelle abzuhalten.

Warum das faktisch nur für die Zukunft gilt?
Das ist eine Eigenheit des Kontokorrent, so heißt das, wenn Zahlungseingänge und Zahlungsabgänge auf einen Konto verrechnet werden. Bist du mit der Verrechnung nicht einverstanden, dann musst du innerhalb bestimmter Fristen der Einbeziehung einer Position (hier Gebühren) widersprechen. Sonst gilt der ausgewiesene Saldo als richtig. (Von Besonderheiten im Detail sehe ich Mal an).
Wenn du das getan hast kannst du mit der Bank gerne vor Gericht ziehen und erhälst dann Jahre später vielleicht ein günstiges Urteil des BGH. Für de Millionen anderer Kunden, die das nicht taten, ist der Saldo aber definitiv korrekt! (Auch hier kann es unter bestimmten Umständen evtl. eine Ausnahme geben)
 

BGK

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Ich hatte meine Sparkasse am Freitag besucht um wegen dieser Angelegenheit mal vor Ort zu sprechen. Im Hinterkopf die bisher "unrechtmäßig" erhöhten Kontogebühren.

Die junge Angestellte sagte mir. Der BGH hat entschieden das wir sie um ihre Einverständnis fragen müssen wenn wir die Kontogebühren anpassen müssen. Auf meine Frage wie es dann mit all den zuvor nicht zugestimmten Kontogebühren ausschaue denen ich nie zugestimmt hatte. Hiese es nur, die sind legitim und vom BGH-Urteil nicht betroffen.

Etwas komisch die Aussage der Sparkasenangestellten oder? Wieso beschäftigt sich der BGH mit solch einem Urteil wenn es bisher völlig legitim gewesen war? Kann mir das jemand bitte erklären oder versucht die Sparkasse hier Kunden zu verar... um sich vor Rückerstattungen zu drücken. Ich denke das letztere ist der Fall. Bei der Sparkasse meiner Schwester (andere Stadt) hieß es von der Hausbank nur. Wenn man die bisher erhöhten gebühren zurück haben möchte, dann muss der Kläger/in dies selbst ausrechnen. Die Hausbank wird es für meine Schwester nicht tun. Dies ist wohl ein anderer Versuch die Kunden von einer Rückvorderungswelle abzuhalten.
Die Welle ist ja eher schon vorbei.

Fakt ist, die Erhöhungen ohne Zustimmung waren nicht rechtmäßig. Diese können zurückgefordert werden. Ich weiß gerade nicht mehr genau wieviel Jahre rückwirkend. Waren glaube vier oder fünf Jahre. Und nur die Erhöhungen von da ab können zurückgefordert werden.
Fakt ist auch, dass der Kunde eine konkrete Forderung stellen muss. Die rechnen dir das nicht aus. Aber sie müssen dir die Gebühren auflisten.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass die Banken gerne auch durch die Blume mit Kündigungen drohen.
Ich habe mehrere Konten bei verschiedenen Banken. Die Reaktion war nicht überall gleich.
Banken selber sind gegen sich ein schlechter Ratgeber.

Es gibt ein Standardschreiben über die Seite der Verbraucherzentrale wenn jemand es durchziehen will.

Ich habe persönlich für mich entschieden die paar Euro jetzt nicht weiter zu verfolgen. Letztendlich kann die Bank einem auch auf anderen Wegen das Leben schwer machen. Muss ich nicht haben und lohnt die paar Kröten nicht. Muss aber jeder für sich entscheiden.
 
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Wie Der Tagesspiegel in seinem Artikel, Gericht stärkt Banken im Streit um Kontogebühren, schreibt: " Dass sie versuche, sich die Gebühren rückwirkend genehmigen zu lassen, sei „aus kaufmännischer Sicht nachvollziehbar und auch für den Laien erkennbar, objektiv nicht zu beanstanden.“ Dabei habe sie das Recht der Kunden nicht verschleiert und ihre Pflicht zur Gebührenerstattung nicht geleugnet."

In meinem Fall wird hier wohl doch versucht zu verschleiern, da die Dame mir erzählt hat, dass das BGH Urteil nicht auf die früheren Gebührenerhöhungen gelte. Meine Sparkasse gibt mir bis Mai Zeit dem Zuzustimmen.
 

bayreuth

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Wie Der Tagesspiegel in seinem Artikel, Gericht stärkt Banken im Streit um Kontogebühren, schreibt: " Dass sie versuche, sich die Gebühren rückwirkend genehmigen zu lassen, sei „aus kaufmännischer Sicht nachvollziehbar und auch für den Laien erkennbar, objektiv nicht zu beanstanden.“ Dabei habe sie das Recht der Kunden nicht verschleiert und ihre Pflicht zur Gebührenerstattung nicht geleugnet."

In meinem Fall wird hier wohl doch versucht zu verschleiern, da die Dame mir erzählt hat, dass das BGH Urteil nicht auf die früheren Gebührenerhöhungen gelte. Meine Sparkasse gibt mir bis Mai Zeit dem Zuzustimmen.
Hast du eine schriftliche Aussage auf Papier? Wenn nicht, kannst du der Bank nichts nachweisen (das sind die Tricks mit denen die Banken vor Gericht durchkommen, Blödsinn erzählen, und im Zweifel sich rausreden das die Mitarbeiterin schuld war...
 
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Hi,
nein ich habe ihre aussage nicht in Schriftform bekommen und bisher habe ich auch noch nichts unterschrieben.
 
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Nachdem ich bei den letzten Kontoausdrucken immer mehr Papier raus bekam, mit einer Auflistung von 24 oder 26 Punkten die ich mit meiner Unterschrift zustimmen "müsse". Habe ich versucht meine Bank telefonisch zu erreichen. Auch Emails zum Thema "Ihre zustimmung ist gefragt" bekam ich in regelmäßigen abständen rein. Und diese Telefonnummer unten in der Email habe ich immer wieder versucht anzurufen. Vergebens. Es machte sich nicht mal jemand überhaupt die Mühe den verpassten Anruf zurückzurüfen.

Also rief ich die Hauptzentrale am Marienplatz an und bat um ein Telefongespräch - ich gab denen meine Festnetznummer. Nach 2 Wochen vllt. 3 Wochen tat sich da überhaupt nichts. Also rief ich nach den Osterfeiertagen wiedermals an. Beschwerde mich über den sch.. Service der Stadtsparkasse. Siehe da, binnen 24 Stunden oder am selben Tag rief mich einer auf meinem Handy an. Ich müsse selber in meine Filiale fahren und mich dort über die einzelnen Punkte und den (unrechtmäßig) erhobenen Gebühren vor Ort beraten lassen.

Heute habe ich es endlich geschafft bei der Sparkassenfiliale vorbeizuschauen.

Der jungen Dame zeigte ich die losen Blätter die mir der Kontoauszugsdrucker jedesmal rausspuckte und wollte eine Beratung was hinter den ganzen 24 - 26 Punkten dahinter stecke. Sie drehte sich kurz um gab mir nur einen Flyer mit einer Telefonnummer und dort solle ich mich bitte telefonisch erkundigen. So sieht eine Aufklärung nicht aus. Ich hätte mir gewünscht das man sich mir genau soviel Zeit hernimmt wie damals als ich ein Girokonto eröffnet hatte und das damalige depperte Weib mir meine Mittagspause stahl nur um mir noch irgendeine Versicherung aufzuschwatzen die ich nie haben wollte. Ohne Beratungsgespräch über Versicherungsarten kein Girokonto. Trotz mehrmaligem Nein von mir zog sie ihr Verkaufsprogramm mit irgendwelchen Worstcase-Szenarien damals eisern durch.

Heute, konnte ich die junge Dame am Schalter dazu bewegen das sie nach hinten lief und eine Kollegin herholte. Also ins Büro. Dort klatschte sie mir ein Buch in DinA4 Format mit 143 Seiten auf den Tisch der ganzen AGBs der Sparkasse. Die Zeit nehme sie sich nicht um mit mir das alles durchzukauen. Ansonsten würden wir noch Tage drann sitzen. ;)Statt dessen erklärte sie mir wenn ich irgendwo eine Internetseite aufmache oder etwas kaufe möchte muss ich doch die AGBs auch alleine durchlesen. Meine Bemerkung wenn die AGBs so lang sind wie das Buch vor mir dann verlasse ich die Seite auch sofort wieder ohne was zu kaufen, wurde rigoros ignoriert.

Meine Bewerkung wieso man sich für solche wesentlichen Dinge keine Zeit nehme meinte sie nur. Entgegnete sie mir nur mit Gegenfragen um mich bei meinem Anliegen auszubremsen. Nach einer Weile war sie dann bereit mir eine Liste der geänderten Punkte rauszulassen die sich geändert haben. Siehe da, schon waren wir 10 DinA4 Seiten angelangt.

Auf meine nächste Frage bekam ich heute eine andere Antwort als noch vor paar Wochen als ich in der Filiale war. Den bisher unrechtmäßig erhobenen Gebühren oder wieso beschäftigte sich das BGH sonst damit?
"Wenn sie Unterschreiben gilt die Unterschrift auch Rückwirkend. Sie können auch versuchen Einspruch einzulegen und die Gebühren zurückfordern. Nur wird das die Sparkasse nicht für sie machen."Hier sehe ich einen weiteren Versuch der Banken den Kunden vor der zeitaufwendigen Aufgabe abzuschrecken, während die nur ein paar Funktionen in ihrem Computersystem anklicken müssten.

Mein Fazit. Den Banken kann man nicht trauen. Wenn die in den einem oder anderen Punkt ehrlicher, offener und kundenfreundlicher wären hätte ich mit der Unterschrift kein Problem. Aber dieser Bande einfach so das Geld hinterherzuwerfen widert mich nur noch an.
 
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Meinste die anderen Banken sind besser? Die Banken haben leider das Monopol, weil es keine andere alternative gibt wie seinen Vermieter im anderen Stadtteil, Stromanbieter im anderen Bundesland usw. bezahlen könnte. Und Arbeitgeber zahlen einem das Gehalt nach Abzug der Steuern auch nicht Cash auf die Hand.
 
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