Schlag gegen das Bargeld

minted

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Wie in diesem Artikel
Dänemark: Zentralbank willl Notendruck stoppen
beschrieben wird, gibt es Pläne, in Dänemark ab 2016 Tankstellen, Restaurants und kleinere Läden von der Pflicht zur Annahme von Bargeld zu befreien.

Griechenland plant angeblich, für Käufe, die den Wert von 70,- Euro übersteigen, bargeldlose Zahlung zur Pflicht zu machen (um die verbreiteten MWSt.-Betrügereien zu erschweren).

Für Bankräuber brechen bittere Zeiten an - einer der Branche zog in Schweden schon 2013 eine Niete, da die überfallene Bank kein Bargeld mehr führte...
 
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Bei meinem vorletzten Dänemarkbesuch wurde ich mit dem Thema konfrontiert als ich für einen Sammlerkollegen Münzen aus Dänemark mitbringen sollte. Fast jede Bank hatte kein Bargeld mehr. Die ersten 2 Banken lachte ich noch aus, aber das Lachen sollte mir bei den nachfolgenden Banken bald vergehen.

Seit ich nun Silberzehner jage gibt es für mich böse und gute Banken. Böse sind diejenigen die kein Bargeld in der Filliale haben. Was mich aber irritiert ist das die selbe Bank in einer Filliale Bargeld hat und in der Nächsten nicht. Noch bescheuerter finde ich, dass man nicht mal Geld wechseln lassen kann wenn man kein Kunde in der Bank oder Spaka der jeweiligen Stadt ist. Erinnert mich fast an Deutschland, das ich aus den Geschichtsbüchern kenne, noch vor der Zollunion.

Was Mastercard und co angeht. Dieses Amisystem habe ich schon immer gehasst. Man hat wenn man mit der Karte zahlt keine Übersicht und steckt schneller in Schulden. Diese erfahrung wird sicherlich schon der ein oder andere zu Beginn gemacht haben als dieser sich sein erstes Handy geholt hatte.Nur mit der Kreditkarte wird das böser enden. Was die Banken und Finanzminister hier hochloben ist nur die eine Seite der Medaille, die andere haben wir 2009 gesehen. Die Welt hat Produziert was das Zeug hergab, aber der Markt gleichzeitig gesättigt war. Die Banken haben mit Geld spekuliert das nicht existiert hatte. Die Menschen kaufen sich Güter, Waren oder Dienstleistungen das die erst anfangen können zu bezahlen wenn das Gekafte schon wieder kaputt oder aufgebraucht ist. Man wird regelrecht mit der Erbschuld geboren, denn irgendwann mal darf eine Generation in der Zukunft dann die Schulden der Vorgängergeneration abzahlen. Siehe die Verschuldung Deutschlands und aber auch anderer Industrienationen (USA) die sekündlich durch Zinsen immer weiterwächst.
 
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Noch einfacher wäre es wenn man in seine Geldbörse reinsieht wieviele Scheine darinn liegen. Und das schon beim Einkauf vor der Kasse und nicht erst am Abend am Schreibtisch, wenn man mit den gesammelten Kassenbons dann noch den Kassensturz macht.

Ich sage mal so. Man isst auch kein Brot oder Kartoffel das erst noch angebaut werden muss.
 

numisfreund

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....

Ich sage mal so. Man isst auch kein Brot oder Kartoffel das erst noch angebaut werden muss.
Was hat das mit dem Bezahlen mit Kreditkarte zu tun? Auch mit Kartenzahlung sollte man nur das Geld verteilen, was man hat!

Zugegeben: Es wird einem natürlich das Gegenteil leicht gemacht - nicht ohne Absicht ..., aber es liegt an einem selber, wie stringent man mit seinem Geld umgeht ... - und dabei den Überblick behält!
 
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Schlag gegen Schwarzgeld

Nun brauchen nur noch Aussteller aus dem In- und Ausland bei Münzmessen und Münzbörsen verpflichtet werden, ausschließlich Kartenzahlung zu akzeptieren.... :lachtot:
 

bayreuth

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Wie in diesem Artikel
Dänemark: Zentralbank willl Notendruck stoppen
beschrieben wird, gibt es Pläne, in Dänemark ab 2016 Tankstellen, Restaurants und kleinere Läden von der Pflicht zur Annahme von Bargeld zu befreien.

Griechenland plant angeblich, für Käufe, die den Wert von 70,- Euro übersteigen, bargeldlose Zahlung zur Pflicht zu machen (um die verbreiteten MWSt.-Betrügereien zu erschweren).
In Dänemark ist Barzahlung nicht so verbreitet wie bei uns. Ich denke nicht, dass sich in der Wettbewerbssituation hierzulande ein Laden erlauben kann, auf Bargeld zu verzichten, wenn die Annahme desselben freigestellt wird. Schwarzarbeiter, Automatenknacker, Einbrecher und Drogendealer kaufen dann nämlich bei der Konkurrenz ein, wo Barzahlung noch möglich ist, und das sind leidermittlerweile soviele, dass die EU diese zur Wirtschaftsleistung zählt. Auch ich würde mich dann nach Geschäften umsehen, wo ich barzahlen kann (obwohl ich nicht zu o.g. Gruppen gehöre, und deswegen leider nicht so viel Geld zum Ausgeben habe).
Für Griechenland fände ich das sogar gut. Dann zahlen die in der Gastonomie vielleicht tatsächlich mal irgendwann Steuern. Aber typisch Griechisch, wird dann wahrscheinlich die Anzahl der Kunden, die für Beträge bis 69,99 € Essen oder einkaufen sehr stark ansteigen...

Im Artikel wird es nur angedeutet:
Gäbe es gar kein Bargeld mehr, könnte man Negativzinsen durchdrücken. Was will der Bürger machen, wenn er kein Geld abheben und selbst lagern kann? Bleibt nur noch Ausgeben...
 
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