Schluß mit dem Gender-Unfug

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Vorab P.S. wer keine Lust auf das Lesen von Nörgelei hat, sollte nun damit aufhören.


Als hätten wir keine andere Probleme.
Ein Bekannter von mir musste bei seiner Bachelor Arbeit komplett durchgendern.

In spätestens einem halben Jahr dürfte für Gendern und Klimawahn kein Platz mehr sein.

Wir müssen doch nach außen, für den Rest der Welt, die größte Lachnummer auf Erden sein.

Krieg zwei Länder weiter, keiner weiß wie im Winter bei vielen die Buden warm werden sollen, wo der Strom für eine Industrienation herkommen soll, wie man die Spritpreise einfangen soll, aber Hauptsache man kümmert sich derzeit um Kleinigkeiten!

In anderen Ländern geht man wegen massiver sozialer Verwerfungen auf die Straße, bei uns gendert man.

Dieses Land hat einfach nur fertig :wut:
 
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chrisild

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Krieg zwei Länder weiter, keiner weiß wie im Winter bei vielen die Buden warm werden sollen, wo der Strom für eine Industrienation herkommen soll, wie man die Spritpreise einfangen soll, aber Hauptsache man kümmert sich derzeit um Kleinigkeiten!
Stimmt schon, viele Menschen können ihre Aufmerksamkeit immer nur einem "großen Thema" widmen. Klimaschutz? Nö, vergessen, jetzt ist Pandemie. Corona? Ach nee, jetzt ist ja Krieg in der Ukraine. Und so weiter. Es wird sicherlich auch genug Leute geben, die unter Verweis auf den russischen Angriff gern Debatten über Rassismus auf stumm schalten möchten. Aber so funktioniert das nicht ...
 
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Stimmt schon, viele Menschen können ihre Aufmerksamkeit immer nur einem "großen Thema" widmen. Klimaschutz? Nö, vergessen, jetzt ist Pandemie. Corona? Ach nee, jetzt ist ja Krieg in der Ukraine. Und so weiter. Es wird sicherlich auch genug Leute geben, die unter Verweis auf den russischen Angriff gern Debatten über Rassismus auf stumm schalten möchten. Aber so funktioniert das nicht ...
Ja, das stimmt allerdings auch, aber im Augenblick haben wird soviel Probleme auf einmal, das wir da sicherlich Prioritäten setzen müßen. Das Gendern zumindest steht da für mich weit unten.
 
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Stimmt schon, viele Menschen können ihre Aufmerksamkeit immer nur einem "großen Thema" widmen. Klimaschutz? Nö, vergessen, jetzt ist Pandemie. Corona? Ach nee, jetzt ist ja Krieg in der Ukraine. Und so weiter. Es wird sicherlich auch genug Leute geben, die unter Verweis auf den russischen Angriff gern Debatten über Rassismus auf stumm schalten möchten. Aber so funktioniert das nicht ...

Klar gibt es unabhängig von dem Umstand, dass man sich (und viele Medien) immer nur auf sehr wenige "Top-Themen" konzentrieren kann, eine Reihe von Problemen, die sicherlich eigentlich "auf einer Stufe" der Relevanz stehen.

Aber da es in diesem Thread eben um Gender geht, wage ich die Behauptung, dass es zwischen der Relevanz von Genderdebatten und bspw. der Frage nach ausreichender Energieversorgung - vorsichtig ausgedrückt - starke Unterschiede gibt.

Ich denke immer noch, dass den Leuten das richtige gendern in dem Moment ziemlich egal sein wird, wenn ihre Bude im Winter auf 12 Grad fällt, weil Gas fehlt. Und irgendwann wird bei den Zeitungen und Medien auch der letzte woke hardliner merken, dass seine hyperideologischen Ergüsse nur in einer stark übersättigten Gesellschaft - eben einer solchen ohne "existenziellere Probleme" - von Interesse sind.
 
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chrisild

Sammler :)
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Gendern zeigt wo diese Gesellschaft hingedriftet ist. Wirkliche Probleme, von denen wir mehr als genug haben werden nicht angegangen, ausgessessen und verschleppt. Aber sowas, das ist wichtig. :wut:
Für manche wird es immer Themen geben, die "wichtiger" sind. Aber dieses Argument halte ich für fadenscheinig; dann sollten wir doch einfach so ehrlich sein, zu erklären, dass - wie im Threadtitel vorgeschlagen - das Ganze "Unfug" ist.

Und was Prioritäten angeht ... wir hatten hier vor einer Woche eine große Hilfsaktion, mehr als 1.000 Freiwillige haben 10.000 Pakete für unsere ukrainische Partnerstadt gepackt. Ich war bei einer Drei-Stunden-Schicht dabei. Und ja, auch dazu gab es wieder Kommentare, dass es doch Wichtigeres gebe, von Waffenlieferungen über EU-Mitgliedschaft bzw. -Kandidatenstatus bis hin zu "warum helft ihr nicht da, wo die Menschen am schwersten vom Krieg betroffen sind?" Alles legitime Einwände, aber man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. Gilt m.E. auch beim Thema Gendern.
 
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Für manche wird es immer Themen geben, die "wichtiger" sind. Aber dieses Argument halte ich für fadenscheinig; dann sollten wir doch einfach so ehrlich sein, zu erklären, dass - wie im Threadtitel vorgeschlagen - das Ganze "Unfug" ist.
Ja, für mich persönlich ist das Unfug.
Jedoch denke ich mal, daß das Thema für einige andere Menschen wichtig ist, deshalb interveniere ich auch nicht dagegen.
Leben und leben lassen, trotzdem darf jeder dazu seine Meinung äußern.
Ich finds halt arg übertrieben, bin aber auch schon 56, bei jüngeren sieht das vielleicht anders aus.
 
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Für manche wird es immer Themen geben, die "wichtiger" sind. Aber dieses Argument halte ich für fadenscheinig; dann sollten wir doch einfach so ehrlich sein, zu erklären, dass - wie im Threadtitel vorgeschlagen - das Ganze "Unfug" ist.

Und was Prioritäten angeht ... wir hatten hier vor einer Woche eine große Hilfsaktion, mehr als 1.000 Freiwillige haben 10.000 Pakete für unsere ukrainische Partnerstadt gepackt. Ich war bei einer Drei-Stunden-Schicht dabei. Und ja, auch dazu gab es wieder Kommentare, dass es doch Wichtigeres gebe, von Waffenlieferungen über EU-Mitgliedschaft bzw. -Kandidatenstatus bis hin zu "warum helft ihr nicht da, wo die Menschen am schwersten vom Krieg betroffen sind?" Alles legitime Einwände, aber man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. Gilt m.E. auch beim Thema Gendern.

Jeder und jede hat nur eine begrenzte (geistige) Aufnahmebereitschaft, und begrenzte Zeit zur Verfügung. Das gilt dann logischerweise auch dafür, sich an Debatten zu beteiligen, und insbesondere im Falle der Medien, diese Debatten aufrechtzuerhalten und voranzutreiben.
Die Frage ist nicht, ob man gleichzeitig "richtig gendern" und Energiesparen kann, sondern ob die Gesellschaft diese Probleme mit gleicher Relevanz angehen wird - und ob man bei Wahlen die Partei wählt, die ankündigt, für eine warme Heizung, Arbeitsplätze und Geldwerterhalt zu sorgen, oder diejenige, die ihren ideologischen Fokus eben eher auf Genderdebatten und andere - auch aus meiner Sicht - sekundär wichtige Themenbereiche legt.

Und jenachdem, wie stark existenzielle Probleme werden, rutscht dann bei dem einen oder anderen die Einschätzung von Gendern irgendwann von "wichtig" über "bischen wichtig" auf "Unfug" ab ;)

Wenn zeitgleich zu deiner Verpackungs- und Hilfsaktion eine örtliche Debatte über richtiges Gendern veranstaltet worden wäre - wo wärest du hingegangen?
 
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