Schluß mit dem Gender-Unfug

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Ich bekam zuletzt eine Absage in dieser unhöflichen Form. Ich gebe mir stundenlang Mühe eine optimale Bewerbung abzuschicken und bekommen sowas geschlechtsloses in Form einer Absage. Sollte ich das Unternehmen auch verklagen, weil ich hatte mich ausdrücklich als Ingenieur beworben gehabt. Das ich darüber sowas von angepi... war ist selbstredent.
Der Die Das Rene hat gegen die Bahn auch recht bekommen da ih?, sei? ach einfach nur Gefühle verletzt wurden.
1000€ könnte ich in meiner Finanziellen Lage jetzt sehr gut gebrauchen.

Sehr geehrt/e Bewerber/in,
für Ihre Bewerbung als Qualitätsingenieur (m/w/d) und Ihr Interesse an einer Mitarbeit in unserem
Hause danken wir Ihnen. Aufgrund der zahlreich eingegangenen Bewerbungen mussten wir eine
Vorauswahl treffen. Leider konnten wir Sie nicht berücksichtigen.
Wir bitten Sie, darin kein Werturteil zu sehen. Wir sind überzeugt, dass Ihre Bemühungen, eine
geeignete Anstellung zu finden, zu dem von Ihnen angestrebten Erfolg führen werden.
Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Ihr ........ Recruitng Team
 
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Sehr geehrt/e Bewerber/in,
Ist ja nun mal kompletter Unsinn. Wenn schon, dann "Sehr geehrte/r Bewerber/in".
Aber wenn man weiß, dass da ein Bewerber oder eine Bewerberin geschrieben hat, muss es ja wohl auch möglich sein, entsprechend zu antworten. Gerne auch mit Nennung des Names (also: Sehr geehrter Herr ...).
Wenn man aber glaubt, dass da auch ein divers (hm, wie soll man das denn nun wieder schreiben (ein/e diverse/r ?) ) sein könnte, dann bringt die obige Anrede auch nichts.
 
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Klingt nach einer Standardvorlage, bei der man sich nicht mal die Mühe gemacht hat, persönlicher darauf zu reagieren.

Traurig, was heutzutage die Personaler alles so verschicken.
 
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Es ist bei nahezu bei 98% der Unternehmen immer die gleiche Absage. Diese trat besonders hervor, weil die Anrede meiner Meinung nach sowas von Respektlos war. Dazu nicht mal eine Visitenkarte unter der Email mit Firmennamen, Kontakdaten, Name des oder der Absender/in.
 
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Es ist bei nahezu bei 98% der Unternehmen immer die gleiche Absage. Diese trat besonders hervor, weil die Anrede meiner Meinung nach sowas von Respektlos war. Dazu nicht mal eine Visitenkarte unter der Email mit Firmennamen, Kontakdaten, Name des oder der Absender/in.
Na dann kannst Du doch froh sein, dass Du in einer so respektlosen Firma abgelehnt wurdest....
 

chrisild

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Wenn zeitgleich zu deiner Verpackungs- und Hilfsaktion eine örtliche Debatte über richtiges Gendern veranstaltet worden wäre - wo wärest du hingegangen?
Mein Interesse an ersterer war größer, schon weil ich letztere auch prima online führen kann. ;) Und in puncto Parteien gilt für mich, dass ich solche bevorzuge, die das eine tun, ohne das andere zu lassen. Ja, ich möchte, dass dieser Krieg ein Ende findet, und nicht eines nach Putins Gusto. Ja, Energiegewinnung und -kosten sind ein wichtiges Thema. Aber Parteien bzw. Politiker, die sinngemäß argumentieren "über Gendern, Rassismus in der Sprache o.ä. sollten wir wegen des Kriegs und seiner Konsequenzen nicht diskutieren", stehe ich skeptisch gegenüber. Vermutlich nutzen sie schlicht die Gunst der Stunde, um Debatten, die sie nicht mögen, abzuwürgen.

Nebenbei: Wer glaubt, das sei ein spezifisch deutsches "Problem", weiß eher wenig über die Debatte zum Beispiel in den USA. Vor allem an Hochschulen geht es dort heftig zu. Nicht in Bezug auf Gendersternchen, aber etwa beim Thema "race" (nicht ganz das gleiche wie "Rasse" im Deutschen) oder LGBTusw. Nun lässt sich natürlich sagen, dass für die Leute in den USA die Ukraine weit weg ist und sie sich eh keine Gedanken über wegfallende russische Rohstofflieferungen machen. Aber dass wir uns hier wie dort überlegen, wie wir mit Sprache andere Menschen verletzen (oder eben nicht), ist aus meiner Sicht nicht verkehrt.
 
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Aber dass wir uns hier wie dort [USA] überlegen, wie wir mit Sprache andere Menschen verletzen (oder eben nicht), ist aus meiner Sicht nicht verkehrt.
Aber eine Mikrominderheit wird sich immer verletzt, beleidigt, benachteiligt oder sonst was fühlen.

Wohin dieser woke Unsinn führt sieht man ja auch in den USA. Die Diskussionen sind extrem heftig. Biden bzw. die Demokraten werden im Herbst mindestens das Repräsentantenhaus verlieren, möglicherweise den Senat auch noch. Trump haut voll in die woke Kerbe rein und wird, wenn er kandidiert, wovon ich ausgehe, der 47. Präsident der USA (ich sag nicht er gewinnt die Wahl, ich sage er wird Präsident, die republikanische Partei sorgt z.Z. dafür). Statt sich mit den wirklichen Problemen zu beschäftigen, geht es um den woken Unsinn.
 

chrisild

Sammler :)
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Statt sich mit den wirklichen Problemen zu beschäftigen, geht es um den woken Unsinn.
Tja, so sind Männer halt. Bekanntermaßen nicht zum Multitasking fähig. :cool: Und ja, ich bestreite nicht, dass es kaum möglich ist, es allen recht zu machen. Heißt für mich aber noch lange nicht "ach, dann lassen wir's halt" ...
 

Kempelen

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Ich glaube nicht, daß sich die Gender-Sprache durchsetzen wird.
Sie ist zu theoretisch und im Alltag nicht praxistauglich.
 

Heinz-Rudolf

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Aber eine Mikrominderheit wird sich immer verletzt, beleidigt, benachteiligt oder sonst was fühlen.
Seid gegrüßt!
Ich lese 2 Münzzeitungen, 1 Tageszeitung und 2-3 Bücher im Monat.
Sollte in dieser meiner Lektüre gegendert werden, Kündigung und von diesem Verlag/Schriftsteller nie wieder. Warum soll ich etwas lesen, was meinen Lesefluß unterbricht und mir die Lust am Lesen nimmt. Und als Bayer, wir haben unsere eigene Sprache, da gibt es nichts zu gendern.
Schöne Grüße
Heinz-Rudolf
 
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