Sammeln im Jahr 1979

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Beim Stöbern bin ich auf diesen alten Artikel im Spiegel (September 1979) gestoßen.


Ein paar Zitate:

"Noch während die staatlichen Münzverkäufer der Bundesschuldenverwaltung ihre jüngste Fünf-Mark-Sonderprägung »Archäologisches Institut« verteilten, boten Interessenten schon ein Vielfaches des Ausgabepreises. Die Homburger Filiale des Finanzministeriums verschickte das neue Stück in Spiegelglanz für zehn Mark plus 3,50 Mark Gebühren -- zur gleichen Zeit bot die Frankfurter Volksbank per Zeitungsannonce schon 98 Mark für den Silberling."

"Der Erfolg der frühen Jahre animierte die Münz-Manager des Finanzministers zu immer neuen Prägungen." (Bei damals 2 5er pro Jahr ...)

Vielleicht hat ja auch jemand von euch Interesse an dieser "Zeitreise".
 
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Ja, die gute alte Zeit.Ich erinnere mich noch gut daran, wie der Hahn Fünfer im Herbst 1979 immer wieder aufgeschoben wurde, bevor er dann 1980 als schnöde Blechscheibe über den Banktresen schepperte. Die 1980er waren in sammeltechnischer Hinsicht stabil bei zwei Ausgaben pro Jahr,aber durch das schädderige Material irgenwie auch etwas fade. Als es 1987 dann endlich wieder richtiges Silber gab, hat man sich gefreut.
 
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@ Silver-doc77
Interessanter Artikel, vielen Dank dafür.
Das für die Prägungen damals Silber von eingeschmolzenen Silber Adlern verwendet wurde
wußte ich nicht. Ok, ich war zu der Zeit auch erst neun Jahre alt, und habe da so meine ersten
Sammlerschrittchen gemacht ;)
 
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Ja, solche Zeitreisen in die kindlichen Anfänge meiner Sammeltaetigkeit machen immer etwas melancholisch :) An den Namen Hercher erinnere ich mich sehr gut, er hatte immer einseitige Ankaufs Anzeigen in der moneytrend (die ich nur im Bahnhofs Handel lesen, aber mir nicht leisten konnte) geschaltet. Was ist eigentlich aus dem geworden?

Auch die Diskussion um die Einführung der 10 DM Muenze ist interessant. Erinnert mich an den anderen thread hier im Forum über die VDM Monedor Dickmuenzen Muster :)
 
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.........................An den Namen Hercher erinnere ich mich sehr gut, er hatte immer einseitige Ankaufs Anzeigen in der moneytrend (die ich nur im Bahnhofs Handel lesen, aber mir nicht leisten konnte) geschaltet. Was ist eigentlich aus dem geworden?

..................
Aus dem Beteiligungsbericht 2009 der damaligen Mutter Münze Österreich:

"Die Hans W. Hercher Münzen GmbH, die
negative Ergebnisse erwirtschaftete und auch nicht
mehr der strategischen Ausrichtung der Münze
Österreich entsprach, verkaufte ihre 50 %-Anteile
an der Hercher Coins International GmbH &
Co KG und an der Hercher Coins International
Verwaltungs GmbH an die MDM MünzenhandelsgesellschaftmbH
Deutsche Münze Braunschweig.
Nach einer entsprechenden Wertberichtigung
wurden die noch verbliebenen Vorräte veräußert.
Aufgrund der schlechten Geschäftsentwicklung
und der oben genannten Maßnahmen endete
das Jahr 2008 mit einem Jahresverlust von 5,4
Mio. EUR und einem nicht durch Eigenkapital
gedeckten Fehlbetrag von 1,6 Mio. EUR. Durch
finanzielle Restrukturierungsmaßnahmen wurde
das Überleben des Unternehmens gesichert
.
 
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