Schlag gegen das Bargeld

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Weil es zu knacken war?

Ne, keine Ahnung. Aber einer solchen Firma sollte das nicht passieren, was auch immer passiert, außer es war ein Hack.

Das gute daran ist doch, die Wahrheit werden wir eh nie erfahren. Also was solls.
 

manloeste

0-Euro-Schein-Sammler
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Ei der Daus, nun kommt heraus, es wurde gelogen und betrogen. Doch kein Zertifikatfehler, sondern ein "Software des Gerätes"-Fehler.

Ich kenne die Quelle nicht, die du anführst, aber bei Recherchen von gewöhnlichen Journalisten zu IT-Themen wäre ich aus eigener Erfahrung vorsichtig. Denn im Prinzip ist ein fehlerhaftes Zertifikat ja so etwas wie ein Fehler in der Software des Geräts. Wenn ein nicht-IT-afiner Journalist nun darin einen Widerspruch sieht und eine Story daraus macht...
Aber wie gesagt, ich kenne deine Quelle nicht, ist also auch von mir nur so eine Vermutung, wie die wildesten Verschwörungen aus so etwas gemacht werden können.

Und ich kann (ebenfalls aus eigener leidlicher Erfahrung) gut nachvollziehen, dass es auch im professionellen Umfeld zu massenweise ablaufenden Zertifikaten kommen kann, ohne dass man dies auf dem Schirm hat.

Ich sehe die Gefahren in so einer Situation eher darin, dass man verleitet ist, dieses eigentliche Sicherheitsfeature (Gültigkeitprüfung von Zertifikaten) auszuschalten, nur damit alles wieder geht. Dann hätte man alle Zeit der Welt, die Zertifikate auszutauschen und könnte danach die Prüfung wieder einschalten. In der Zwischenzeit hätte man allerdings eine Sicherheitslücke. Dass die Fehlerbehebung nicht so schnell geht, zeigt meiner Meinung nach eher, dass man so einen Quick-and-Dirty-Ansatz wohl zum Glück nicht verfolgt.
 

Münzadler

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Mich wundert eher, dass die Deutsche Bank überhaupt noch am Schalter Geld ausgezahlt hat. Lokale Spaßkassen auf dem Land sind davon schon vor über 20 Jahren abgerückt. Bargeld nur am Automaten, größere Summen nach Anmeldung am Schalter mit Freischaltcode (oder in der Hauptstelle bei >10000 DM.)
Vermutlich ist es aber für die Deutsche einfacher, bei Razzien genau belegen zu können woher das Geld stammt... (Sooft wie da die Üolizei anrückt, könnte man eigentlich gleich eine Etage am Hauptsitz in Frankfurt in ein Polizeirevier umwandeln, dann wären die Anfahrtskosten für den Steuerzahler nicht so hoch)
Also hier gibt es noch Bargeld am Schalter der Spaßkasse, aber hier kommt ja alles 50 Jahre später. :lachtot:
 

Heinz-Rudolf

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Gibt der Automat schon DM-Scheine aus, oder kommt noch Ost-Mark? :newwer:
Grüß dich Matthias,
gab es Geldautomaten, Kreditkarten und so eine art Scheck für den allgemeinen Gebrauch?
Wie sah der Geldverkehr für den normalen DDR-Bürger aus?
Viele Grüße
Heinz-Rudolf
 

bayreuth

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Gibt der Automat schon DM-Scheine aus, oder kommt noch Ost-Mark? :newwer:
Alles 50 Jahre Später, hat er doch gesagt.
1. Geldautomat der tatsächlich mit dem Konto vernetzt war wurde Dezember 1972 in London aufgestellt (also dauert es noch bis Jahresende bevor es dort überhaupt einen Automaten gibt). Vor 1980 waren Geldautomaten eher exotischer Natur und selten anzutreffen. 1981 gab es bundesweit gerade mal 22 Stück.
Mitte der 80er wollte die DDR auch sowas haben und Robotron hat bis 1989 tatsächlich 274 Automaten für Ostmark gebaut und in Betrieb genommen. Wie fast alles aus der DDR waren die natürlich nicht aufrüstbar auf DM und nach der Währungsunion obsolet.
 
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