Schlag gegen das Bargeld

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Grüß dich Karl-Peter!
Ich kann mich zu deinem Post mangels Wissen nicht äußern.
Aber ich bin sehr interessiert an deiner -Geldkarte-,
was ist/war die PKZ Nummer,
und galt diese Karte bei allen Banken/Sparkassen?
Oder gab es nur eine Bank? War die Karte laminiert oder Ganz-Kunststoff?
Wie heißt die eventuelle Nachfolgebank und hast du noch deine alte Kto.Nr.?
.Meine erste Kto.Nr von 1958 bei "meiner" Sparkasse, ist immer noch im Hintergrund vorhanden.
Desgleichen meine uralte (4-stellige) Tel.Nr.
So und das kann ich dir/mir nicht ersparen, hast du immer noch den (Ion Tiriac) Schnauzer :) .
Liebe Grüße aus den sonnigen Alpen
Heinz-Rudolf
Ich denke in den inzwischen eingefügten Folgebeiträgen und Verlinkungen sind alle Fragen beantwortet.
Außer:
den Schnäuzer trag ich noch, allerdings in weißgrau... ergänzt von einem sogenannten 3-Tagebart ;)
die Sparkasse hieß Kreissparkasse Bernburg, keine Ahnung, ob die noch so heißt, wohl eher nicht, da es ja keinen Kreis Bernburg mehr gibt, genauso wenig, wie das Konto,
die Karte ist aus Vollplastik, deshalb hat sie sich auch so gut gehalten.
Und, danke für das Interesse! :)
Was ich mich aber gerade frage, warum hatte diese Geldkarte ein Passbild??
 
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Danke für diesen Link!
Endlich weiß ich nun sicher, dass ich 1989 nicht zur breiten Masse gehört habe...
Einer von 250k bei 17 Mio, nicht schlecht, finde ich. :newwer:
Der einzige, den ich kenne, der ebenfalls eine hatte, ist eben mein Vater, der hatte aber auch schon so früh es ging einen C64, und hat schon darüber via BTX Bankkgeschäfte erledigt. Das war in den frischen Bundesländern recht selten und auch in den Gebrauchten Ländern noch nicht in der breiten Masse angekommen.

So, die Wortverballhornungen lass ich ab jetzt wieder und überlasse sie dem Zetter. Meine Fantasie geht eher in andere Richtungen.
 
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Da kann ja auch keiner mitreden...
Dieser Link führt zu einer online-Zeitung, welche mir die Alternative "akzeptiere, dass wir dich aushorchen und deine Daten in die USA verschiffen" oder...
ablehnen kann man da nichts und natürlich auch nichts lesen. ;)
 

chrisild

Sammler :)
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Stimmt, Heise ist eine Datenkrake. Habe noch nen Link angehängt.
Danke für den zweiten Link! Was heise.de angeht: Die wollen natürlich, dass wir zahlende Abonnenten werden. Dummerweise wollen das Millionen anderer Websites auch. :confused: Immerhin hat man bei Heise – leider erst nach der Zustimmung – die Möglichkeit der Differenzierung. Unten auf den Seiten findet sich der Link "Cookies & Tracking", mit dem man zum "Privacy-Manager" gelangt. Dort lassen sich bestimmte Optionen an- bzw. abwählen.

Was das eigentliche Thema angeht: Ich finde es erstaunlich und bedauerlich, dass man hierzulande fast nur noch die Wahl zwischen Bargeld und US-Zahlungsdiensten hat. Die Girocard scheint ein Auslaufmodell zu sein, und so etwas wie das schwedische Swish (Wikipedia, engl.) gibt es ja in Deutschland nicht, von einer EU-weiten Lösung ganz zu schweigen. Ja, auch Swish funktioniert nicht völlig ohne den Transfer von Daten, aber es zeigt, dass es – den Willen einiger großer Partner vorausgesetzt – auch ohne Visa, Paypal & Co. ginge.
 
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Hallo,

ich war auch ein Besitzer solch einer DDR-Sparkassenkarte und konnte diese sogar noch eine kurze Zeit nach der Wende nutzen. Allerdings gab es große Einschränkungen, da die Westdeutschen Automaten nicht mit diesen Karten funktionierten.

1990 konnte ich mit der Karte kein Geld in Westdeutschland abheben, da es keine Möglichkeit bei den Sparkassen gab Geld zu transferieren. Das hatte nichts damit zu tun, das die Karten nicht in die Automaten gepasst hätten - Getestet habe ich die Karte sogar mehrfach in Österreich und es wurde sogar teilweise die Pin abgefragt - nur dann war Schluss... . Es gab keine Systemschnittstelle.
Sehr deutlich habe ich das gleich im ersten (West-)Urlaub zu spüren bekommen, Ende Juli 1990 bis Mitte August bin ich nach Österreich gefahren und habe mir dort unter anderem einiges an Bergbau und Bergbaumuseen angesehen (Smaragdabbau im Habachtal, Brixlegg etc.). Geld war zur genüge auf dem Konto vorhanden, waren doch die Konten am 1. Juli auf D-Mark umgestellt, eine Geldkarte für ec hatten wir in der Tasche und Bargeld haben wir auch mitgenommen.
Gegen Mitte des Urlaubs stellten wir jedoch fest, das das Bargeld nicht ausreicht um das Quartier zu bezahlen ohne den Urlaub abbrechen zu müssen und wollten bei der Bank Geld abheben. Da waren wir aber auf dem Holzweg - es ging einfach nicht. Also habe ich mit meiner Sparkasse telefoniert und diese hat mehrere Tage versucht mir Geld telegrafisch nach Österreich zu überweisen. Auch das funktionierte nicht. Schlussendlich habe ich über Verwandschaft das Quartier aus den alten Bundesländern bezahlen lassen - per Überweisung, was zu der Zeit schon kein Problem mehr war. Auch hat man mir aus den Altbundesländern telegrafisch Geld an die Poststelle im Ort überwiesen, so das wir problemlos weiter Urlaub machen konnten und nicht abbrechen mussten. Heute noch bin ich der Vermieterin in Mayerhofen dankbar, das sie den ganzen "Zirkus" mitgemacht hat. Ich habe einzig dem "Dorfpolizisten" von Mayerhofen damals meinen "noch" DDR-Ausweis vorgelegt wo er sich meine Adresse abgeschrieben hat. Im Dezember 1990 war ich dann bei meiner Tante in den Altbundesländern zu Besuch und gab ihr das Geld in Bar zurück, da es immer noch keine Kommunikation zwischen den Ost- und Westsparkassen gab und somit kein Geldtransfer zwischen Ost- und Westkonten möglich war (zumindest für Privatpersonen). Wann das dann funktionierte weis ich allerdings nicht, da ich es nicht mehr benötigte und daher auch nicht mehr verfolgt habe.

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Schon dieses Erlebnis zeigt mir, wie wichtig es ist ein System zu haben, was Weltweit verfügbar ist um auf unser Konto zuzugreifen. Allerdings zeigt es auch, ohne Bargeld wäre ich 1990 von Österreich nach Hause getrampt und hätte auf die Hälfte meines Urlaubs verzichten müssen. Denn mit Einführung der D-Mark sind wir (leicht blauäugig) davon ausgegangen, das wir auch überall auf unser Geld zugreifen können. Mit Bargeld gab es nirgends Probleme, ich habe in keinem der Länder die ich bereist habe jemals erlebt, das ein DM-Schein abgewiesen worden wäre. Selbst in Kanada (noch weit hinter dem Wald) wurde das deutsche Geld genommen, zum Tageskurs umgerechnet und der Restbetrag in Dollar ausgezahlt.

Grüße pingu
 
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Was das eigentliche Thema angeht: Ich finde es erstaunlich und bedauerlich, dass man hierzulande fast nur noch die Wahl zwischen Bargeld und US-Zahlungsdiensten hat. Die Girocard scheint ein Auslaufmodell zu sein...
Selbst bei Barzahlung gibt es offensichtlich eine Weiterleitung der Kassendaten an ein außerhalb der EU-Zeitzone befindlichen Datenkraken zu geben. Es fiel mir heute auf, als ich den Kassenbeleg für eine in bar bezahlte Ware in einer Apotheke genauer angesehen habe. Den Kauf tätigte ich 16:45 Uhr und unten auf dem Beleg ist eine elektronische Registrierung mit dem Zeitcode 14:45 Uhr vorhanden.
 
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