Schluß mit dem Gender-Unfug

Seltengast

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Naja, dass es Menschen gibt, die man nicht ganz klar einem Geschlecht zuordnen kann, ist nun mal so. Das muss einem nicht passen, aber so hat die Natur es eben auch vorgegeben. Sonst gäbe es keine Zwitter.

Von daher ist die Bezeichnung "divers" schon ganz okay. Auch, dass man sie nicht einem Geschlecht (m/w) eindeutig zuordnet, weil sie sich eben nicht eindeutig zuordnen lassen.
Darüber braucht man sich auch nicht amüsieren, denn diese Menschen leiden besonders darunter, in ihrer meist sehr frühen Kindheit einem Geschlecht zugewiesen worden zu sein. Es gibt unzählige Fälle von Menschen, die nie damit klar kamen und kommen.

Schwierig wird es aber in der Tat, diese Menschen auch noch genderkonform zu würdigen. Manchmal geht es eben nicht mehr. Daher apelliere ich weiterhin für eine neutrale und elegante Form wie die "Studierenden".

Kürzlich las ich in der Zeitung in Genderdeutsch, dass sich ein Wilderer in Myanmar gerühmt habe, 90 Tiger*innen geschossen zu haben. Schlimm für die Tiere und für die Art, keine Frage.

Aber sorry Leute! Wenn jetzt auch noch Tiere gegendert werden, hört es wirklich auf.
 

chrisild

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Wenn jetzt auch noch Tiere gegendert werden, hört es wirklich auf.
Tja, die Wilderer halt. Nicht genug damit, dass sie töten, ohne Artenschutz und Balance im Hinterkopf zu haben, nein, sie gendern ihre Opfer auch noch ...

Bei Twitter ist mir schon mehrfach aufgefallen, dass Leute jetzt in diesen öffentlichen Kurzprofilen so etwas wie "she/sie" ergänzen. OK, bei nebulösen Usernamen weiß man's ja sonst oft nicht, aber so etwas hilft auch in anderen Lebenslagen. ;)

Christian
 
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Tja, die Wilderer halt. Nicht genug damit, dass sie töten, ohne Artenschutz und Balance im Hinterkopf zu haben, nein, sie gendern ihre Opfer auch noch ...

Du meinst, weil es total angemessen und überhaupt nicht irrelevant wäre, wenn jemand die von ihm erschossenen Tiere gendern möchte?
Stimmt, die "Tiger*Innen" wären sonst echt hart getroffen. Noch härter als vom Großkaliber-Gewehr... Hier nicht zu gendern, wäre das wahre Verbrechen.
 

numisfreund

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Wie gendert man eigentlich Hebamme?

Hebamme

[...]

Zur Namensbildung

Das Wort „Hebamme“ ist die einzige Berufsbezeichnung, zu der keine gesonderte männliche Form gebildet wurde. Deshalb wird sie als generisches Femininum verwendet und kann auch Männer oder diversgeschlechtliche Personen bezeichnen: eine männliche Hebamme. Auch die synonymen Bezeichnungen Obstetrix, Wehemutter, Ammfrau, Sage femme und Midwife sind feminin. Hebamme (aus althochdeutsch heb(i)ana, mittelhochdeutsch heb(e)amme) leitet sich ab von hevan, „heben“, und ana, „Ahnin“, und bezeichnet eigentlich die Großmutter des Neugeborenen.[60]

In Deutschland wurde 1987 die Bezeichnung Entbindungspfleger als Maskulinform eingeführt für männliche Personen, die als Hebamme tätig sind. Durch das Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung wurde diese Regelung zum 1. Januar 2020 aufgehoben. Die Berufsbezeichnung Hebamme gilt jetzt auch für männliche Berufsangehörige (§ 3). Im Gesetzentwurf wurde dies damit begründet, dass der Name Entbindungspfleger irreführend sei. Die Entbindungspflege umfasse nur einen Teil der Hebammentätigkeit. Daher erwecke die männliche Berufsbezeichnung den Eindruck, dass männliche Hebammen ihren weiblichen Kolleginnen nicht gleichrangig gegenüber stünden.

Im österreichischen Hebammengesetz schreibt seit 1994 der § 1 die Bezeichnung Hebamme auch für männliche Berufsausübende vor: „Die Berufsbezeichnung Hebamme wird daher für beide Geschlechter gelten“.[61] Begründet wurde das damit, dass kein konstruktiver Vorschlag für eine männliche Berufsbezeichnung gefunden wurde; außerdem schien der explizite Hinweis auf die Gültigkeit für beide Geschlechter wegen Art. 7 des Bundes-Verfassungsgesetzes (Gleichheitssatz) und wegen der Gleichbehandlungsrichtlinie der EU zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen hinsichtlich des Zugangs zur Beschäftigung, zur Berufsbildung und zum beruflichen Aufstieg geboten. Die Wortbildung Hebammer sei nicht zulässig.

Hebamme (laut Duden [ˈheːp-amə, ˈheːbamə]; von althochdeutsch hev(i)anna „Ahnin/Großmutter, die das Neugeborene aufhebt/hält“; Silbentrennung Heb-amme), fachsprachlich auch Obstetrix (von lateinisch obstare „beistehen“) und früher auch Wehmutter, ist die Berufsbezeichnung für nichtärztliche Personen, die während der Schwangerschaft, der Geburt, während des Wochenbetts und auch noch später, die Schwangeren oder Wöchnerinnen beraten und betreuen. In Deutschland führten männliche Hebammen bis Ende 2019 die Berufsbezeichnung Entbindungspfleger.

Quelle und mehr: Hebamme – Wikipedia
 

chrisild

Sammler :)
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Der Düsseldorfer Stadtrat hat sich am Mittwoch gegen einen Antrag der AfD ausgesprochen, der die "Abschaffung der Gendersprache in der Stadtverwaltung" zum Ziel hatte. Der hat bei den anderen Fraktionen wohl keinen Anklang gefunden: "Beide Anträge wurde ohne weitere Wortmeldungen gegen die Stimmen der AfD abgelehnt."

Christian
 
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