Schatzkistenfund bei alter Dame

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die Münzen landen alle !!! im Schmelztiegel - da wird nichts auftauchen

das denke ich auch. der schnelle groschen zählt hier in 99% der fälle und ganz doof sind die betrüger auch nicht.

ich glaube im übrigen die alte dame hatte die münzen immer bei sich zuhause.
wer rennt in dem alter noch regelmäßig zur bank oder macht "pilgergänge" zu einer münzsammlung, von der man eh keine ahnung hat.

unterm strich finde ich diese ganze geschichte mit diesem völlig abstrusen ende doch ein wenig abenteuerlich.
ein rückruf bei der kripo kann nur dann "umgeleitet" werden, wenn sie den anrufer direkt zurück gerufen hat.
bei der originalen nummer der kripo wäre dies unmöglich.
 
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Ich befürchte auch, dass alles eingeschmolzen werden wird.
Es klingt ironisch, aber man kann nur hoffen, dass die Tätergruppe organisiert genug war, um die Münzen an einen Hehler mit entsprechendem Fachwissen zu verkaufen
 
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Bei Einbrecher-Banden aus dem Bereich der organisierten Kriminalität soll es ja schon gängige Praxis sein, dass Objekte wie Kunstgegenstände, Münzen, Uhren andere Beute mit einem Wert signifikant über dem Materialwert ist nicht-EU Ausland verbracht werden. Von dort können diese Objekte dann mit einem geringeren Risiko über Händler wieder angeboten werden, wobei die Profitmarge für die Verbrecher gesteigert wird
 
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Mal eine Zwischenfrage, es waren ja einige Wochen ins Land gegangen - Wie lange liegt der Diebstahl denn zurück ?
 

bayreuth

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Bei Einbrecher-Banden aus dem Bereich der organisierten Kriminalität soll es ja schon gängige Praxis sein, dass Objekte wie Kunstgegenstände, Münzen, Uhren andere Beute mit einem Wert signifikant über dem Materialwert ist nicht-EU Ausland verbracht werden. Von dort können diese Objekte dann mit einem geringeren Risiko über Händler wieder angeboten werden, wobei die Profitmarge für die Verbrecher gesteigert wird
In einschlägigen Osteuropäischen Ländern betreibt die Mafia eigene Supermärkte mit Vollsortiment. Die "Einklauer" sitzen in Deutschland, tagsüber wird Neuware beim Discounter entwendet, nachts aus Unternehmen und Vereinsheimen. Ein Durchschnittlicher Einklauer trägt pro Schicht ca. 500 Euro Waren raus, die draußen an einen Komplizen übergeben werden. Falls mal einer erwischt wird, droht nach der Anzeigenaufnahme meist sofort unbegrenzte Freiheit. Die Waren fahren dann in LKWs und Kleintransportern gen Osten.
 
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numisfreund

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Ich habe heute die tabellarische Übersicht inkl. Schätzwert (Dank an @Kronerogøre!!) sowie die Fotos der entwendeten Goldmünzen der Kriminalpolizei zur Verfügung gestellt.

In diesem neuen Thread sind die Münzen zu finden:
Gestohlene Münzen und Medaillen von Forenmitgliedern

Falls sie jemals wieder auftauchen sollten und identifiziert werden können, bitte Nachricht an die angegebene Dienststelle der Kriminalpolizei.
 
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die einzige sehr vage hoffnung besteht beim altenburger.

falls der wirklich nicht in die schmelze gewandert ist und in einigen jahren doch wieder irgendwo auf einem händlertisch auftauchen sollte.
dann ist das thema aber längst vergessen und die schuldigen werden über alle berge sein.
 
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Das Zeug geht zu Hehlern, die verschmelzen es mit anderem Diebesgut zu Barren. Diese barren werden dann als "Altgold" ins Ausland gebracht. Dort wird es umgeformt, zu Schmuck verarbeitet, verkauft oder es gelangt als Zwischenprodukt irgendwann in die Schweiz, wo es zu börsenfähigen Kilo-Barren raffiniert bzw. eingeschmolzen wird. Es ist ein offenes Geheimnis, dass es an Flughäfen korrupte Kontrolleure gibt, die solche Machenschaften (Altgoldexport) nahezu risikolos ermöglichen.

Dennoch sind in letzter Zeit einige so genannte "Clans" mit solchen oder ähnlichen Machenschaften aufgefallen, wie man aus Veröffentlichungen entnehmen konnte. Aber mit dem erstmaligen Einschmelzen (Vermischung, Vermengung, Verdunkelung der Straftat) ist die Möglichkeit der Zuordnung zu einer bestimmten Straftat entfallen. Wenn der Staat solchem Material habhaft wird, kann er durch seine Gerichte den Verfall selbigen durchführen und es sich damit aneignen. Immer noch besser, als es den Verbrechern zu lassen.

Selbst bei einer 20 Mark Deutsch-Neuguinea würde ich vom Einschmelzen ausgehen, da diese Leute meist keine Ahnung von Numismatik haben bzw. so professionell sind, dass sie vermeidbare Risiken umgehen. Deren Geschäft ist das margenhohe Massengeschäft. Da kommt es sich nicht so genau. Etwas Schwund ist für die verkraftbar.
 
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