• Beim aktuellen Preisanstieg des Bitcoins möchte ich auf meinen Beitrag hinweisen, wir haben nämlich auch eine Rubrik für Kryptocoins... Infos zu Bitcoins

Schlag gegen das Bargeld

Raphael

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Dies ist aber in meinen Augen ein riesen Fehler. Zinsen hin oder her ist egal.
Sparen bedeutet auch Monete wegpacken für schlechte Zeiten. Das bekommen jetzt sicher viele Menschen zu spüren die wegen der Maßnahmen bedingt in Kurzarbeit sind oder sogar arbeitslos geworden sind.
Da fehlt dann einfach die Rückhalt. Nach meiner Meinung sollte min. 6 Monatgehälter auf einer Kante liegen. Ob es da nun Zinsen gibt oder nicht.
Dieses Denken ist aber völlig verloren gegangen.

Grundsätzlich stimme ich dir zu!

Es gibt da leider ein riesen Problem: 50 % der Haushalte sind "technisch" nicht in der Lage am ende des Monats überhaupt Rücklagen zu bilden. Sechs Monatsgehälter sind für viele einen enorme Herausforderung.
 
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Ich finde, wer es nicht gelernt hat, Geld auch mal nicht auszugeben, der wird auch seine Probleme damit haben, es zu behalten, wenn er in bar bezahlt. Ich bezahle zumindest alles ab dem Wocheneinkauf mit Karte (nicht Kreditkarte), einfaxh, weil ich selten die Lust habe, zur Sparkasse zu fahren und dort das Geld abzuheben, welches ich 10 Minuten später wieder ausgebe - dann kann ich auch im Supermarkt meine Sparkassenkarte dran halten, und habe mir einen Weg gespart. Des weiteren kann ich bequem in meine online Abrechnung gucken und ins Haushaltsbuch eintragen, was die Einkäufe gekostet haben,ohne mit Zetteln rummachen zu müssen. So gesehen "benötige" ich das Bargeld bei den heutigen technischen Angeboten nicht mehr, nutze es aber bei anderweitigen Anlässen, wie zb im Restaurant etc. Es geht aber insbesondere darum, dass das Bargeld noch als Puffer vor staatlich verhängten minuszinsen schützt, aber der eine oder andere Umverteiler gerne seine Griffel in meinem Konto hätte. alleine deswegen verbietet sich eine Einflussnahme, und jede Partei, die sich der Freiheit der Bürger verschrieben hat, sollte sich für einen Erhalt einsetzen.
 

chrisild

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Im aktuellen "Spiegel" (Nr. 39 vom 19.09.) findet sich ein kurzes Interview mit Michael Becker, dem Vorsitzenden des Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels. Titel: "Was sollen wir künftig sammeln?" (s. Anhang; scheint aber nicht online verfügbar zu sein)

Auch er sieht die Zukunft des Bargelds, und damit des Sammelns von Münzen, eher skeptisch. Was sein Hinweis soll, dass die 1- und 2-Cent-Münzen nicht mehr überall genutzt werden, weiß ich zwar nicht. ("Einer" und "Zweier" gab es z.B. in Österreich lange vor der Euro-Einführung schon nicht mehr, ohne dass dies Einfluss auf die Zahl der Münzensammler gehabt hätte.) Aber mit seinem Hinweis, dass irgendwann einmal kaum noch jemand zum Sammeln von Münzen findet, weil man sie eben nicht mehr im Alltag nutzt, hat er sicher nicht Unrecht ...

Christian

Becker.jpg
 
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Ich sammle zwar auch Euromünzen, aber ein beträchtlicher Teil dessen, was ich losgelöst vom Nominal sammle, sind z.B. GB-Crowns, Halfcrowns etc. Bei anderen sind es dann halt die Reichsmark.
Deswegen würde ich zustimmen, dass man dann nicht mehr so richtig "anfangen" kann, da es keinen Nachschub an frischen Münzen mehr gäbe. Jedoch hat das mMn wenig Einfluss auf das Sammeln historischer Münzen. Die sind auch heute schon kein gültiges Zahlungsmittel mehr. Ggf. bekommen sie ja durch den dann neuerdings kompletten Wegfall des geprägten, metallenen Trägers sogar eine gewissen Hauch nostalgischer bzw. geschichtlicher Rarität.
 
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EU prüft Abschaffung kleiner Cent-Münzen NTV - Montag, 28. September 2020

Fast die Hälfte aller Euro-Münzen im Umlauf sind Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Die kosten allerdings teilweise mehr, als sie wert sind. Nun kündigt auch die EU an, ein Abschaffungs-Szenario zumindest durchzuspielen. Das klang Anfang des Jahres noch anders.
 
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Die einzige Tankstelle, die bei mir auf dem Weg liegt, hat heute früh lustige Zettel an alle Zapfsäulen gehängt, Wegen Corona nur Kartenzahlung. Ich habe für 27 € getankt, bin rein dann ging das Gezeter los, die wollten meinen 50 € Schein nicht, wollen Anzeige wegen Diebstahl machen, soll mit deren Chef reden.
Ich habe gesagt, die sind verpflichtet... gesetzliches Zahlungsmittel... usw.
Hab den Schein auf dem Tresen liegenlassen und bin gegangen.
Mache heut abend Anzeige wegen Nötigung.
 
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Rückgeld - erstmal garnicht.
Habe paar Handyfotos gemacht, die Angestellten haben sich geweigert sich fotografieren zu lassen.
Die werden ja auch genötigt seitens ihres chefs, sollte man nicht vergessen.
Mal sehen wie es heute abend dort aussieht.
Falls der Betreiber tatsächlich gegen mich Anzeige erstatten sollte, kommt eben meinerseits noch einiges hinzu, Vortäuschen einer Straftat, Unterschlagung, üble Nachrede (mal sehen was die StA dazu sagt)
 
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Zwischenstand:
Habe bei der Polizeidienststelle angerufen, Kennzeichen Name und Sachverhalt durchgesagt.
Dort lag erstmal nichts vor.
War dann heute nach Feierabend wieder an der Tankstelle, habe nach meinem Wechselgeld gefragt.
Die Zettel waren wie von Geisterhand alle verschwunden, aber die neue Schicht wusste angeblich von nichts.
Es hätte wohl früh der Einzahlungsautomat nicht funktioniert, hektisches rumtelefonieren und der Laden wurde
auch langsam voll hinter mir....
Habe gesagt das war der Versuch einer gütigen Einigung und bin wieder gegangen.
Ich überschlafe die Sache erst nochmal und frage dann morgen früh nochmal nach.
 
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Wie seid ihr wg. dem Rückgeld verblieben?
Einfach morgen für 23€ tanken, ohne Bargeld und ohne Karte, mithin ohne Bezahlung,
dann herrscht Gerechtigkeit...oder es ergibt sich eben doch eine weitere Eskalation... ;)

Mein Eindruck ist, dass sich durch ein klärendes Gespräch mit dem verantwortlichen Tankstellenpächter/-Inhaber die Angelegenheit umgehend klären lässt. Wenn es die einzige Tankstelle auf dem Weg ist, kennt man sich ja eigentlich ein wenig, auch bei wechselndem Personal?
Und abschließend sollte an Stelle des versöhnlichen Händedrucks coronabedingt dann der 'Wuhan Shake' erfolgen (Nein, KEINE Blutgrätsche !!!:D)

 
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